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Real LifeDas waren also nun vier Tage Center Parcs 2005 im Park Hochsauerland bei Medebach. Drei Jahre waren seit meinem letzten “Center Parcs Saufwochenende” ins Land gezogen und ich glaube man merkt doch, daß man älter wird *hüstel* Jedenfalls kann man als ersten, groben Gesamteindruck feststellen: Jopp, war gut 
Der Park war mir noch gut in Erinnerung und netterweise bekamen wir direkt den Nachbar-Bungalow von vor drei Jahren zugeteilt. Wenngleich es anfangs etwas gewöhnungsbedürftig war, da dort alles spiegelverkehrt angeordnet war. Im Großen und Ganzen würd ich Medebach immer den Parks in Holland (die mir bekannt sind) vorziehen. Die Bungalows sind einfach geräumiger, wie ich finde auch komfortabler und der Park an sich wirkt auf mich auch freundlicher und weniger weitläufig. Aber, einfach mal der Reihe nach:
Nun, Vormittags mußten wir noch die fehlenden Fressalien in Form von Fleisch, Käse und vor allem Käse kaufen, damit auch genügend Zutaten für den Racelette-Abend zur Verfügung standen. Hätte aber trotzdem nicht für möglich gehalten, daß der Einkaufswagen bei “real” bis oben hin voll war. Lag sicherlich ausschließlich an dem Glühwein und dem Toilettenpapier, was schlicht und ergreifend soviel Platz weg genommen hat
Nachdem eine kleine Grundlage als Mittagessen gelegt wurde ging’s dann um halb zwei los, Richtung Sauerland. Mit lediglich ein klein wenig stockendem Verkehr am Ende der Autobahn A46 bei Bestwig war die Fahrt relativ problemlos nach knapp 2 Stunden auch vorbei.

Ein Tässchen Kaffee zum Einstand und dem Beziehen der Betten (Memo: Bettbezüge beim nächsten mal mitnehmen!) waren die ersten notwendigen Aktionen bevor man sich dem eigentlichen Ansinnen im Park widtmen konnte: Bier trinken
Das ist auch irgendwo der Punkt an dem es für mich am Freitag ein wenig verschwommen wird.
Ich weiß wohl, daß irgendwann die Belegung des Bungalows vollzählig war, bin mir nur nicht sicher, ob das vor oder nach dem Abendessen (Anm.: Spaghetti Napoli) der Fall war. Meine Recherche gerade erbracht das Ergebnis, daß es wohl doch erst nach dem Abendessen der Fall war. Irgendwann waren wir dann noch in der Disco Fox im Park und danach kann ich mich noch ans Kartenblasen mit nicht grad leckerem Restalkohol vom Geburtstag von vor fast acht (!?!) Wochen (Anm.: Kein Wunder warum ich halb erblindet bin *g*) erinnern. Irgendwann muß ich dann auch gut beisammen die Treppe raufgestolpert und ins Bett gefallen sein. Irgendwie erinner ich mich dunkel an Jägermeister, Gotthilf Kräuterschnapps, Absinth, besagtem Restalkohol in Form von puren Cocktail-Mischungen ohne die obligatorischen Säfte und natürlich Bier. Muß also reichlich gewesen sein 
Wenn ich den ersten Tag so Revue passieren lasse und mir vor Augen halte, daß ich Samstag Mittags, also kurz nach dem Frühstück, direkt gequartert habe erklärt das doch den ziemlichen Einbruch am Samstag Nachmittag. Der Nachmittag wurde übrigens mit Badmiton spielen und dem Besuch des Schwimmbads überbrückt. So schlecht hab ich glaub ich schon lange nicht mehr Badminton gespielt. Lag wohl an der temporären Phase in der’s mir nicht wirklich so blendend ging und der reinen Faulheit sich nicht wirklich bewegen zu wollen
Auch auf’s Bier im lecker geheizten Schwimmbad hab ich (oder sogar wir alle
) verzichtet. Bevor man sich dann auch dem gemütlichen Teil des Abends widmen konnte hab ich noch ein wenig versucht Schlaf nachzuholen, was aber auch nicht wirklich klappte. Zeitig zum Raclette war ich dann aber auch wieder unten.

Irgendwie waren die gut drei Kilogramm geriebenem Käse für’s Raclette mit neun Personen wohl doch zu optimistisch berechnet. Aber besser zu viel als zu wenig, nech
Nicht kleckern, klotzen. Der große Länderspiel-Abend mußte dann dafür genutzt werden die vorher gelegte Grundlage entsprechend auszureitzen. Die Spielernamen der deutschen Mannschaft wurden auf uns acht Leute per Zufall vergeben und wenn der Kommentator den Spielernamen nennt heißt es: trinken! Mit Abstand gewonnen hat der arme Hund, der Michael Ballack gezogen hatte *muha*

Während im folgenden ein Teil der Gruppe mit direktem Zug zum Alkohol sich über ‘s Quatern in kurzer Zeit auf den nötigen Pegel brachten hielt ich mich vornehm zurück und beließ es bei eher bedächtigem Tempo in dem das Bier die Kehle runter ging. Der restliche Abend wurde noch mit einem Spaziergang durch den Park abgerundet in dem die fröhlichen Volksweisen ausgepackt und zum Besten gegeben wurden
Nicht unerwähnt lassen wollen wir, daß ich am Samstag Abend als letzter die Lichter ausgemacht hab
Im Grunde war der Tagesablauf am Sonntag der gleiche wie am Samstag *hehe* Lediglich das Quatern zwischen Frühstück und Badminton fiel aus, da bis auf vier Leute der Rest der Gruppe am frühen Abend wieder zurück gefahren ist. Wieder wurde Badminton gespielt, was bei mir halbwegs besser aussah als am Vortag und direkt danach ging’s nochmal ins Schwimmbad. Mit mehr oder weniger leckerem Burger von Billy’s Burger im Market Dome gestärkt wurden die anderen verabschiedet und deren Gepäck zum Parkplatz geschleppt. Also ich hätt’ doch eher’s Auto nach oben zum Bungalow geholt (zumindest eins ..) *g* Naja, der weitere Verlauf war auch wieder eher ruhig. Das Abendessen bestand aus Reste-Raclette u.a. mit überbackenen Tortilla-Chips. Wir haben dann nur noch zugesehn, daß wir die Palette vollständig mit leeren Dosen bestückten und der Glühwein auch bloß nicht umkommt. Dabei wurde zwischenzeitlich noch ein wenig Poolbillard gespielt und ein paar nette Spielautomaten im “House of Games” ausprobiert. Ebenso wie man Nachts die Ketchup-Sauerein von Freitag Abend noch entfernt hatte und die Grundreinigung des Bungalow vollzogen hat.
Während die beiden Frauen rechtzeitig im Bett waren haben wir bis etwa halb drei getagt, was sich am anderen Morgen durch Restalkohol und wenig Schlaf doch bemerkbar machte.
Nachdem wir bis halb elf den Park verlassen mußten ging’s heute dann schon gegen halb neun aus ‘m Bett. So bliebs dabei, daß man kurz noch frühstückte um dann unnötige Klamotten direkt zu entsorgen und das Auto zu packen. Pünktlich um zwölf war ich endlich wieder zu Hause. Restalkohol hab ich immernoch intus und hundemüde bin ich. Ausgepackt hab ich noch gar nichts. Ich denke, daß verschiebe ich gepflegt auf morgen, in der Hoffnung, daß ich da etwas fitter bin.

Das waren alles in allem die entspannenden Tage im Center Parcs. Ging irgendwie wieder viel zu schnell vorbei. Auch die Stimmung war diesmal recht angenehm, kein Streß, selbst meiner Einer hatte nicht mal seine obligatorischen fünf Minuten (wenn ich mich recht entsinne *g*) mit denen er den Bungalow hätte nerven können
So gesehn kann man für rund ¤ 90,- All-Inclusive ja nicht wirklich meckern. Nun bin ich mal gespannt, ob wir’s nächstes Jahr nochmal hinbekommen ‘n Center Parcs zu buchen oder ob wieder gut drei Jahre vergehen ….