Archiv für Februar, 2006
SierraXTC am 14.02.06 um 16:42 Uhr

Save often – Save early

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Eine Devise, die ich durchaus kenne, mir gerne auch zu Herzen nehme, aber letztlich verschlafe irgendwie umzusetzen. Vor allem dauert es auch generell etwas länger, bis ich mal auf den Trichter komme, mich solchen Dingen zu widmen. Knapp ein Jahr (:!:) hab ich nun schon den vServer gemietet und schon am 01. September 2005 hinterließ ich hier im Blog die Notiz für mich:

Ich glaub ich schau die Tage mal nach ‘nem ordentlichen BackUp-Script :gruebel:

Die Tage sind nun auch schon ins Land gezogen und nach einer “ordentlichen” Backup-Lösung hab ich gar nicht erst geschaut. Statt dessen hackt man quick & dirty mit seinen rudimentären Bash-Scripting-Kenntnissen ein kleines Script. Das Script archiviert einzelne Verzeichnisse und die Datenbank und versieht diese Archive mit Timestamps. Damit ich auch weiß, daß das Script ausgeführt wurde bekomm ich ‘ne Mail in meinen Postkasten. Natürlich alles andere als praktisch: ‘Ne Mail bekomm ich auch, wenn gar nix passiert ist und selbst wenn das Script erfolgreich durchgelaufen ist muß ich den Upload der Archive auf den Backup-Server per FTP immernoch von Hand durchführen ;) Jedenfalls funktioniert das Script an sich schon mal und ob der Cronjob auch korrekt ausgeführt wird, wird sich morgen früh zeigen. Ich laß mich überraschen.
Aber, immerhin gibt’s schon mal Backups, so daß ich bei Datenschwund nicht völlig ohne irgendwas da stehe. Falls irgendwer irgendwelche guten und einfachen Lösungen kennt, so darf er sich hier gerne zu Wort melden ;)

SierraXTC am 10.02.06 um 15:44 Uhr

Unzip An Audioscrobbler.

Last.fm

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Last.fm und immer wieder Last.fm. Nach dem ich mich zuletzt unzufrieden geäußert habe entschädigt das Audioscrobbler-Team einen mit einem nicht zu verachtenden Website Update. Wichtigste Neuerungen die mir dabei in der kurzen Zeit im persönlichen Profil aufgefallen sind ist zum einen Möglichkeit bestimmte Sidebar-Listen ein-/ausklappen zu können. Ich würde wetten, daß die Listen im persönlichen Profil in Zukunft dank AJAX frei platzierbar sind. Das andere größere, neue Feature in Bezug auf das persönliche Profil ist eine Shoutbox. Ich überlege derzeit aber noch stark, ob ich diese Option wirklich wahrnehmen möchte :D
Ganz Interessant scheint auch die neue Option auf Music-Seiten (also u.a. den Seiten zu den Interpreten) zu sein, die es einem ermöglicht in einige Stücke hinein zu hören oder gar z.T. ganze Titel anzuhören. Für das Recommandation-System vielleicht gar nicht mal verkehrt um einen Eindruck über die empfohlenen Künstler zu bekommen. A pros pos Künstler: Für die Beschreibung steht jetzt eine Art Wiki zur Verfügung welches von den Last.fm-Usern gepflegt werden kann. Ich bin mal gespannt, ob die Informationen rund um die Künstler in näherer Zukunft aussagekräftigen Status erreichen.

Der von mir erwähnte c’t-Artikel aus der Ausgabe 04/2006 ist meiner Meinung eher dürftig ausgefallen. Es wurden die verschiedenen Konzepte (Collaborate Filtering vs. Content Based Filtering) vorgestellt und welche Dienste wie arbeiten. Dabei, warum auch immer, fiel die Beschreibung von Audioscrobbler aka Last.fm sehr oberflächlich im Vergleich zu anderen auch ähnlichen Diensten aus. Auch ob und in wiefern eine Notwendigkeit für eigene Player, angebotene Streams etc bei den Angeboten vorliegt war kaum ersichtlich. Generell hat der Artikel (zumindest mich) eher verwirrt denn aufgeklärt. :shrug:

Wer sich übrigens fragt, wie ich auf diese suspekten Überschriften zum Thema Last.fm immer wieder komme, dem sei gesagt, daß dies Slogans sind, die sich auf den Last.fm/Audioscrobbler-Seiten befinden und zufällig vom System ausgegeben werden. Sie werden vor allem zum “kurzweiligen” Überbrücken der Downtimes des Servers groß eingeblendet :lol:

SierraXTC am 10.02.06 um 12:19 Uhr

There’s Only One Audioscrobbler.

Last.fm

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Na, geht doch. Es ist zwar schon Freitag Mittag und in 2 1/2 Tagen hätte ich am liebsten die Charts für diese Woche, aber immerhin, die für die letzte Woche sind nun auch generiert worden. :thumbsup: Selbst zu den schon angemerkten Verzögerungen verspäteten sich die Charts um nochmal gut 1 1/2 Tage. Schon erstaunlich, wenn die Submits funktionieren hakts an den Charts und umgekehrt. Ich bin mal gespannt wann die das in den Griff bekommen ;)
A pros pos Last.fm, in der aktuellen c’t werden auf Seite 192ff “Vorschlagsysteme für Musik” vorgestellt, darunter neben Last.fm auch kommerzielle Dienste wie Audioinsight oder Pandora und weiteren kostenlosen Diensten wie MusicLens und MusicMiner. Aber leider bin ich aber noch nicht dazu gekommen den Artikel zu lesen, das wird vermutlich gleich beim Essen kochen nachgeholt *hust* ;)

P.S.: 11 Tage noch und noch 645 Titel zu submitten

SierraXTC am 09.02.06 um 19:19 Uhr

Ich war männlich, verwegen …

Lustiges/Sinnloses

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Ich kenn den zwar schon was länger, aber bin heute nochmal drüber gestolpert und muß sagen, daß in solchen Witzen oftmals doch viel Wahrheit drin steckt *g*

Ich war männlich, verwegen, ich war frei und hatte lange Haare.

Meine Frau lernte mich kennen, nicht umgekehrt. Sie stellte mir förmlich nach. Egal wo ich hinkam, sie war schon da. Es ist nun zwölf Jahre her. Damals war ich eingefleischter Motorradfahrer, trug nur schwarze Sweat-Shirts, ausgefranste Jeans und Bikerstiefel, und ich trug lange Haare.

Selbstverständlich hatte ich auch ein Outfit für besondere Anlässe. Dann trug ich ein schwarzes Sweat-Shirt, ausgefranste Jeans und weisse Turnschuhe.

Hausarbeit war ein Übel, dem ich wann immer es möglich war aus dem Weg ging.

Aber ich mochte mich und mein Leben. So also lernte sie mich kennen. “Du bist mein Traummann. Du bist so männlich, so verwegen und so frei.”

Mit der Freiheit war es alsbald vorbei, da wir beschlossen zu heiraten. Warum auch nicht, ich war männlich verwegen, fast frei und ich hatte lange Haare.

Allerdings nur bis zur Hochzeit. Kurz vorher hörte ich sie sagen: “Du könntest wenigstens zum Frisör gehen, schliesslich kommen meine Eltern zur Trauung.”

Stunden, – nein Tage später und endlose Tränen weiter gab ich nach und liess mir eine modische Kurzhaarfrisur verpassen, denn schliesslich liebte ich sie, und was solls, ich war männlich, verwegen, fast frei und es zog auf meinem Kopf. Und ich war soooo lieb.

“Schatz ich liebe Dich so wie Du bist” hauchte sie. Das Leben war in Ordnung obwohl es auf dem Kopf etwas kühl war. Es folgten Wochen friedlichen Zusammenseins bis meine Frau eines Tages mit einer grossen Tüte unterm Arm vor mir stand. Sie holte ein Hemd, einen Pullunder ( Bei dem Wort läuft es mir schon eiskalt den Rücken runter ) und eine neue Hose hervor und sagte:

“Probier das bitte mal an.” Tage, Wochen, nein Monate und endlose Papiertaschentücher weiter gab ich nach, und trug Hemden, Pullunder (Ärrrgh) und Stoffhosen.

Es folgten schwarze Schuhe, Sakkos, Krawatten und Designermäntel. Aber ich war männlich, verwegen, totchic und es zog auf meinem Kopf.

Dann folgte der grösste Kampf. Der Kampf ums Motorrad. Allerdings dauerte er nicht sehr lange, denn im schwarzen Anzug der ständig kneift und zwickt lässt es sich nicht sehr gut kämpfen. Ausserdem drückten die Lackschuhe was mich auch mürbe machte. Aber was solls, ich war männlich, spiessig, fast frei, ich fuhr einen Kombi, und es zog auf meinem Kopf.

Mit den Jahren folgten viele Kämpfe, die ich allesamt in einem Meer von Tränen verlor. Ich spülte, bügelte, kaufte ein, lernte Deutsche Schlager auswendig, trank lieblichen Rotwein und ging Sonntags spazieren. Was solls dachte ich, ich war ein Weichei, gefangen, fühlte mich scheisse und es zog auf dem Kopf.

Eines schönen Tages stand meine Frau mit gepackten Koffern vor mir und sagte: “Ich verlasse Dich.” Völlig erstaunt fragte ich sie nach dem Grund.
“Ich liebe Dich nicht mehr, denn Du hast Dich so verändert. Du bist nicht mehr der Mann den ich mal kennengelernt habe.”

Vor kurzem traf ich sie wieder. Ihr “Neuer” ist ein langhaariger Biker mit zerrissenen Jeans und Tätowierungen der mich mitleidig ansah.

Ich glaube ich werde Ihm eine Mütze schicken.

SierraXTC am 09.02.06 um 00:52 Uhr

Mahlzeit

Lustiges/Sinnloses

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Ich mein, es war hart nach’m Krieg, aber sowas?

Ein Brite hat zu seiner Goldenen Hochzeit ein fünf Jahrzehnte altes Dosenhuhn in Gelee verzehrt. “Es schmeckte wunderbar, höchstens ein klein wenig zu salzig”, sagte der 73-jährige Les Lailey.

Na, auch wenn mir Wissenschaftler sagen würden, daß das alles vielleicht theoretisch möglich ist, praktisch würd ich trotzdem drauf verzichten wollen.

Quelle: ORF.at
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