Archiv für Juni, 2005
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SierraXTC am 28.06.05 um 21:40 Uhr

Le Tour par l’est d’Hamm

Geschwafel

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So, gestern Abend habe ich die langersehnten Inliner-Touren zum ersten Mal in Angriff genommen. Das Wetter bot sich ja gerade zu an. So ging’s zum Auftakt erstmal eine halbwegs gemütliche Runde über grob geschätzt 6 bis 8km durch die Bauernlandschaft des Hammer Ostens. Den meisten werden zwar die folgenden Begriffe nichts sagen, aber vielleicht schaffe ich es demnächst eine kleine Landkarte zu bekommen, an Hand welcher man die netten Routen erkennen kann :D
Montag ging’s so erst durch die Blumensiedlung und parallel zum Kreuzkamp Richtung Haus Gröneberg und von dort auf direktem Wege nach Vöckinghausen. Parallel zur Autobahn A2 an Norddinker vorbei durch die Bauernschaft Braam zurück an Hof Wilshaus vorbei durch das Neubaugebiet Braam und an meiner alten Grundschule Im grünen Winkel bis vor meine Haustür. Ein gutes dreiviertel Stündchen brauchte ich für diese Tour und war auch gut geschafft, da es am frühen Abend gegen sieben noch immer recht warm ist. Im Nachfolgenden ein kleiner Eindruck der abgeschiedenen Gegend durch die ich so fahre. In meiner kleinen Gallery auf meiner Webseite finden sich natürlich noch mehr Bilder, geschossen mit meiner HandyCam.

Heute hab ich mir ein etwas weiteres Stück ausgesucht und dabei die Richtung gleich mal umgedreht. Zum Auftakt ging’s durch die Siedlung Im grünen Winkel und dann weiter Richtung Geithe, alte Ziegelei um dann mitten im Neubaugebiet Braam zu landen. An Hof Wilshaus vorbei über die Autobahnbrücke bei Frielinghausen auf der Stadtgrenze parallel zur Frielinghausener Straße bis nach Norddinker und dort über die Autobahnbrücke zurück nach Vöckinghausen. Von dort den gewohnten Weg vom Vortag am Haus Gröneberg vorbei durch die Blumensiedlung zurück nach Hause. Für die guten nochmal 7 bis 8km mehr hab ich dann auch gleich mal ‘ne gute Stunde länger gebraucht *seufz* Naja, heute hatte ich ‘s auch nicht ganz so eilig und zu meiner Verteidigung muß ich gestehen, daß die Landwege Richtung Eilmsen immer bescheidener zu fahren werden.
Nun ja, die Nachteile liegen bei solchen Landwegen ja auf der Hand: Mit Rollsplit nachgebesserte Wege, z.T. durch Baumwurzeln angehoben und wenn man dann mal Glück hat und halbwegs guten Asphalt erwischt, dann liegen meist Kies oder irgendwelcher Mist vom Bauern auf dem Weg. Dafür ist es aber wirklich ruhig, keine Autos stressen, lediglich bei dem super Wetter ein paar Fahrradfahrer. So kann man in aller Ruhe die Zeit auf den Rollen genießen. An meinem Equipment muß ich aber noch etwas feilen, so hatte ich die letzten beiden Tage meine Sonnenbrille vergessen, was neben den Licht/Schatten-Spielen unterwegs in den Wäldern schon eher Hilft die üblen Unebenheiten zu erkennen ohne das man sich lang macht und dazu noch die kleinen Viecher die durch die Gegend fliegen davon abhält direkt in die Augen zu fliegen. Eventuell lohnt sich auch noch ein MP3-Player für unterwegs und nicht zu verachten wäre bei solchen Strecken auch ein Schluck Wasser zwischendurch :D
Morgen fällt aber schon mal eine neuerliche Tour aus, nein, nicht wegen dem angeblich fallenden Regen, sondern weil morgen doch Länderspiel ist ;) Nun werde ich den Abend in aller Ruhe ausklingen lassen :)

SierraXTC am 23.06.05 um 17:48 Uhr

So läßt es sich auch wieder “arbeiten”

Desktop, GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Gentoo-typisch braucht man viel Geduld und vermutlich auch eine ordentliche Portion Langeweile, wenn man sein System ein wenig aktueller halten möchte, als es einem der Portage-Tree vorschlägt. So habe ich am Dienstag Abend ein Update meiner Desktop-Umgebungen XFce und KDE in Angriff genommen. XFce ist mittlerweile in der aktuellen Version 4.2.2 vom 17. Mai 2005 zwar noch maskiert im Portage-Tree, was der Sache an sich keinen Abbruch tut. Weiterhin wurde KDE von Version 3.3.1 auf 3.4.1 geupdatet, was bei den umfangreichen Metapaketen von KDE eine sehr langwierige Aufgabe darstellt. Im gesamten dauerte dieses Update grade mal gute 14 Stunden.
Aber damit nicht genug. In der Zeit, in der im Hintergrund emerge die CPU meines Systems zum kochen brachte fand ich einen Lösungsansatz für Opera 8.x unter Gentoo, welches alles andere als stabil lief. Dabei mußte man der GLibC noch Unterstützung für Native POSIX Thread Library beibringen. Obwohl Opera 8.01 im Portage-Tree wieder maskiert ist läuft dieser nun erstaunlich stabil.
Leichte Probleme bereitete nur noch amaroK, da es wohl mit den zwei parallel installierten KDE-Versionen (3.3 und 3.4) nicht ganz zu Recht kam. Netterweise bietet das Gentoo-Forum dafür zwei sehr gute Link-Sammlungen und es bot sich ja auch an, amaroK gleich auf die aktuellste Beta-Version (1.3) zu updaten :D Nebst dem fand sich mit Kftpgrabber noch eine ordentliche Alternative zu IglooFTP die Implicit/Explicit SSL-Verbindungen und FXP unterstütz. Das dürfte dann auf Dauer das aus für IglooFTP hier auf dem System bedeuten. Da man ja bekanntlicherweise viel Zeit hat, wenn im Hintergrund die Software kompiliert wird konnte man noch ein wenig nach einem neuen Wallpaper forsten:

Auf dem Screenshot noch nicht zu sehen ist auch das heute gemachte Kernel-Update auf Version 2.6.12. Zu guter letzt wurde die Grub-Installation nun unter Gentoo vorgenommen, da ich wirklich seit geraumer Zeit die Debian-Installtion auf itchy nicht mehr gebootet habe. Vielleicht sind dadurch auch die Tage von SID auf itchy gezählt und ich teste mal eine der anderen, unzähligen Linux-Distributionen an.
Auch krusty wurde nicht verschont und bekam nun mit Rox-Filer einen graphischen Dateimanager. Bisher hat er auch nur die Aufgabe die Dateien zu verwalten, aber da Rox bekanntlich durchaus mehr kann überlege ich die Tage mal, ob ich eine Integration von Rox in Fluxbox vornehme.
Nun, so hat man dann doch genug zu basteln, wenn man bei den Temperaturen Schutz im kalten Kellergewölbe sucht. Eigentlich ist so ein Wetterchen ja wunderbar und es lohnt sich, daß zu genießen, aber das geht auch besonders gut in den Abendstunden, wo es etwas abgekühlt hat und man entspannt auf der Terrasse sitzen kann. So verbleibe ich in der Hoffnung auf weitere, schöne Tage :)

SierraXTC am 12.06.05 um 19:34 Uhr

Der Lack ist ab …

Geschwafel

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Gestern Abend sind wir nun endlich dazu gekommen, mein quasi neues Zimmer auch entsprechend einzuweihen auf der nachgeholten Geburtstags-Feier von mir. Leider spielte das Wetter mal wieder kaum mit, so daß wir recht zügig nach dem Grillen in den Keller verschwanden. Es war einfach zu kalt draußen (naja, abgesehn von der näheren Umgebung des Grills ;) )
Trotz des einigermaßen standesgemäßen Endes gegen halb vier war aber der Konsum an alkolischen Getränken eher sehr mäßig. Wo früher mal vier Kisten und ‘ne flasche Jägermeister durchgeheizt wurden, da schaffte man es diesmal nicht, mehr als gute 3 1/2 Kisten zu bezwingen *seufz* :D Aber nun ja, man wird eben auch älter … Zum Abschluß noch ein kleiner Eindruck vom Party-Stilleben:

SierraXTC am 07.06.05 um 01:41 Uhr

Keine exklusiven Äpfel mehr?

Apple, Multi-/Media, Technikecke

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Gestern Abend um 19 Uhr MESZ hat auf der Worldwide Developers Conference in San Francisco gab der CEO von Apple, Steve Jobs, bekannt, daß sein Unternehmen in Zukunft auf Intel-Prozessoren setzen wird. Das bedeutet, daß der Apple MacIntosh ein x86-kompatibler Computer werden wird.
Damit verliert Apple ein, meiner Ansicht nach, entscheidenden Aspekt, der vor allem bei vielen Kunden zog und sich auch im Preis niederschlug: Die Exklusivität. Nicht jeder will, oder kann, sich zu den aktuellen Preisen einen Apple gönnen und wer einen hat, der darf sich zu einer elitären Minderheit zählen, welche mit wohlwollendem Grinsen die Horror-Meldungen über Microsoft Windows oder die Intel-kompatible Architektur im Allgemeinen bemerken. Dies, so steht zumindest zu befürchten, dürfte mit dem Schritt auf die Intel-x86-Plattform in Zukunft vorbei sein.
Sicherlich, eine Exklusivität werden weiterhin die Apple-eigenen Designs der Computer erzielen, auch wird Apple in Zukunft über andere Produkte, welche natürlich vorzüglich mit neuen Macs zusammenarbeiten, sein Image weiter aufbauen. Aber ein fader Beigeschmack scheint mir zu bleiben: Wie auch in dem Golem.de-Kommentar geschrieben steht, wird es für Apple eine Marketing-technische Großleistung werden ihre durch die Kampagnen für den IBM PowerPC G5 gelockten Kunden nun zu erklären, warum die Intel-Prozessoren jetzt doch besser sein. Ebenso wie man nun die Verkaufspreise der MacIntosh-Rechner in Zukunft rechtfertigen möchte, so denn nicht eine Anpassung an den Markt erfolgt, denn jeder Mac-Käufer weiß, daß im Innern seines Apple nichts anderes schlägt als das Herz eines ganz gewöhnlichen PCs.
Generell erscheint der Schritt von Apple nachvollziehbar. IBM konnte seine Ankündigungen nicht halten, wodurch Apple u.a. in Verzug kam neue G5 PowerBooks auf den Markt zu bringen. Auch die reine CPU-Leistung ist heutzutage trotz SpeedStep-Gemogel von AMD und Intel immernoch ein sehr gutes Verkaufs-Argument, was bei CPU’s mit weniger als 3GHz scheinbar nicht ziehen konnte. Auch die mögliche Versorgung von Microsofts kommender Konsole mit drei PPC-Kerne pro Chip mit 3,2 GHz wohingegen Apple bis heute auf den Dual-Core-Prozessoren PPC970MP wartet dürfte vermutlich mit ein Grund sein, warum man sich den deutlich billigeren und jetzt scheinbar leistungsstärkeren und leiseren Prozessoren von Intel widtmet.
Wenn man der Tatsache glauben schenken darf, das der Markt von Apple mittlerweile die Kombination aus iTunes und iPod ist und der Anteil an verkauften Rechnern sinkt, dann ist vielleicht grade jetzt der optimale Zeitpunkt um einen zukunftsicheren Wechsel vorzunehmen. Dennoch bleibt der fade Beigeschmack, daß grade eben diese Exklusivität, welche vor allem die Apple-Faszination ausmachte deutlich geschwächt wird. Auch wird, davon kann man quasi ausgehen, es sicherlich auch Mittel und Wege geben, das, vermutlich an Apple-Computer gedonglete, MacOS auch auf normalen x86-PCs installieren und benutzen zu können. Was dies in Zukunft für den Betriebssystem-Markt bedeutet wird man vermutlich nicht abschätzen können.
Schon jetzt erhoffen sich Linux- und *BSD-Entwickler/-Nutzer, daß dieser Schritt von Apple zu einer besseren Unterstützung durch Treiber und proprietärer Software führt, da die freie Betriebssystem-Basis von Apple, Darwin, aus den BSD-Derivaten entstanden ist und somit zu anderen unixoiden Systemen Ähnlichkeiten aufweist. Sicherlich wäre für die OpenSource-Community und vor allem den Systemen Linux, FreeBSD und Hurd es wichtig, wenn die Hardware-Hersteller sich endlich diesen Plattformen widmen und diese nativ unterstützen würden. Ebenso kann es sicherlich von Vorteil sein, daß durch proprietäre Software Konkurrenz im Software-Markt zu freier Software entsteht. Aber man kann ebenso auch die Zukunft sehr schwarz malen als Nutzer von eben solchen freien Systemen, wenn es u.a. auch heißt:

Eine andere These vertritt Leander Kahney in seinem Blog “Cult of Mac”. Hollywood stehe hinter dem Apple-Intel-Deal, vermutet er. Apple wolle unbedingt die neuen Pentium-D-Chips mit integriertem Digitalem Rechtemanagement (DRM) haben, damit die Filmindustrie ihre Inhalte auch für Mac OS zur Verfügung stelle. Der Pentium-Prozessor verhindere unkontrolliertes Kopieren und Verteilen von Filmen aus Online-Videotheken. Apple benötige den Chip, um in den Markt der Entertainment-PCs einsteigen zu können. Kahney hat aber seine Zweifel, ob die Apple-Kunden einen solchen streng abgeschotteten Mac überhaupt haben wollen.

Quelle: Spiegel Online
Was dies in Zukunft für freie Betriebssysteme bedeutet, welche diese technische Unterstützung zum Schutze der Sicherung von Urheberrechten nicht mittragen, dürfte man sich in einem Markt, der mehrere Milliarden Dollar umsetzt leicht denken können. Aber auch dort ist gücklicherweise nicht das letzte Wort gefallen. Konkurrenz, und diese bekommen die x86-basierenden Betriebssysteme, belebt bekanntlich das Geschäft und oftmals profitiert der Kunde davon. Vielleicht komme ich so mit Glück innerhalb der nächsten 12 Monate noch zu einem verhältnismäßig günstigen Mac (*wer weiß* ;) ), vielleicht kommt Microsoft in die Puschen und der Windows XP-Nachfolger mit Codename Longhorn wird weiter auf Kundenbürfnisse zugeschnitte oder GNU/Linux und OpenSource im Allgemeinen profitiert von nativem Treibersupport und nativen Software-Versionen kommerzieller Software um so die Plattform zu stärken und wettbewerbsfähig zu machen. *hach* was könnte man spekulieren …

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