Archiv für März, 2007
SierraXTC am 26.03.07 um 20:26 Uhr
 Tags: Deutschland, Fußball, LänderspielFall’s es irgendwer verpaßt haben sollte – ja, am Wochenende war wieder ein Länderspiel. Diesmal ging’s in der EM-Qualifikation nach Prag, wo der wohl größte Konkurrent im Kampf um die direkte EM-Qualifikation auf das Team von Bundestrainer Jogi Löw wartete. Wie vielleicht bekannt, hielt halte ich die tschechische Mannschaft für durchaus qualitativ gut besetzt und auch für einen ernstzunehmenden Gegner.
An und für sich beginnt solch ein – diesmal mal wieder verspäteter – Rückblick auf die Übertragung des Länderspiels mit der obligatorischen Kommentatoren-Schelte. Diesmal halte ich mich aber etwas zurück, da ich das vermutlich wieder dusselige Gequatsche in geselliger Runde irgendwie nicht so richtig wahr genommen hab. Traurig drum bin ich jedenfalls nicht. Nun aber zum Spiel:
Statistisches
Tschechien:
P. Cech – Ujfalusi (84. S. Vlcek), Jiranek, Rozehnal, Jankulovski – Galasek (67. Kulic) – Sionko (46. Plasil), Rosicky, Polak – Koller, Baros
Deutschland:
1 Lehmann (2,5) – 16 Lahm (2), 17 Mertesacker (1,5), 21 C. Metzelder (2,5), 2 Jansen (2) – 8 Frings (1,5), 13 Ballack (2) – 19 B. Schneider (2,5), 7 Schweinsteiger (3,5) – 31 Kuranyi (2), 10 Podolski (2) (89. 15 Hitzlsperger (-))
Tore:
0:1 Kuranyi (41.)
0:2 Kuranyi (62.)
1:2 Baros (76.)
Gelbe Karten:
Galasek, Jankulovski, Koller – Lehmann, Jansen
Zuschauer:
18000 (ausverkauft) – Toyota Arena Letna
Das Spiel
Nach rund einer Viertelstunde bin ich erst dazu gekommen, das Spiel zu verfolgen. Von da an konnte ich beobachten, wie das deutsche Team souverän Ball und Gegner kontrollierte. Taktisch geschickt ließ man den Tschechen kaum eine Möglichkeit richtig ins Spiel zu kommen. Dennoch war es kein besonders attraktives Spiel, da der Zug zum Tor beim deutschen Team eher verhalten war. Wenn denn Gefahr vorm tschechischen Tor aufkam, dann wußte “Petr Czech” glänzend zu parieren. So dauerte es bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit, bis nach einer Ecke das deutsche Team die optische Überlegenheit auch in Tore ummünzte. “Kuranyi” stieg am höchsten und lenkte den Ball in die linke, untere Ecke. Dabei sah der bis dahin glänzend aufgelegte “Czech” weniger gut aus. Wenn auch etwas glücklich, so aber hochverdient ging die deutsche Elf mit dieser Führung in die Kabine.
Nach der Halbzeit mühten sich die Tschechen redlich und kamen zu vereinzelten Aktionen vor dem Gehäuse von “Jens Lehmann“, wirkliche Gefahr strahlten die Angriffsversuche aber nicht aus. Innerhalb dieser Phase konterte das deutsche Team geschickt und hatte nach einem schnellen Gegenstoß durch “Bernd Schneider” eine Großchance, die aber leichtfertig vertändelt wurde. Alles klar machte jedoch kurze Zeit später, nach einem weiteren Angriff, wiederum “Kuranyi“, der eine Flanke sehenswert mit dem Kopf zum 2:0 verwertet. Danach hatte das deutsche Team den Gegner wiederum im Griff, bis dieser zu einem schmeichelhaften Anschlußtreffer durch einen, von “Baros” abgefälschten Schuß kam. Dadurch bekam das tschechische Team ein wenig Oberwasser und versuchte nochmal Nachzusetzen, blieb aber weiterhin recht harmlos im Abschluß.
Weißheiten
Die (Fach-)Presse überschlägt sich ja nun förmlich in Bezug auf die großartige Leistung gegen die Tschechen. So ganz kann ich diese Lobeshymnen nun nicht nachvollziehen – wenngleich ich auch eigentlich nichts zu kritisieren hab. Außer eben, daß dieses zwar technisch hochklassige Spiel weniger von der Spannung lebte. Ein paar mehr Tore hätten schon fallen dürfen. Zumal u.a. “Podolski” nah dran war und “Schneider” etwas peinlich vor Czech den Ball leichtfertig vertändelte. Ansonsten konnte man vor allem mit “Jansen” zufrieden sein, der auf der linken Seite ein tolles Spiel ablieferte. Der große Matchwinner soll ja “Kuranyi” gewesen sein – jedoch bin ich nicht ganz dieser Meinung. Viele Torraum-Szenen hatte “Kuranyi” nicht und das erste Tor fiel durchaus recht glücklich. Jedenfalls sind – zumindest zur Zeit – treffsichere Kandidaten, die “Klose” und/oder “Podolski” ersetzen können gold wert.
Der Sieg bringt nun auch die alleinige Tabellenführung mit sich und das Team hat es somit selbst in der Hand, daß Ticket zur EURO 2008 zu lösen. Auch wenn man den Vorteil von vielen Heimspielen in der Rückserie der EM-Qualifikation hat, sollte man jetzt vielleicht nicht unbedingt die kommenden Länderspiele als Selbstläufer betrachten. Vielleicht nimmt Löw noch einige gehaltvolle Informationen aus dem anstehenden Testspiel gegen Dänemark mit, ehe es in die lange Quali-Pause geht.
Honk des Tages:
Schiedsrichter Rosetti – Übersah ein klares Foulspiel an Kuranyi im Strafraum und machte zum Spielende hin die Partie unnötig durch überflüssige gelbe Karten hektisch.
SierraXTC am 23.03.07 um 23:46 Uhr
 Tags: Über michIch wurde vor einiger Zeit gefragt, ob ich das Zehn-Finger-System beherrsche – was ich verneinen mußte. Grade hab ich einfach mal drauf geachtet, wie ich über die Tastatur “flitze” und muß mir wohl eingestehen, daß die Art der Tastatur-Benutzung deutlich verbesserungswürdig ist. Wenn ich längere Texte schreiben muß, so arbeite ich wirklich mit einem Zwei-Finger-System. 
Die beiden Zeigefinger der jeweiligen Hand werden für die Buchstaben genutzt, diese finde ich durchaus blind, wenn ich einmal den Ansatzpunkt habe. Der Blick geht dabei rein auf den Monitor, während die Finger die entsprechenden Tasten selbstständig finden. Die dabei häufiger auftretenden Fehler werden mit dem Ringfinger der rechten Hand über Backspace behoben – der gleiche Finger, der auch den Zeilenumbruch betätigt. Die Leertaste wird mit dem Daumen bedient, das Umschalten zwischen Groß- und Kleinschreibung mit dem Ringfinger der linken Hand. Für einen passionierten PC-Benutzer, der durchaus auch gerne das Keyboard als Eingabegerät nutzt ist diese Form der Benutzereingabe sicherlich suboptimal.
Aber irgendwie kommt man doch zum Ziel – und in meinen subjektivem Befinden durchaus brauchbar. In letzter Zeit mußte ich einige diktierte Texte am PC tippen, was sogar gut klappte. Die diktierende Person war dabei nicht mal besonders langsam oder hätte irgendwelche Rücksicht auf mein “Tippverhalten” gelegt. Gut – ich bin keine Sekretärin und ich schaffe sicherlich keine x-hundert Anschläge in der Minute – aber es führte zum Ziel.
Ein Windows®-Programm zu seeligen Zeiten 2003 brachte bei einem ungeübten Text sage und schreibe 319 Anschläge pro Minute bei 10 Fehlern zum Vorschein. Erstaunlich. Irgendwie.
SierraXTC am 23.03.07 um 19:52 Uhr
 Tags: Linux, witzisch * You forgot to set up your /etc/localtime.
* You should do so now.
!!! ERROR: sys-apps/busybox-1.4.1-r2 failed.
Call stack:
ebuild.sh, line 1630: Called dyn_setup
ebuild.sh, line 702: Called qa_call 'pkg_setup'
ebuild.sh, line 38: Called pkg_setup
busybox-1.4.1-r2.ebuild, line 82: Called die
!!! forgetful admin detected
SierraXTC am 23.03.07 um 16:18 Uhr
 Tags: Linux, Ubuntu, WindowsHeute morgen habe ich mit der Installation des W-LAN USB-Sticks und meines USB-Bluetooth-Dongles im Prinzip die Akte “Windows®” für’s erste geschlossen. Soweit scheint alles eingerichtet – die Hardware funktioniert, auf ext2/ext3 kann schreibend und lesend zugegriffen werden und die paar Office/Internet-Anwendungen, die mir unter Windows® ausreichen sind auch vorhanden. Wenn gleich ich nach wie vor feststellen muß, daß mir gute Anwendungen für IRC oder als Musikplayer unter Windows® einfach fehlen. XChat will eine andere GTK-Library als GIMP, was zu Konflikten führt. Andere ernstzunehmende Alternativen zu XChat sind jedoch gänzlich Mangelware – in Zukunft wird wohl irssi per PuTTY die Lösung sein *seufz* – Was Musikplayer betrifft, so fehlt einfach die gut organisierte Musik-Verwaltung wie ich sie von amaroK her kenne. Musikplayer brauchen nicht einfach nur die Musik abspielen, sie sollten sie auch übersichtlich aufbereiten können. Naja, ansonsten hakt es noch immer an der Usability der Oberfläche – virtuelle Desktops sind keine Spielerei sondern dienen definitiv der effizienteren Benutzbarkeit von graphischen Oberflächen. Übrigens wäre ‘ne funktionale Shell für Windows auch ‘ne schicke Sache.
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Nach einiger Zeit des Überlegens habe ich mich letztlich entschieden, mich daran zu probieren, das funktionierende Kubuntu von der 80GB Platte auf die 250GB Platte umzuziehen. Entgegen meines dürftigen Erfolge mit Gentoo klappte es diesmal umso besser. |
Kaum zu glauben, aber Kubuntu heimst sogar ‘n Lob für “selbstständiges Denken” ein: Wie üblich – ich vergeß’ es gerne – hab’ ich in aller “Eile” übersehn /etc/fstab den geänderten Vorgaben anzupassen. In aller Regel bricht der Bootvorgang dann – IIRC – mit
Please append a correct "root=" boot option
kernel panic: VFS: unable to mount VFS on root=/dev/hdXY
ab. Wie Kubuntu das auch immer geschafft hat, aber es startete direkt und gänzlich ohne Fehlermeldung. Da die Kubuntu-Installation ein fröhliches Schattendasein bisher seit den letzten Spielerein gefristet hat, konnte ich mal fröhlich das System up2date bringen. Etwas neidisch wurde ich, als ich ein wenig durch die Logs gelesen hatte: Kubuntu erkennt tatsächlich auch den Cardreader in dem USB-Hub und man kann auf die SD-Karte zugreifen. Schon irgendwie bequem *hust* – aber das will ich ja nicht
Somit hab ich generell schon mal ein benutzbares Linux-System hier, damit mir die “Qual” mit Windows® erspart bleibt. Per chroot bin ich gerade dabei die ersten Schritte der Gentoo-Installation durchzuführen. Ist ja wieder etwas kälter geworden, da darf man ja gerne die Wärmeentwicklung der CPU ausnutzen.
SierraXTC am 22.03.07 um 21:24 Uhr
 Tags: Hardware, WindowsNach langem Frickeln, Testen und Schrauben ist es nun endlich geschafft, daß zumindest ein Betriebssystem schon mal von der 250er Platte nun läuft. Und ja, es ist Windows XP® – bevor sich hier irgendwelche Mitleser schon still und heimlich freuen: Nein, es liegt nicht daran, daß es so unkompliziert zu installieren war, im Gegenteil, es liegt daran, daß Windows® generell den Bootloader überschreibt – und es nervt einfach, jedesmal danach mit ‘ner LiveCD grub als Bootloader neu zu installieren.
Denn schon zu Beginn wollte die Installations-CD nicht so, wie ich mir die ganze Aktion vorgestellt hatte. Nun gut, kann ja keiner ahnen, daß der Installer einfach so in der Luft hängt, während er nach Geräten an einem USB-Anschluß sucht, wo nur ein Kabel, aber nicht das Endgerät dran hängt. Fehlermeldungen und Timeouts sind eh was für Weicheier.
Man mag schmunzeln, oder gar lachen – aber das ist wirklich die letzte Idee gewesen, daß ein dusseliges USB-Kabel von ‘ner DigiCam die Ursache allen Übels sein kann.
Damit ich “arbeiten” kann, werd ich wohl die notwendigen Anwendungen noch als bald als möglich – soweit es latürnich geht noch heute – unter XP® installieren. Das dieses System nunmal nicht ohne ein gepflegtes Linux auskommt ist aber auch klar. Nur, wie gesagt, benötigt ein schickes Gentoo eben etwas mehr Aufmerksamkeit für die ersten Schritte. In der Hoffnung, daß ich am Wochenende da schon mal zu komme, das Basis-System (erfolgreich) zu installieren.
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