Tags: Konzert, MusikAm letzten Donnerstag war es dann also so weit: Nach langer Zeit hat es mich mal wieder auf ein Konzert verschlagen. Die Helden spielten in Münster in der Halle Münsterland. Einlaß war schon ab 1830 Uhr, da wir aber mal davon ausgegangen sind, daß sich die Menschenmassen dann schon vor dem Eingang die Beine in den Bauch stehen haben wir uns erst etwas später auf den Weg gemacht. Dennoch durften wir noch ein paar Minuten die winterliche Kälte in der Schlange vorm Einlaß genießen. Als man endlich in der Halle war, seine winterlich bedingten Tonnen von Bekleidung nach einiger weiterer Wartezeit an der Garderobe abgegeben hatte war noch einige Zeit übrig in der die Gastronomie getestet werden konnte
Nun, ¤ 2,- für’n 0,25l Pils ist nicht wirklich ein Schnäppchen, lag aber damit preislich immerhin im ähnlichen Rahmen wie bei Hamm’s Beste Band.
So konnte es dann auch eigentlich los gehen. Vorgruppe waren Madsen. Nicht, daß ich schon viel von diesen Newcomern bisher gehört hätte, aber das wenige war schon mehr als genug. Mit eher seichten Texten über Liebe und Alltäglichkeiten zu coolem Rocker-Gehabe und vermeindlich harten Gitarren-Sound trafen sie meinen Geschmack absolut nicht. Man muß ihnen durchaus ein Maß an Professionalität zugestehen: Als Vorband heizten sie aber doch einen nicht grade kleinen Teil der Halle ein und präsentierten sich schon wie ganz Große. Dennoch hätt ich mir auch für NRW eher The Robocop Kraus, wie z.B. in Mainz, gewünscht.
Nach gut einer dreiviertel Stunde Madsen (so Pi mal Daumen) und einer kleineren Umbaupause kamen dann die Helden zu dem Intro “No More Heroes” endlich auf die Bühne. Mit “Guten Tag” haben sie natürlich dann direkt als Opener gleich das Publikum auf ihrer Seite gehabt. In ca. 1 1/2 Stunden Spielzeit fanden sich die bekanntesten Lieder von ihren beiden Alben. Eine unvollständige Setlist, die auch nicht unbedingt der richtigen Reihenfolge entspricht hab ich im Helden-Forum gefunden:
- Guten Tag
- Zuhälter
- Replikanten
- Von hier an blind
- Wenn es passiert
- Darf ich das behalten
- Elefant für dich
- Du erkennst mich nicht wieder
- Denkmal
- Die Zeit heilt alle Wunder
- Aurélie
- Außer Dir
- Ist das so?
- Echolot
- Gekommen um zu bleiben
- Nur ein Wort
- Rüssel an Schwanz
MünsterMonster- Bist du nicht müde?
Zwischendurch überraschten die Helden mit einer Intonierung von Caravan Of Love von Housemartins auf Blockflöten und spielten “Du erkennst mich nicht wieder” in einem Accoustic Set. Damit nicht genug, zum Ende von “Aurélie” vermischten sie das Lied noch mit einem mir wohl unbekannten *hust* Klassiker von The Cure.
Im Gesamten kann man zusammen fassen, daß sich das Konzert auf alle Fälle gelohnt hat. Die Stimmung und auch der Klang in der Halle waren sehr gut, die Helden waren gut drauf und überraschten mich mit dem Abwechslungsreichtum. Auch wenn ich ein wenig der Meinung bin, daß die meisten Helden-Songs doch eher zu ruhig sind, so war das Publikum doch für das gestandene Studentenalter sehr aktiv
Ich denke, daß war die richtige Wahl für meinen Konzertgutschein und würd ich bei der nächsten Helden-Tour sicherlich gerne mal wiederholen


Stefan
warum ruft mich niemand an
Die k
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