Tags: Gentoo, OfficeSeit meiner letzten Gentoo-Installation nutze ich die Quell-Pakete von OpenOffice, da es bei mir mit den fertigen Binär-Paketen immer wieder unerklärliche Probleme gab. Nun steht also das Update im Portage-Tree auf OpenOffice 2.0.4 an. Der Vorgang OOo aus dem Quelltext lokal zu übersetzen dauert auf meiner Kiste seine Zeit, mindestens aber – wie ich gerade feststelle – 12 Stunden und ein Ende ist noch immer nicht in Sicht.
Immerhin ist es auch schon der zweite Versuch, OOo zu bauen, der erste Versuch endete damit, daß kein Speicherplatz mehr auf dem System verfügbar war. Kann ja auch mal passieren, wenn sich ein paar Distfiles, Kernel-Sourcen und diverser Müll in /tmp oder /var sammelt. Nachdem ich hoffte, daß rund 3 GB freier Speicher ja nun ausreichen müßten, konnte ich mir heute morgen etwas verdutzt die Augen reiben:
sierraxtc@itchy [Do 11.Jan 07:14.50] [~] $ df -h Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on /dev/hda8 9,5G 9,4G 0 100% /
Opera startet nicht mehr, Kmail stürzt ab, wenn es eine Mail entgegen nehmen soll … Nun ja, ein kleiner Blick in /var/tmp/portage verrät:
itchy distfiles # du -shc /var/tmp/portage/openoffice-2.0.4 2,7G /var/tmp/portage/openoffice-2.0.4
Der Vorgang des Kompilierens scheint just in diesem Moment auch abgeschlossen zu sein, bei der Installlation meldet Portage natürlich “no space left on device“. Ob das Update nun wirklich ein erfolgreiches Ende nimmt bezweifel ich nach wie vor. Das ein Quellpaket ausgepackt gerne mal auch das Vierfache an Speicherplatz einnimmt, wie das eigentliche Tarball kenn ich ja, aber gleich mal fast das Zwölffache?


Bitte kommentieren Sie!
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>