Tags: Sinnlos, witzischGrade bin ich bei Spiegel Online über den Artikel “Hilfe, ich werde 30 – vertrackter Geburtstag” gestolpert. Da ich ja nun auch schon am Ende meiner prachtvollen Jugend stehe macht man sich da doch auch dann und wann mal seine Gedanken zu. Interessante Aspekte führt der Kulturwissenschaftler Christian Marchetti da an, auf die man unweigerlich auch in seinem Freundeskreis stößt. Sehr treffend fand ich persönlich:
Marchetti: Viele ziehen zumindest kritisch Bilanz. Andere werden hektisch: Sie heiraten schnell ihren Partner oder verlassen ihn, wechseln den Job, zeugen Kinder oder bringen endlich die Kraft auf, das Studium zu beenden.
Wenngleich sich dieses allgemein wohl als Torschlußpanik bekannte Phänomen nicht nur auf alternde Männer auswirkt. Ich bin mal gespannt, wie ich in den kommenden 847 Tagen bis zu meinem dreißigsten Geburtstag damit umgehe. Aber in einem Punkt kann ich Marchetti nur zustimmen:
Marchetti: Ihn groß zu feiern, weil’s einfach schöner ist für alle Beteiligten. Entziehen und fliehen ist unbefriedigend, vor allem für die anderen.
Und so freu ich mich auf die ersten Dreißigsten diesen Jahres, unter anderem mit der Pflege des Brauchtums die Rathaustreppe zu fegen.
Ich sollte aber meine Schadenfreude nicht zu sehr zeigen, wer weiß, wie es in 846 1/2 Tagen bei mir aussieht und was für fiese Ideen man sich für mich einfallen läßt


FightingDwarf
Wie? Du bist noch nicht 30???
*duck*
commanderx
Aaaach 30 ist doch echt pipi…ich werd im Juli 32…das wird hart
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