Wenn Tage schon so super beginnen, …
Geschwafel
Tags: Bahn, Nahverkehr.. ja, das hatten wir lange nicht mehr. Aber es ist ja nicht so, daß ich mich dann nicht zumindest im “Stillen” geärgert hätte. Nun ja, was ist passiert? Ach, eigentlich auch nix wirklich wildes, nur das ich zu spät zur Arbeit kam. Es war an und für sich nur eine Frage der Zeit bis die Fahrt zur Arbeit zum ersten mal nicht so reibungslos klappt, wie sie sollte. Bis zum Dortmunder Hauptbahnhof war aber noch alles in Butter. Schönes Wetter, keine überfüllten Busse und Züge, Klimaanlage, schöne Musik.
Mit der S-Bahn fing der Spaß am frühen Morgen aber an: Fünf Minuten vor Abfahrt ertönt die Durchsage, daß die S1 ca fünf Minuten Verspätung hat. Damit kann man ja noch leben .. fünf Minuten später jedoch fällt auf: Och, die S1 wird schon auf dem Weg Richtung Dortmund heute mal umgeleitet. Also fährt sie auch auf dem Rückweg von Dortmund über Bochum nach Düsseldorf ebenfalls nicht über Dortmund-Dorstfeld, bzw Dortmund Uni. Jippi! Wäre den werten Mitarbeitern des Dortmunder Hauptbahnhofs das schon bei der ersten Ansage eingefallen hätten die zur Uni strömenden Massen sich bequem auf S2 und diverse U-Bahnen verteilen können. So war die S2 aber schon weg .. *seufz*
Also, ab unter Tage und per U-Bahn weiter. Wie nicht anders gewohnt von den Dortmunder Stadtwerken funktioniert der U-Bahn Betrieb quasi problemlos. Muß man auch mal anerkennend sagen: U-Bahn und H-Bahn in Dortmund sind wirklich pünktliche und zuverlässige Verkehrsmittel. Aber beim Busbetrieb müssen auch die Dortmunder Stadtwerke noch lernen. Wie erwähnt schob sich eine größere Masse an Studenten von U-Bahn zu U-Bahn bis hin zur Bus-Haltestelle. Die “glücklichen” Vordrängler durften sich dann gepflegt in den ersten Bus quetschen.
Die Hoffnung, daß der nächste Bus dann etwas leerer sein würde durfte ich mit der nächsten, ankommenden U-Bahn auch begraben. Also kam auch ich in das Sardinen-Büchsen-Feeling. Nach vier mal Umsteigen und rund 45 Minuten später – für einen Weg, der normal 1 mal umsteigen und 10 Minuten dauert – konnte ich mir endlich einen Kaffee eingießen …
.. immerhin hab ich was von Dortmund gesehn (die U-Bahn-Schächte, Studenten, noch mehr Studenten..) – und es war die einzige Tortour an diesem Tag. Ach so – nebenbei bemerkt rundete ein Ausbildungsvertrag den Tag dann noch ab. Dazu aber später mal mehr.


