Tags: Bier, feiern, NahverkehrNun ja, was soll ich groß zur gestrigen Party sagen? Verschlagen hat es mich ja, wie vielleicht bekannt, hier hin. Für ¤ 43,50 gab es ein reichhaltiges kaltes Büffet, eine umfangreiche Auswahl an Getränken und DJ’s, bzw eine Robbie Williams Coverband.
So richtig in Partylaune war ich eh schon nicht und meine Vorfreude hielt sich auch stark in Grenzen. Natürlich war das alles sehr professionell gestaltet. Wenn die Bedienungen an der Getränke-Theke nicht im Schneckentempo gearbeitet hätten wäre man vielleicht auch dazu gekommen, für den Eintrittspreis ordentlich zu zulangen. So aber schaffte es eine Bedienung sogar nicht, mehr als zwei Getränkewünsche gleichzeitig aufzunehmen. Was mich auch etwas wunderte war, daß es kein Faßbier gab sondern nur lecker Veltins in 0,33l-Flaschen. 
Zur Robbie Williams Coverband “Robbie and the Williams” *g* kann man nur sagen, daß sie wirklich gut waren, nur sind die Lieder von Robbie Williams einfach keine Partykracher, welche Stimmung in die Hütte bringen. Die DJ’s hingegen machten gut Stimmung und hatten eine Auswahl in der eigentlich jeder auf seine Kosten gekommen seien müßte. Nur, wie gesagt, half auch (oder vor allem) keine Mischung aus Madonna, Black Eyed Peas oder den Pussycat Dolls um mich doch noch in die nötige Stimmung zu versetzen.
Kurz vor zwölf ging’s dann noch raus, um sich das Spektakel des allgemeinen böllerns anzuschauen. Eigentlich hatte ich irgendwie erwartet, daß man entweder das (oder zumindest ein) Feuerwerk über der Stadt hätte sehen können, aber das war entweder nicht vorhanden oder fiel extrem mickrig aus. Ein eigenes Feuerwerk hatten die Veranstalter wohl nicht angedacht. Ebenso wenig wie man zum Jahreswechsel auch nicht in Form von fertig eingeschenkten Sektgläsern vorgearbeitet hatte. Ich denke, an diesen Punkten, insbesondere eben der Bedienung wird man wohl in den nächsten Jahren etwas arbeiten müssen.
Ansonsten, zusammen gefaßt, war es ja nicht schlecht, nur eben für mich auch nicht gut und traf schlicht nicht meinen Nerv für eine Silverster-Veranstaltung. Jetzt ist man um eine Erfahrung reicher und wenn ich nächstes Jahr alleine in meinem Keller verbringen muß: Ich lege in näherer Zukunft keinen Wert mehr auf öffentliche Feten zum Jahreswechsel. So hatte ich ja schon 1999/2000 eine noch deutlich üblere Erfahrung mit einem Silvester-Knaller auf “Radbod”.


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