Archiv für August, 2005
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SierraXTC am 31.08.05 um 19:29 Uhr

Babytux is proud to present …

Neuigkeiten

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.. mein neues, altes Weblog. Die B2 Evolution-Software bot mir irgendwie zu wenig Möglichkeiten. Was auch sehr wichtig für mich ist, wo ich doch so oft dazu komme zu bloggen. Deswegen hab ich mich ganz spontan heute Nacht für Wordpress entschieden und mich gleich nach ‘m Kaffee hingesetzt und alles eingerichtet. Die alten Blog-Einträge konnte ich auch direkt übernehmen, so daß es hier mal gar nicht so leer aussieht. Mit so wichtigen Extras wie dem Scrobbles-PlugIn für den Last.FM-Profil-RSS-Feed oder der super Seite über mich konnte einfach das alte Blog nicht mithalten. ;) Aber ich bemüh mich doch in Zukunft wieder häufiger meinen Senf hier nieder zu schreiben :D
A pros pos Senf, wenn mich schon keiner lobt muß ich es eben selber machen. Denn so eine gelungene Parabel, wie ich sie heute verfaßt habe kann man doch nicht einfach in einem großen Forum unbemerkt untergehen lassen:

Im Altenheim St. Joseph ist die Welt noch in Ordnung. Opa Heinz und Oma Erna und alle anderen alten Genossen und Genossinen wohnen friedlich beisammen und verbringen gemeinsam ihren Lebensabend. Sicher, Heinz mag Wilhelm nicht so richtig und Erna buhlt mit Ilse um die Gunst von Theo, aber auch wenn man sich nicht immer ganz grün ist, so herrscht doch ein geselliges Miteinander.

Auch das Pflegepersonal und die Leitung ist recht umgänglich, schimpft nur hin und wieder mal, wenn Johannes ins Bett macht oder Elisabeth wegen ihrer Tattrigkeit wieder Porzelan zerschlagen hat. Es läuft in geregelten Bahnen und jeder genießt die Tage.

Heute morgen kam Opa Bernhard neu in die Gemeinschaft St. Joseph. Opa Bernhard ist froh endlich in einer netten Gemeinschaft untergekommen zu sein und möchte das gleich allen am liebsten mitteilen. Damit Opa Bernhard dabei aber von allen in der Gemeinschaft direkt mit offenen Armen aufgenommen wird bieten die Betreuer ihm an, ihm zu helfen. Sie würden ihm erklären, wie hier ein gemeinsamer Tag ausschaut und das es die ein oder andere Regel gibt. Wie zum Beispiel, daß Wilhelm immer am Fenster hinten links sitzt und es nicht mag, wenn er wo anders sitzen muß. Oder aber, daß es für das Pflegepersonal nicht so schön ist, wenn man ins Bett macht oder wie Oma Elisabeth regelmäßig das Porzelan zerbricht. Aber Opa Bernhard ist so sehr mit sich selbst und den neuen Eindrücken beschäftigt, daß er auf Anhieb vieles falsch macht. Dabei setzt sich Bernhard aber erstmal auf den Platz, auf den Wilhelm immer saß. Opa Bernhard bemüht sich redlich um Aufmerksamkeit in der Gemeinschaft und zerschlägt vor lauter Aufregung Porzellan. Viele der Bewohner von St. Joseph schauen Bernhard skeptisch an und die Altenheimleitung schimpft auch noch direkt mit Bernhard wie er denn so unachtsam sein könnte.

Bernhard fühlt sich falsch behandelt und ist traurig. Dabei sind doch Wilhelm, Theo, Heinz, Johannes, Ilse, Erna und Elisabeth und alle anderen gar nicht so schlimm. Auch sie sind doch eigentlich zufrieden mit dem Pflegepersonal. Wieso fühlt sich Bernhard mißverstanden?

Dummerweise scheint’s aber auch keiner der betreffonen User kapiert zu haben. Ich denke, ich sollte über eine Karriere als Autor gar nicht erst nachdenken ;) Aber vielleicht wäre Tierphotograph was für mich? Nachdem ich nun auch endlich von meinem Handy aus per Bluetooth Daten an meinen PC verschicken kann hüpfte mir gestern Nacht auf dem Weg zum Kühlschrank gleich ein Tier vor die Linse, was ich unbedingt ablichten mußte:

Ich hoffe, ich habe grade keinem den Appetit verdorben :P Dann richte ich noch einen kurzen Dank an daking für den Tipp zum Last.FM-PlugIn und Brina, die mir das hübsche Logo für das Blog gebastelt hat :)

SierraXTC am 18.08.05 um 22:38 Uhr

Öffentlicher Personennahverkehr in Hamm

Geschwafel

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Als ein Mensch, der nicht im Besitz eines Fortbewegungsmittel ist, welches unter den Aspekt Individualverkehr fällt ist man durchaus mehr oder minder stark auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen. In Hamm ist es seit Jahren gang und gäbe, daß pünktlich zum 1. August jeden Jahres der Preis für die Benutzung der Bus-Linien um ehemals 10 Pfenning, jetzt 5 Cents angehoben wird. Gleichzeitig scheint die Reduzierung des Service von Seiten der Stadtwerke einherzugehen. Jedes Jahr auf’s Neue wird man bei der Lektüre des neuen Fahrplans von den Betreibern überrascht. Dieses Jahr liest sich die Umgestaltung des Bus-Fahrplans für Bewohner des Hammer Ostens wie ein Meisterwerk des Horror-Autors Stephen King.
Seit ich denken kann und vor allem seit ich selber auf die Benutzung von Bussen angewiesen bin war die Linie 20 ein stetiger Begleiter und aus dem Ortsbild von Braam-Ostwennemar nicht wegzudenken. Im Kreis um das Haus in dem ich wohne fuhr diese Linie im Stundentakt Haltestellen auf ihrem Weg in die Stadt an. Vielleicht hat grade dieser Aspekt mich zu sehr verwöhnt und dem ÖPNV einen letzten verblieben Stein im Brett beschert. Ab dem 22. August 2005 wird diese Linie 20 nun eingestellt. Das man so etwas erst 6 Tage bevor der neue Fahrplan in Kraft tritt aus den Nachrichten des lokalen Radiosender erfährt empfinde ich dabei als eine hochgradige Unverschämtheit den Bürgern gegenüber. Auch in der lokalen Tageszeitung muß ich vermutlich jedwedes Announcement übersehn haben.
So war diese Nachricht ein doch etwas schwer zu verdauender Schock für mich, der sich erst nach und nach beim Studium des neuen Bus-Fahrplans legte. Durch die Streichung der Linie 20 erfuhr die Linie 6 eine umfangreiche Änderung der Streckenführung: Sie fährt, abgesehn von dem Kreis um unser Haus, jetzt fast die gleichen Haltestellen an, wie ehemals die Linie 20. Die meisten werden sich an dieser Stelle das gleiche Fragen, wie ich mich. Nämlich: “Hä?“. Warum streicht man dann eigentlich nicht die Linie 6 aus dem Fahrplan sondern verwirrt jeden Fahrgast, der diese beiden Linien frequentiert hat? Dies wird wohl allgemein ein Geheimnis der Stadtwerke Hamm bleiben. Vielleicht hat es etwas damit zu tun, daß die Linie 6 von Bussen der Stadtwerke befahren wurde und die Linie 20 mit Bussen des Busunternehmens BILS, aber vermutlich wird diese Frage auf Jahre hinaus ungelöst bleiben.
Wäre dies die einzige, für mich relevante Änderung des kommenden Fahrplans würde ich sicherlich hier keinen Roman schreiben. Nein, auch zwei weitere Buslinie, die in für mich durchaus erreichbarer Nähe um meine Wohnung fuhren wurden erheblichen Änderungen unterworfen: Fangen wir dabei mit der nostalgischen Linie 28 an, die vor Jahren ihren alten Namen Linie 528 aus nicht ersichtlichen Gründen in eben Linie 28 ändern mußte. Stets fuhr die Linie den Ortskern Braam an. Dabei wurde vor allem auch die Dorf-Hauptstraße von Ostwennemar, die “Soester Straße” angefahren. Insbesondere durch die Zusammenlegung mit der Linie 20 konnte man so in den Abendstunden zentral vom Ortskern bis etwa 22 Uhr die Innenstadt erreichen. Warum nun, grade auf den Weg in die Innenstadt die Streckenführung geändert wurde und dabei auf die Streckenführung der baldigen Linie 6 (keine Panik, ich blick’s langsam auch nich mehr) zurück gegriffen wird, bleibt ebenfalls nicht ersichtlich.
Auch dieser Punkt ist für mich noch einfach zu verschmerzen, immerhin hält die Linie nun deutlich näher als bisher. Aber ich frage mich, wem man denn von der doch deutlich älteren Bevölkerung in Ostwennemar zumuten möchte erstmal einen Wandertag durch’s gesamte Dorf anzutreten, bis er in den Abendstunden eine Haltestelle erreicht, die auch noch angefahren wird? Ganz davon abgesehn, das die Linie 6 am Ortsteil Braam gekonnt vorbeifährt und dieser nur durch unsägliche Taxi-Buslinien angefahren wird. Das die Linie 28 mittlerweile gar nichts mehr mit Braam zu tun hat brauche ich wohl nicht extra erwähnen… Haben die fast 1000 Einwohner von Braam eigentlich kein Anrecht auf einen regelmäßigen Fahrplan von öffentlichen Nahverkehrsmitteln?
Zu guter Letzt sprechen wir noch die Linie 33 an. Vor gar nicht allzu langer Zeit trug auch diese Linie eine 5 im Namen (Linie 533) und zeichnete sich damit als überregionale Linie aus, die wie die 528 (bis Dinker, Kreis Soest) über die Stadtgrenze hinaus (nach Vellinghause, Kreis Soest) fuhr. Mit dem neuen Fahrplan schafft es die Linie 33 erfreulicherweise wieder regelmäßig bis nach Hamm-Uentrop (was bisher nur alle 2 Stunden einmal der Fall war). Warum aber die Streckenführung jetzt der, der bisherigen Linie 6 bis auf gewisse Teile stark ähnelt wundert doch entschieden. Daraus resultiert: Die Buslinie hält im Gegensatz zu früher nicht mehr bei mir in unmittelbare Nähe.
Somit wurde ich um eine Buslinie im Gesamten beraubt, muß mich mit unverständlichen neuen Linienführungen und Abfahrzeiten herumschlagen und frage mich, warum scheinbar gewisse Wohngegenden (Braam, Neubaugebiet zwischen Mark und Werries, Ortskern Ostwennemar, Uentrop, ..) scheinbar keine richtige Akzeptanz in den Busfahrplänen finden. Das Ganze einhergegend mit der Preiserhöhung ist ein schwer auszulöffelndes Süppchen für den geneigten Nutzer des ÖPNVs.
Wäre es denn nicht einfacher gewesen, die Linie 20 beizubehalten? Die Linie 28 um ein paar Haltestellen zu erweitern, die Linie 33 auf der bisherigen Streckenführung nun stündlich nach Uentrop durchfahren zu lassen? Aber das hätte vermutlich etwas mit Kundenfreundlichkeit zu tun und sowas kann im Nahverkehr nun wirklich nicht berücksichtigt werden. Jahr für Jahr ziehen die Verkehrsbetriebe die Preise an und stellen den Kunden ein ums andere mal vor Änderungen die oftmals zum Nachteil gestaltet werden: Wer bitte bekommt da “Lust” darauf, dem Individualverkehr adieu zu sagen und mit Freude in die Busse zu steigen?
Übrigens, das eine Fahrt einen Aufschlag um 5 Cents bekommen hat, das Vierer-Ticket dabei aber um 50 Cents teurer geworden ist, bedarf doch keiner extra Erwähnung, oder?

SierraXTC am 05.08.05 um 13:47 Uhr

Wenn einen der Hafer sticht …

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Man kann eigentlich nicht behaupten, daß ich nicht genug zu tun hätte, aber hin und wieder meint man zu viel überschüssige Energie zu haben und versucht diese in irgendwelche komischen Dinge mit seinem PC zu stecken. So auch gestern Abend, wo ich mich endlich mal dazu aufraffen konnte die Festplatte von itchy ein wenig aufzuräumen. Das ging soweit ja noch problemlos. Die Schweißperlen trieben mir erst etwas später resize2fs, mkf2.ext3 und grub auf die Stirn.
Etwas später ist auch gut gesagt. Denn zwischen all diesen phantastischen Aufgaben war ich bei meinen Großeltern zum Grillen und da gab’s ein paar Bier zum Fleisch. Man sollte sich an die Regel: “Don’t drink and root!” schon halten. Aber glücklicherweise ist außer Schweißperlen nicht viel passiert ;)
Mit etwas Mühe gelang mir dann auch das Zusammenführen von hda6 und hda7 zu einer 40GB großen hda6 Partition, was natürlich die Partitionsnamen der hinteren Partitionen um eins nach unten verschoben hat. Dies ließ sich halbwegs einfach korrigieren und alles war fast beim Alten. Dummerweise machten mir aber ein paar Unaufmerksamkeiten einen kleinen Strich durch die Rechnung, die ich auch erst im späteren Verlauf des Abends finden und beheben konnte.
Die Installation von Ubuntu lief aber nicht wie gewünscht. Der Installer hängt sich (wie ich feststelle: reproduzierbar) bei der Konfiguration der Zeitzone auf. Einen Versuch geb ich Ubuntu noch, in dem ich gleich diesen Konfigurationspunkt überspringe, danach laß ich mir was anderes einfallen.
Es ist ja auch Wochenende, daß heißt, ich werde eh nicht viel Zeit vorm PC verbringen *g* :D Denn nachher heißt es erstmal lecker Cocktails schlürfen ;)

SierraXTC am 01.08.05 um 23:58 Uhr

Nachtrag: Bilder von Köln

Geschwafel

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Heute möchte ich nur ein paar Impressionen von dem Tagestrip nach Köln posten. Dabei schweige ich mich weiterhin über das Kurparkfest am Samstag mit Costa Cordalis aus und weigere mich vehement die Bilder und den Film von meinem Handy auf den PC zu überspielen ;)

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Wie man sieht hatten wir wirklich wunderbares Wetter. Auf Bild 1 sieht man, kaum zu erkennen, den Kölner Dom vom Eingang des Hauptbahnhofs aus. Das Bild 2 daneben zeigt einen Blick auf die Hohenzollernbrücken vom Rheinufer aus. Im Vordergrund liegt die MS Drachenfels der Köln-Düsseldorfer. In der zweiten Reihe in Bild 3 sieht man die Fassaden am Rheinufer mit Gastronomie im Erdgeschoß. Bild 4 zeigt im Hintergrund den LVR-Turm in Deutz mit dem Hotel Hyatt davor. Das 5te Bild zeigt die Kirche Groß Sankt Martin. Auf Bild 6 blickt man in Richtung Süden auf das Schokoladenmuseum und die Severinsbrücke. Auf Bild 7 dann ein Blick von den Rheinterassen auf die Hohenzollernbrücke mit Dom und Musical Dome und zu guter Letzt daneben dann auf Bild 8 noch die KölnArena. Hach, eigentlich könnt ich schon wieder nach Köln ;)
Dafür war ich aber heute kurz in Münster um Sabrina noch ein paar bei meiner Renovierung ausgemusterte Möbelstücke zu bringen. Viel Zeit verbracht hab ich nun wirklich nicht in Münster, aber dafür kenn ich nun einen Baumarkt mehr. :D Das soll’s für heute erstmal gewesen sein ;)

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