SierraXTC am 13.04.07 um 07:57 Uhr

Neues aus klein Bloggersdorf (III)

Geschwafel

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Das Who-Is-Who der deutschsprachigen Blogosphäre versammelt sich und ich bekomms nicht mit? Nein, natürlich geht die re:publica nicht spurlos an mir vorbei. Immerhin ist sie ein Anlaß um mal wieder die ein oder andere Sau durch’s Dorf zu treiben. Da wäre z.B. die Blogiquette – eine erweiterte Netiquette für Blogger in Bezug auf den Umgang mit eigenen Beiträgen und Kommentaren,
Rasende Sau

gerade durch einen brisanten Fall in der US-Blogosphäre hervorgerufen. Dies wurde vom Web-2.0-”Erfinder” Tim O’Reilly aufgegriffen, der eben solche Regelungen (aka Ehrenkodex) für Blogger zur Diskussion stellt. So kochen also schon zu dieser Thematik die Meinungen in den A- & B-Blogs hoch. Nur, neben dem umfassen Thema zu Regeln für Blogger – vor langer Zeit, als es noch “lustig” war, auch mal spaßig betrachtet – gibt es noch mehr Themen, wo sich die Geister scheiden. So muß man natürlich auch definieren, ob sich die Blogger verkaufen, wenn sie gezielt werben. Grade adical scheint dabei die Blogosphäre zu spalten. In jedem Fall findet sich wieder genügend Gesprächsstoff in den Blogs um sich als Autoren wieder ernster zu nehmen, als man es vielleicht eigentlich braucht.

Nach der “Kai-Diekmann”-Aktion von BILDblog dürfen sich nun auch andere A-Blogger, wie u.a. der Spreeblick-Verlag in der Kritik sehen – auch wenn sie eine durchaus sinnvolle Veranstaltung wie die re:publica ins Leben gerufen haben.

Kleine Linkliste:

Wenn man etwas Zeit hat und die Links und die Blogs rund um die re:publica verfolgen kann, dann ist das schon interessant zu lesen. Jedoch ist es alles irgendwo auch nicht so übertrieben wichtig. Denn irgendwo betrifft es – wenn – wirklich den eher geringen Prozentsatz der A- & B-Blogger, welche mit der entsprechenden Aufmerksamkeit zu kämpfen haben.

Die x-Millionen Katzen(bilder)-Blogs – stellvertretend für alle anderen unwichtigen Blogs – haben eh andere Sorgen. Die meisten zensieren im Zweifel aus Angst Respekt vor dem Abmahnwahn eh sich selbst und zweifelhafte Kommentare – und von AdSense und Affiliate kann eh kein Blogger leben. Wer sich in direkte “Abhängigkeit” durch gezielt geschaltete Werbung begibt wird meist auch wissen, worauf er sich einläßt.

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