Archiv für September, 2006
SierraXTC am 14.09.06 um 01:23 Uhr

Betriebssystem-Geschichte

Desktop, GNU/Linux, Technikecke, Windows

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Ich habe mir gerade meinen Ordner mit den gesammelten Desktop-Shots mal genauer angeschaut und ihn – zumindest lokal auf dem heimischen Rechner – mal ordentlich nach Datum und Betriebssystem geordnet. Das Archiv beginnt in etwa zu dem Zeitpunkt, an dem ich erstmals einen dieser ominösen Screenshot-Threads in Webforen bevölkert habe. Man kann daran erstaunlich gut den Weg von Windows® XP über SuSE (Version 8.irgendwas) und diversen Debian-Stages bis letztlich hin zu Gentoo ablesen. Auch, wie die Vorliebe bei Linux-Oberflächen von KDE zu XFce und (z.Zt.) wieder zurück wechselte.
An und für sich rückblickend sehr interessant zu betrachten, insbesondere so Nebensächlichkeiten, wie offene Programme, Desktop-Shortcuts oder auch die Mühe, die man sich mit dem Styling der Oberfläche geben hat – die Beiträge im Blog heißen ja nicht umsonst “Pimp my Desktop;)
Daher anbei eine Hand voll auserwählter Thumbnails über die letzten gut vier Jahre graphische Oberfläche auf meinem Desktop-System. Chronologisch beginnt alles bei einem XP-Desktop mit Rachel Stevens:

XP Desktop Dez 2002

Microsoft Windows® XP – 05.12.2002

Anfang 2003 frickelte ich laut den hinterlegten Screenshots zum ersten Mal erfolgreich mit Linux auf dem Desktop herum. Die erste SuSE-Installation, laut Distrowatch müßte es eigentlich Version 8.1 sein, schmückte Anna Kournikova:

SuSE 8.1 Desktop Feb 2003

SuSE Linux 8.1 – 05.02.2003

Auch wenn zu dem Zeitpunkt Linux eigentlich nur stiefmütterlich und mit lediglich bedingtem Interesse neben meiner XP-Installation lief, wechselte ich scheinbar im April 2003 von SuSE zu Debian. Den ersten Debian-Desktop, wiederum mit KDE, ziert ein extra für mich angefertigtes Wallpaper eines Futurama-Charakters:

Debian Desktop April 2003

Debian GNU/Linux 3.0 – 16.04.2003

Meine ersten Gehversuche – in friedlicher Koexistenz neben Debian – begann ich anscheinend schon Anno März 2004 mit Gentoo. Den ersten Screenshot ziert ein seither vermißtes Gentoo-Wallpaper mit dem WindowManager Fluxbox:

Gentoo Desktop März 2004

Gentoo GNU/Linux – 18.03.2003

Danach entschied, wie allgemein bekannt, Gentoo das Rennen um meine bevorzugte Linux-Distribution. Bis hin zum aktuellen Desktop wechselten letzten Endes nur hin und wieder die graphischen Oberflächen und es wurden selten kurzzeitige Ausflüge in die Welt von z.B. Source Mage oder Ubuntu unternommen. In Anbetracht der alten KDE-Screenshots bin ich doch ein wenig froh, daß sich KDE (nicht nur) optisch deutlich weiter entwickelt hat. Mittlerweile, so finde ich, kann man mit wenig Aufwand eine Standard-KDE-Installation ohne großen Aufwand angenehm augenfreundlich aufwerten. :thumbsup:

SierraXTC am 10.09.06 um 17:43 Uhr

Manager-Spiel (VI)

Fußball, Geschwafel

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Drei Wochen bedeutet eigentlich, daß man die selbst gestellte Aufgabe, den Kader um 2 Abwehrspieler und 2 Stürmer (inkl. oder zusätzlich eines Topspielers) mit Ruhe angehen könnte.

Nun sind gerade einmal erst zwei Wochen ins Land gegangen seit dem letzten Bundesliga-Spieltag und meiner mir auferlegten Aufgabe bei “FOOMA” mein Team ein wenig umzukrempeln. Grundsätzlich habe ich meine mir zur Verfügung stehenden Millionen, wie es so schön heißt, reinvestiert. Von der Mannschaft, die mir zu Beginn zugelost wurde, stehen nur noch sechs Spieler im Kader (Kahn, Spycher, Fathi, Svensson, Trochowski, Feulner). Bleibt nur noch die Hoffnung, das die 18 Mann, die jetzt mein “Team” darstellen, wenigstens etwas reißen:
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SierraXTC am 09.09.06 um 18:09 Uhr

Lack

Geschwafel, Renovierung

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Lange habe ich danach gesucht, eigentlich war eine Anschaffung irgendwann Ende letzten Jahres – so frisch nach der Renovierung – schon geplant. Aber irgendwie war das alles nicht so das Wahre, was man beim Stöbern so gefunden hat. Doch dann kam der Herbst-Prospekt von IKEA Kamen ins Haus geflattert und auf Seite 145 fand ich die Lösung zu meinem Problem.
LACK ist der Couchtisch, den ich mir in der Art immer gewünscht hatte. Endlich kann man auch mal ein paar Flaschen auf’m Tisch stehen lassen und muß nicht bei jedem Gang das Leergut weg bringen, denn der alte Couchtisch von 55x50cm war doch immer irgendwie zu eng. Vielleicht kann man auf dem hübschen Tisch auch mal wieder quatern? :Oo:

Neuer IKEA-Couchtisch

Dazu gab’s dann, wie man sieht, auch noch ein bißchen “Deko”-Gedönse (wer braucht sowas eigentlich? ;) ) ‘N vernünftiges Tischdeckchen und zwei Teelicht-Kerzenständer auf drängen meiner Freundin, die scheinbar meinen alten, neunarmigen Teelicht-Halter nicht besonders schmuck findet .. Naja, zumindest alles zu halbwegs humanen Preisen, so daß auch ich mir das leisten konnte. :lol:

SierraXTC am 07.09.06 um 13:25 Uhr

Pimp my Desktop (V)

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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Mittlerweile neigt sich die ausschweifende Prozessor-Arbeit dem Ende, die großen Brocken X.org, KDE und OpenOffice sind (fast) fertig kompiliert. In der Zwischenzeit konnte ich den KDE-Desktop wieder in etwa so herrichten, wie ich ihn vor Rund einer Woche zum letzten mal zu Gesicht bekommen habe. Dem geneigten Betrachter wird auffallen, daß sich außer dem Wallpaper, dem Icon-Set, sowie der Schrift in der Titelzeile der Fenster nicht viel verändert hat.

Gentoo Desktop September 2006
click thumbnail to enlarge

Jetzt fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten wie easyTag oder kftpgrabber und dann fühlt man sich quasi wieder wie zu Hause. Vielleicht darf ich dem Desktop-Rechner dann heute Nacht mal eine Verschnaufpause gönnen. Eine Ende ist jedenfalls abzusehen und dann kann ich mich wieder gänzlich mit mehr Aufmerksamkeit den vielen Manager-Spielchen widtmen. :lol:

SierraXTC am 06.09.06 um 23:13 Uhr

San Marino – Deutschland [EM-Quali]

Fußball, Nationalelf

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Wahnsinn! Echt Wahnsinn! Ja, einfach nur Wahnsinn über was alles Statistiken geführt werden. Höchster Auswärtsieg, höchstes Qualifikations-Auswärtssieg, höchster Sieg .. gut, das is ja noch interessant. Aber Statistiken darüber, wieviele Tore ein aus dem Raum Köln stammender Spieler in der Nationalmannschaft geschossen hat? Ja nu, wer’s braucht .. so hatte Bélà Réthy immerhin irgendwas zu erzählen. In einem Punkt ist Réthy mir immernoch lieber als Steffen Simon, Réthy kramt nämlich solche Nullinformationen mit einer ungemeinen Wichtigkeit hervor, daß es einen zum Schmunzeln anregt. Nun hab ich auch hier wieder die obligatorische Kommentatoren-Schelte hinter mich gebracht, kommen wir zum Statistischen:

Statistisches

San Marino:

A. Simoncini – Valentini, Albani, Della Valle, Bacciocchi, Vannucci (69. D. Simoncini) – Palazzi, Domeniconi (46. Bonini), Mi. Marani – Ma. Marani (77. Masi) – Selva

Deutschland:

1 Lehmann – 16 Lahm, 3 A. Friedrich, 24 M. Friedrich, 2 Jansen – 8 Frings (62. 15 Hitzlsperger), 13 Ballack (46. 22 Odonkor), 19 B. Schneider, 7 Schweinsteiger – 11 Klose (46. 14 Asamoah), 20 Podolski

Tore:

0:1 Podolski (12.)
0:2 Schweinsteiger (29.)
0:3 Klose (30.)
0:4 Ballack (35.)
0:5 Podolski (43.)
0:6 Klose (45.)
0:7 Schweinsteiger (47.)
0:8 Podolski (64.)
0:9 Hitzlsperger (66.)
0:10 Podolski (71.)
0:11 Hitzlsperger (73.)
0:12 M. Friedrich (87.)
0:13 B. Schneider (90., Handelfmeter)

Gelbe Karten:

Palazzi – Odonkor

Zuschauer:

5019 (ausverkauft) – Olimpico

Das Spiel

Deutschland hat zweistellig gewonnen.

Weisheiten

Ja, natürlich: Ablesen kann man aus diesem Spiel herzlich wenig. Dauernörgler, wie im ZDF offensichtlich vorhanden, können über die ersten 30 Minuten meckern. Ich war nur überrascht, daß das deutsche Team in der Nähe des gegnerischen Strafraums bei 20 gegnerischen Beinen überhaupt an den Ball kam *g* Aber mal im Ernst: Ein zweistelliger Sieg ist – wie Réthy zu berichten wußte – schon lange her. An ein so souverän herunter gespielten Sieg gegen einen “Kleinen” kann ich mich auch nicht wirklich erinnern (Erinnerungen an die Färör Inseln werden wach). Dazu noch den durchaus offensichtlichen Drang zu haben zumindest zweistellig zu gewinnen, sind Erfahrungen, die mir in der Zeit als Betrachter von Länderspielen auch absolut fremd sind. Solch ein Ergebnis wurde noch nicht mal 2002 oder 2006 vor den Weltmeisterschaften gegen Luxemburg erspielt. Sicher kein “schönes” Spiel (was durchaus am Gegner lag .. *g*) aber ein Spiel, welches einen ein Grinsen verschaffte. 13 Tore gegen San Marino sind ein Wort, ein Wort, an dem sich das Team in den Begegnungen gegen Zypern und im Rückspiel vor heimischen Publikum gegen San Marino messen lassen muß. Aber auch ein Fingerzeig an die Mitstreiter zur direkten EM-Qualifikation wie Tschechien oder Irland und die Slowakei. Bei Gegner wie Zypern oder San Marino kann durchaus die Tordifferenz nicht zu vernachlässigen sein und da müssen die anderen Nationalmannschaften erstmal nachlegen. So nehmen wir die sechs Punkte und 14:0 Tore aus den ersten zwei Qualifikationsspielen mit in den Herbst. Die Tabellenführung vor der Tschechei ist das, was der neue Bundestrainer quasi als Marschroute ausgegeben hat und das Team hat diese Aufgabe sogar ansehnlich, auch im Kampfspiel gegen Irland erfüllt.

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