Archiv für September, 2007
SierraXTC am 29.09.07 um 21:53 Uhr

Schöne GTK-Anwendungen

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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Bekanntermaßen bin ich kein Freund von GTK-Anwendungen – nicht, weil sie schlecht wären. Nein, ich nutze ja aus Überzeugung Pidgin oder X-Chat, um nur zwei zu nennen. Auch kann ich gut mit XFce leben. Lediglich die Optik mißfällt mir.

Sehr sogar. Ebenso mißfällt mir, daß die Schriftarten von GTK-Anwendungen generell zu groß sind. Ob man nun einen WindowManager wie fluxbox oder ein DesktopEnvironment wie KDE nutzt. Dieser Zustand hält eigentlich seit Jahren schon an – erstaunlich, das ich mich kaum damit beschäftigt habe, wie man GTK-Anwendungen ansprechend darstellen kann.

Mir ist durchaus bekannt, das es einige Möglichkeiten geben soll um das Aussehen von GTK-Anwendungen zu konfigurieren – jedoch bin ich gerade wenn es um die Konfiguration von Schriftarten/-größen geht sehr schreibfaul: Da möchte ich klicken. Bei Kubuntu war/oder ist ein Tool in der unmöglichen Systemkonfiguration gewesen, womit man das Aussehen von GTK-Anwendungen verändern konnte. Unter Gentoo hatte ich nach solch einem Tool noch nie gesucht. rotwerd

Dabei wäre das alles ganz einfach gewesen: Ein kurzer Blick ins gentoo-wiki konnte mir weiterhelfen. Dort wird einfach beschrieben, wie man es schafft, daß GTK Anwendungen wie QT-Anwendungen aussehen. Ich habe mich für den Weg über die GTK-Qt-Engine entschieden. Mit Hilfe dieser Engine, die man per emerge x11-themes/gtk-engines-qt bekommt, wird für die Darstellung von GTK Programmen die QT-Engine genutzt. Dieses Theme kann man dann ganz komfortabel mit gtk-chtheme – einem Theme-Switcher für GTK-Themes – aktivieren. Der Theme-Switcher hilft auch, die überdimensionierten GTK-Fonts auf ein “Normalmaß” anzupassen.

Um es nur mal zu erwähnen: Die Sans-Schrift in GTK-Anwendung mit einer Schriftgröße von 9 (was eigentlich? Pixel?) entspricht in QT-Anwendungen einer Sans-Schriftgröße von 10. 8-O

GTK look as QT
click thumbnail to enlarge

Somit hab ich nun auch mehr Übersicht in den Verzeichnis-Bäumen, wie z.B. der Projekt-Übersicht in eclipse. Auch wenn ich jetzt schon wieder das Gestöhne der GTK-Liebhaber höre. ;)

Das ist aber nun wirklich eine reine Geschmacks-Frage* :P

* abgsehn davon, daß KDE sowieso besser ist :lol:

Und ja(!) das Projekt heißt wirklich “MyFirstJavaApp rotwerd

SierraXTC am 29.09.07 um 10:30 Uhr

Zwischenmenschliches … (III)

Geschwafel

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Auf meinem Heimweg am gestrigen Freitag durfte ich beiläufig Zeuge werden, wie jemand vom Zugbegleitpersonal eine Mitreisende um ¤ 40,- erleichtert hat. Für eine korrekte Wiedergabe der Umstände kann ich leider nicht garantieren, da mein MP3-Player glücklicherweise(?) einige Teile der Konversation übertönt hat.

Die junge Dame schien mit einem Semester-Ticket zu reisen, jedoch befand sie sich außerhalb des Gültigkeits-Bereiches Ihres Tickets. Während der Herr Schaffner des Zugbegleitpersonals bei dem Herrn eine Sitzreihe vor der junge Dame sich gnädig zeigte und ihn im Zug nachlösen ließ hatte er bei der Dame keine Gnade. Keine Ausrede ließ er gelten und ließ sich gleich den Personal-Ausweis aushändigen. Auf Rückfragen der Reisenden wurde dann extremst ungehalten und unfreundlich reagiert.

Gerade Letzteres muß nun wirklich nicht sein, wenn man schon “Gott” spielt und in meinen Augen eher wahllos Reisende heraus pickt, die man als Schwarzfahrer denunziert. Es spiegelte einfach ein typisches sehr häufig gesehenes Bild des Bahnpersonals wieder. Wenn man bedenkt, wieviel Geld von Seiten der Pendler und Hochschulen und somit Studenten in die Kassen des öffentlichen Nahverkehrs und der Deutschen Bahn fließen empfinde ich persönliche solche Aktionen als reine Schickane.

Immerhin wird dort einem kontinuierlich zahlenden Kunden auf unangemessener Art und Weise auf die Füße getreten, selbst wenn dieser Kunde im Unrecht gewesen ist. Dazu fällt mir gerade nur der Spruch ein: “Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“. So etwas kann man – selbst, wenn man die Quittung über ¤40,- “Reisekosten” ausstellt – auch in einem Umgangston vollziehen, der zumindest angemessen ist. Gleich pampig zu reagieren ist auch dann daneben, wenn man ‘n schlechten Tag hat. Gerade im Dienstleistungs-Gewerbe.

Ich weiß leider nicht, ob die Mitreisende sich über das Zugbegleitpersonal informiert hat und eventuell Einspruch einlegt, aber sinnvoll wäre es – auch wenn sie letzten Endes nicht um die Zahlung der erhobenen Fahrtkosten herum kommt. Wer schon mehrer hunderte Euros im Jahr alleine für die qualitativ mäßigen Leistungen für die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln der Deutschen Bahn aufwendet, sollte zumindest, wie jeder andere Reisegast auch, das minimale Recht genießen halbwegs vernünftig behandelt zu werden. Immerhin fühlt man sich als Kunde bei einige Reisen mit der Deutschen Bahn eh schon wie bei einem Transport von Schlachtvieh. :roll:

Ein weiterer Aspekt in der sehr langen Liste, warum der öffentliche Nahverkehr auf absehbare Zeit nie dem Individualverkehr ernsthafte Konkurrenz sein kann. Wer von einem Pendler im Jahr bis zu einigen tausend Euros kassiert, sollte sich mal überlegen, ob solch ein Umgang korrekt ist, selbt wenn der sonst gütig zahlende Reisende diesmal im Unrecht ist.

SierraXTC am 28.09.07 um 23:49 Uhr

Lerneinheit

Technikecke

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Ich weile nun in meinem wohlverdienten Urlaub – und was mach ich? Ich pflege meine HassLiebe zu JAVA. Nachdem ich schon den Abend zu Hause verbringen sollte, bin ich bei der Thematik geblieben, die mich die letzten Tage über beschäftigt hat. Eben die Programmiersprache JAVA.

Aus dem bißchen rumspielen, ob man hier eine ordentliche Entwicklungs-Umgebung aufsetzen und nutzen kann, wurde ein rudimentärer FileListener aus dem vielleicht mal ‘was “Größeres” werden könnte. So wurde eben ein bißchen mit Threads und Files und Streams herum experimentiert.

Eclipse Europe

Aus Performance-Gründen saß ich vor meinem Laptop und bin mit dem sichtbaren Bereich* meiner Entwicklungs-Umgebung immer noch nicht zu frieden. Aber man kann zumindest damit arbeiten. Subversion macht – Überraschung – hier im lokalen Netz überhaupt keine Mucken.

Wer sich evtl fragen sollte, warum man alleine ein Versions-Verwaltungs-Tool braucht, dem sei gesagt, daß sowas schon hilfreich sein kann, wenn man an unterschiedlichen Rechnern arbeitet. Außerdem ist man mal wieder um eine Erfahrung reicher. :lol:

Nun müßte ich nur noch Ahnung davon haben, wie man bestimmte Character und Steuerzeichen auswertet und sich mal eben ‘n XML-Parser in JAVA schreibt. Naja, ich steh noch am Anfang der Lernkurve, lesen bildet bekanntlich. Wenn mir nur nicht immer dann auch Ideen einfallen würden, die alles andere als überschaubar sind. Vom Nutzen gänzlich abgesehn *seufz* Aber es übt ja. Hoffentlich überlebt die Idee auch die kommenden, eher frustrierenden Stunden Joomla! und CSS.

* Man denke sich bei obigem Bild die rechte Info-Box für die Subversion-History weg – diese spar ich mich dann doch, wenn ich Quelltext schreibe. :lol:

SierraXTC am 28.09.07 um 05:56 Uhr

Nur noch heute ..

Geschwafel

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.. dann darf ich meinen wohlverdienten Urlaub genießen.

Wie sich die Aussagen doch gleichen und doch irgendwie anders sind. Diesmal ist es immerhin mein erster Urlaub als mehr oder minder richtiger Arbeitnehmer – und wie man unschwer erkennt, die erste freie Woche seit letztem Dezember. Dazwischen konnte ich mal hier ‘n Tag frei nehmen/machen – oder mal dort ‘n verlängertes Wochenende genießen. Ich glaub in sofern ist es nicht ganz verwunderlich, daß ich z.Zt. gerne mal etwas abschalten würde.

So richtig Hoffnung, daß mir das in der freien Woche nun gelingt hab ich aber nicht. Immerhin stehen einige Leute bei mir auf der Matte, die meine Hilfe/Dienstleistung erwarten und dazu muß man das ein oder andere Aufgeschobene auch noch in Angriff nehmen. So scheint mir die erste Hälfte der kommenden Woche auch schon ausgebucht zu sein. :roll:

Vielleich kann ich aber in der zweiten Hälfte Spielerein zur Entspannung in Angriff nehmen und Kraft tanken für die kommenden 2 1/2 Monate bis zum nächsten Urlaub. :lol:

SierraXTC am 27.09.07 um 23:36 Uhr

Afterwork Party

Ausbildung, Technikecke

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Eigentlich sollte ich etwas ganz anderes machen .. eigentlich

Aber man ist ja lernfähig, zumindest versucht man in dem biblischen Alter noch seiner Alters-Sturrheit zu trotzen. Statt sich mit CSS zu beschäftigen läuft nun ein Subversion-Server bei mir, mein eclipse ist auf dem Desktop auf dem aktuellsten Stand (inkl. Subclipse) und ich habe mich in’nem mäßigen Crash-Kurs mit log4j beschäftigt.

Der Versuch ist geglückt – schmeckt nur arg fade: eclipse Europe läuft auf dem Desktop mit 512MB schleppend langsam, die 3.2er Version aus dem Gentoo-Tree war da doch deutlich performanter. Ansonsten gefällt mir die Oberfläche mit Cairo/Gnome einfach nicht. Die Schriften sind viel zu groß – was ich persönlich btw als generelles GTK-Problem mittlerweile ausmache. Eine Auflösung von 1280×1024 bietet mir kaum Platz für den eigentlichen Quellcode in eclipse.

Dazu gibt’s diesmal ein bißchen Haue für das ansonsten ordentliche Gentoo-Wiki. Den Artikel zu Subversion können sie sich auch sparen – lohnt nicht. emergen kann man auch alleine, die Config liegt – wie Gentoo-üblich – in /etc/conf.d und der Rest der Anleitung war für mich leider ‘n Fall für den Rundordner. Die Funktionalität steht, eine ordentliche Feinjustierung kommt mit der Verinnerlichung der Subversion-Dokumentation.

Für das log4j-Tutorial blieb nur bedingt Spielraum, da bleibt noch Bedarf sich mit der Konfiguration auseinander zu setzen. Wichtig war es für mich erstmal Ergebnisse zu erzielen. Mir erscheint die Nutzung von log4j – zumindest im aktuellen Status – für’s debugging als relativ wichtig. Lediglich stellt sich genau an dieser Stelle das für mich größte Problem:

Die Kreativität fehlt, mir ein überschaubares Projekt zu suchen, wo man einen Einstieg in die Entwicklung mit JAVA findet, die einem zumindest auch selbst zum Nutzen sein kann. Eine wage Idee habe ich da im Hinterkopf – mal sehen, ob ich sie wirklich verfolgen kann, wenn mal wieder etwas Spielraum beim Thema “Freizeit” ist.

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