Archiv für den Januar 16th, 2006
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SierraXTC am 16.01.06 um 17:08 Uhr

Tanze Samba mit mir? (II)

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Die große Source Mage-Geschichte wird nun weiter geschrieben. Nach einer Woche Münster und dem Himmeln von Brina’s OSX und der Feststellung das ich gepwnd! wurde kann ich ja nun frohen Mutes an die lange Liste von Problemen unter SMGL gehen. Man gönnt sich ja sonst nichts … Zumindest sind mittlerweile Fortschritte zu erkennen. So konnte das ein oder andere Problem eingeschränkt und z.T. behoben werden:

  • ALSA

Ja, das war doch was .. ALSA wollte partout keinen Sound nach dem Booten liefern. Aber warum eigentlich nicht? ALSA war konfiguriert, das Soundkarten-Modul (snd-emu10k1) auch in /etc/modules eingetragen, aber nix passierte :gruebel: Gut, mal mit lsmod geschaut, was denn nach dem Booten so geladen wird an Modulen. Überrascht stellte ich fest, daß eben das Soundkarten-Modul nicht geladen wurde. *hm* Faszinierend empfand ich, daß

$ modprobe snd-emu10k1

genauso wie ein

$ modprobe snd_emu10k1

das Soundkarten-Modul geladen hat. Ich nehme an, alias macht’s möglich. In meiner /etc/modules stand natürlich (wie von Gentoo gewöhnt) snd-emu10k1. Man mag es schon erraten, dort lag der Fehler. Einfach das Minus in einen Unterstrich tauschen und siehe da: Spaß mit ALSA beim Booten :thumbsup:

  • Samba

Mit Samba steht aber nun das nächste Problem direkt vor der Türe. Der Samba-Daemon wird beim Booten nicht gestartet. Warum? Wieso? Weshalb? Das weiß wohl nur der liebe Gott oder vielleicht ein SMGL-Maintainer? :gruebel: Nach wie vor und nach mehrfacher Installation über andere Configure-Schalter befindet sich der Daemon immernoch in Runlevel 3 (aka default)

$ telinit list | grep samba
3 samba

In den Logfiles ist auch nichts besonderes erkennbar und außer der bisher wenig aussagenden Fehlermeldung beim Bootvorgang

mountnetwork: mountnetwork: Provider for facility portmap not configured

die vermutlich irgendwie damit zusammenhängt läßt sich auch kein Fehler finden. Beim Suchen nach Lösungen bin ich im SMGL-Forum auf diesen Thread gestoßen und bin entsprechend danach vorgegangen. Faszinierend:

Then, if you answer yes, these files are created:
/etc$ ls rc*.d/*samba
rc0.d/K50samba rc2.d/K50samba rc4.d/S50samba rc6.d/K50samba
rc1.d/K50samba rc3.d/S50samba rc5.d/S50samba

/etc$ ls init.d/samba.sh
init.d/samba.sh

Diese Dateien exisitieren hier gar nicht .. Naja, aber die Anleitung ist ja auch schon über 2 Jahre alt :gruebel: Versucht man nach dem Booten Samba manuell zu starten:

# telinit run samba start
mountnetwork: mountnetwork: Provider for facility portmap not configured

Statt aber den Service zu starten funktioniert das restarten ungemein besser:

# telinit run samba restart
samba: Starting NetBIOS nameserver ..
samba: success
samba: success
samba: Starting NetBIOS sessions ..
samba: success
samba: success

Für mich muß ich an dem Punkt leider sagen: Ich versteh nur noch Bahnhof :gruebel: Kann doch nicht so schwer sein, so’n simplen Dienst zum Start während des Bootvorgangs zu bewegen. Ich würd ja tendenziell vermuten, daß es evtl irgendwas mit dem Netbios Nameserver demnach zu tun hat und somit dann über die Einträge im xinetd. Aber wo genau es da klemmt versteh ich nicht wirklich *seufz* A pros pos Samba ..

denn bis heute wurden beim Bootvorgang die Samba-Shares vom Gateway auch, wie unter Gentoo eingehangen.

.. sollte ja eigentlich nichts mit der Installation von Samba als Daemon zu tun haben. Tut sich aber mittlerweile nach wie vor auch dort nichts .. Warum? Kein blassen schimmer. Beim Bootvorgang hängt er die Shares nicht ein, ein manuelles mount -a nach dem Boot bewirkt wahre Wunder :shrug:

Liegt’s an mir? Liegt’s an SMGL? An was liegt’s? Verlang ich armer User zuviel? Stell ich mich nur blöd an und seh den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? Wenn’s ja auch wenigstens die einzige Ungereimtheit wäre (siehe cdrtools, GTK-Fonts). Aber so? So boote ich, glaub’ ich, erstmal wieder in mein kleines, muckliges Gentoo-Zuhause zurück und erfreue mich daran, daß selbst wenn auch dort nichts mehr geht es sich nicht ganz so bockig anstellt und sich mit einem re-emerge zufrieden gibt. Vielleicht stolper ich ja bei Zeiten über einen schlauen Tipp zu all meinen kleinen Problemchen und widtme mich ihnen dann nochmals mit einer Engelsgeduld. Für heute soll aber Schluß mit lustig sein …

SierraXTC am 16.01.06 um 00:53 Uhr

pwnd!

Desktop, GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Jo, da wurde ich nun auch gehax0red .. Was genau und wie weiß ich selber nicht wirklich. Aber ich wunderte mich schon einige Zeit über verwegene Instanzen unter dem User “nobody” die auf meinem Gateway liefen. Mit der Hilfe von ingwie wurden dann einige Installationen verschiedener Websoftware als mögliche Einfallstore ausfindig gemacht und entsprechend entschärft. Dazu gab’s dann auch gleich mal ‘n Update auf aktuelle Versionen vom Apache httpd sowie von PHP was ich über einen durchaus großen Zeitraum stark vernachlässigt habe.
Das sollte mir eine Lehre gewesen sein. Mein vServer wurde da doch deutlich besser von mir gepflegt als der Gateway *röchel* Aber scratchy wird in Zukunft auch deutlich mehr Aufmerksamkeit von mir bekommen. :thumbsup:

Damit aber nicht genug: Irgendwie wollte mich meine Gentoo-Installation heute auf den Arm nehmen. Speicherzugriffsfehler von Firefox und der GAIM Beta1. Nach einem Gesundbooten von Linux versprühte der X-Server einen Speicherzugriffsfehler im XFce-Sessionmanager ausfindig zu machen. Interessanterweise starteten aber auch keine anderen WindowManager oder DEs mehr, X.org stürzte mit einem einfach “shutdown” ab :shrug:
Naja, mal eben X.org und XFce4 re-emerged, ein wenig mit den Config-Files aus dem $USER-Home-Verzeichnis hin und her jongliert und außer ein paar simplen Einstellungen war dann nach einigen Schreckstunden wieder alles beim alten. Das war jetzt nicht so die nötigste Erfahrung, die ich heute sammeln wollte *seufz* Und wie man weiter unten sieht, steht ja noch genug Arbeit an …

SierraXTC am 16.01.06 um 00:37 Uhr

Ein ganz fauler Apfel

Apple, Technikecke

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Wie brennt man mit einem Mac Image-Dateien, wenn man keine Brennsoftware wie Toast* zur Verfügung hat? Eine sehr gute Frage, die dummerweise der Ursprung für die Verkettung mehrere unglücklicher Umstände war. Die Lösung liegt wie immer so nahe und war zu dem Zeitpunkt so unglaublich fern:

$ hdiutil burn -Option Image

Die Frage ist nur: Werd ich diesen Befehl jemals in meinem Leben wieder benötigen? Ich befürchte nicht :roll:

* Ehrlich gesagt: Ich kenn auch keine anderen Brenn-Suiten für MacOSX *g*

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