Tags: Computer, Gentoo, Hardware, LinuxEs ist gerade mal rund einen Monat her, daß ich ausrangierte Hardware zu einem zweiten Desktop-Rechner aufgebaut habe. Mittels eLiveCD wurde ein AMD K6-2 fit für den Einsatz gemacht. Während der holprigen Veranstaltung mit meinem eigentlichen Desktop-System erfüllte der Rechner voll und ganz seinen Zweck.
Nun ist das System aber an sich seit diesem Wochenende schon wieder obsolet. Wenn man bei einem ortsansässigen PC-Händler sein Tagwerk verrichtet, dann kann es vorkommen, daß dabei schon mal etwas “Elektroschrott” – also nicht mehr benötigte, jedoch durchaus funktionstüchtige Hardware – abfällt. So wurden mir gleich drei komplette Rechenknechte vermacht. Jeweils zwei AMD K6-2-Systeme verschiedener Ausführung, die optimal als Ersatzteillager für den Linux-Gateway scratchy herhalten können. Im Laufe der nächsten Tage werd ich sicherlich ein freudiges Schlachtfest feiern, bei welchem ich auch mal meine Computer-Grabbelkiste aufräumen werde. Der dritte Rechenknecht entpuppte sich geradezu als erfreuliches Osterei:
Ein Pentium III mit 800MHz (doppelt so viel als poochie bisher hatte *hrhrhr*) stellt die neue Basis dar. Mit dazu kam gleich ein 48x/12x/48x-CD Brenner von LiteOn, sowie ein CD-Laufwerk, aus den verschiedenen Systemen zusammen geschnorrte 512MB SD-RAM, zwei Festplatten mit insgesamt 30GB Plattenplatz, eine RivaTNT2 AGP-Graphikkarte sowie eine CirrusLogic Soundkarte. Bei solchen Daten fängt ein System langsam an einem mehr Spaß zu bereiten. Blieb also nur die Suche nach einer passenden Linux-Distribution, die bekanntlich als gescheitert anzusehen ist. Was liegt nun also näher, als die Distribution zu nutzen, mit der man sich am Wohlsten fühlt?
Nach dem ersten – für mich weniger überzeugenden Einblick – in Sabayon blieb mir wieder einmal nur der Griff zu Gentoo. Die Stage3-Installation läuft nun aus der Sabayon-Live-Umgebung. Die doch arg veralteten Pakete werden grade auf den aktuellen Stand gebracht, was vor allem bei gcc und glibc sich zeitintensiv gestaltete. Ein erster, der Hardware angepaßter Kernel (auf Basis der Kernel-Config meines Athlon XP) wartet jedoch schon ungeduldig auf den ersten Boot. Jedoch würde ich mich wundern, wenn der erste Versuch auch auf Anhieb klappen wird*. Ansonsten wäre gemäß Handbuch und bekannter Config-Dateien das System soweit schon konfiguriert. Während ich meinen Beitrag zur globalen Erderwärmung beisteuere, bleibt mir nun noch Zeit mich für eine geeignete graphische Oberfläche zu entscheiden. Dabei wird die Entscheidung zwischen e17 und XFce fallen.
* Mittlerweile ist das Basis-System auf der Platte und – man staune – der Kernel bootet. Ohne Fehlermeldung, ohne meckern.
:thumbsup: – weiter geht’s


Bitte kommentieren Sie!
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>