Archiv für Oktober, 2007
SierraXTC am 23.10.07 um 21:36 Uhr

Apache unter OpenSuSE

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Seit meinen Anfangstagen mit Linux bin ich kein besonderer Freund von RPM-Distributionen. Die Dependency-Hell hat zu sehr ihre Spuren hinterlassen, auch wenn das heutzutage dank YUM und Konsorten kein wirklich elementares Thema mehr ist. So beschränken sich meine Kontakte mit SuSE- oder RedHat-Derivaten auf das Nötigste – meist auf die Arbeit.

Im Grunde ist es eigentlich auch nicht mal ein richtiges (Open)SuSE-eigenes Problem, sondern vielmehr vom Apache-Projekt hausgemacht. Die Konfigurations-Datei httpd.conf vom Apache httpd ist – vorsichtig ausgedrückt – umfangreich. Deswegen splitten die Maintainer unter OpenSuSE die Konfiguration in übersichtliche Teildateien, welche dann auch bequem mittels Yast bearbeitet werden können.

Aber ehrlich – so ganz blick ich das Konzept hinter den einzelnen, aufgesplitteten Teildateien immer noch nicht – auch wenn in der httpd.conf quasi eine Liste aller Dateien und ihrer Abhängigkeiten aufgeführt ist. Denn so ganz will mir die Unterscheidung zwischen httpd.conf und default-server.conf schon nicht in den Kopf. Wer läßt denn mehr als einen Apache httpd gleichzeitig auf einem System laufen? :gruebel:

Von der durchaus zweifelhaften Menüführung durch die HTTP-Server-Konfiguration im “Konsolen-YaST” möcht ich auch nicht groß sprechen.
vi /etc/apache2/httpd.conf ist da eher mein Freund. :D

Wo ich mich aber grade auch so weit aus dem Fenster lehne: Mein geliebtes Gentoo splittet die Apache-Konfiguration auch in mind. zwei Dateien. Unter anderem /etc/conf.d/apache für das Laden der benötigten Module. Definitiv suboptimal – auch wenn dort klar nur die wesentlichen Konfigurationen wie Module, DocumentRoot und Ort der Konfigurations-Datei erwartet werden.

Aber die mehrere, hundert Zeilen lange Konfiguration des Apache Bedarf dringend einer Überarbeitung. Sonst steuern bald 100kB große Text-Dateien vornehmlich mit Kommentaren das Verhalten eines einzelnen Webservers. :lol:

SierraXTC am 19.10.07 um 06:06 Uhr

Sorgenkind

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Mein Fileserver scratchy ist und bleibt mein Sorgenkind: Das liegt zum einen an der sehr betagten Hardware und an der 24/7-Beanspruchung, wofür die verbauten Komponenten nie ausgelegt waren. So hat sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag das System aufgehangen. Die Debug-Meldung schien mir irgendwas von parport erzählen zu wollen. Jedenfalls fror das System ein und … ließ sich auch nicht mehr booten.

Nach “Verifying DMI Pool Data ...” wurde der Bootloader nicht aufgerufen. Abends konnte ich das System dann endlich zerlegen und die Hardware prüfen. Das Netzteil ist defekt und der CPU-Lüfter hatte sich mittlerweile auch fest gelaufen und wollte die CPU partout nicht mehr kühlen. Nach einiger Zeit des Testens bin ich zu dem unweigerlichen Entschluß gekommen: Machen wir mal ‘n Filesystem-Check und installieren grub neu.

Das war jedenfalls erfolgreich und scratchyschnurrt” wieder brav vor sich hin. Ich hoffe, endlich mal länger als 75 Tage am Stück. Der Umzug in die andere Ecke vom Keller scheint dem Rechner bisher noch nicht so recht bekommen zu sein. :cry:

SierraXTC am 18.10.07 um 09:33 Uhr

gimme5 (XXXVI)

Geschwafel

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Herbst

1. Was findest Du toll am Herbst?

Schwer zu sagen, aber vielleicht wenn’s nochmal etwas wärmer wird, so im September/Oktober. :shrug:

2. Was ist für Dich typisch Herbst?

Erträgliche Kälte, Dunkelheit.

3. Welche Farben gehören zum Herbst?

Naja, normal schon dieses typisch bunt-braune Laub würd ich sagen. :D

4. Was magst Du nicht am Herbst?

Das die Tage kürzer werden, das es kalt wird. Ich finde das eher deprimierend, wenn man realisiert, daß man vor wenigen Wochen noch bei strahlendem Sonnenschein um kurz nach sechs aus dem Haus ging und jetzt alles dunkel um einen herum ist.

5. Welches ist Deine Lieblingsjahreszeit?

Ich tendiere dann wohl doch eher zum Sommer – wobei der Frühling zumindest stimmungsmäßig mich auch deutlich mehr aufheitern kann als Herbst/Winter. :lol:

Via gimme5
SierraXTC am 17.10.07 um 18:01 Uhr

Auf geht’s!

Geschwafel

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Und zwar mit Riesenschritten ins Chaos. Warum?

Ab dieser Nacht wird die Bahn bis zu fünf Tage bestreikt. Das ist die einzige Gewissheit in dem bizarren Tarifstreit – denn wer bei der GDL das Sagen hat, ist inzwischen völlig unklar.

Quelle: SpOn

Das letzte Angebot der Bahn – was für mich als Außenstehenden zumindest wie ein halbwegs vernünftiger Kompromiss erschien – wurde abgelehnt. Ein eigener Tarif-Vertrag, mehr Kohle und ‘ne einmalige Zahlung kann man ja ruhig ausschlagen und statt dessen lieber in den Streik treten. Ich dachte die Ziele der GDL waren ein eigener Tarif-Vertrag, mehr Kohle und ‘ne einmalige Zahlung? Aber da wurde ich wohl falsch von den Medien informiert – und ich vergaß, das die Lokführer ja auch weniger arbeiten möchten. :D

Wie ich schon mal erwähnt habe – ich hab sehr wenig Verständnis dafür, daß eine kleine Randgruppe mit Streiks als Druckmittel branchenübergreifende Auswirkungen erzielen kann und darf. Das nach einem Angebot von Seiten der Arbeitgeber dann nicht mehr verhandelt wird empfinde ich auch als sehr suspekt.

Ich frage mich, ob die Lokführer wirklich denken, daß sie zur Zeit durch Ihre Gewerkschaft gut vertreten werden. Ich vermute, daß auch beim letzten geduldigen Pendler so langsam die Solidarität überstrapaziert wurde. Alles in allem ist das irgendwo unbefriedigend. Insbesondere wenn

die Bahn (..) ab Donnerstag wieder bestreikt (wird), von 2 bis 11 Uhr – und dann auch noch am Freitag, Montag, Dienstag, Mittwoch, wenn der Konzern hart bleibe (mehr…).

Quelle: SpOn

Und das sind nicht “nur mal ein paar Tage” unter denen ich ja ach so leide. :roll:

SierraXTC am 17.10.07 um 06:40 Uhr

Pimp the Net

Ausbildung, Technikecke

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Die Themen, mit denen ich generell etwas auf dem Kriegsfuß stehe – aber sie vllt bald durchschaue – sind Netzwerk-Klassen und Subnetting. Da ich ja grade darüber einen Crash-Kurs mache hier mal ein paar Links, die mir dann hoffentlich noch bei der in ein oder zwei Jahren anstehenden Klausur hilfreich sein könnten:

  • Netzwerkklassen und Subnetting
    Netter Überblick über Netzwerkklassen und Subnetting inklusive der Rechenweise. Auch sehr hilfreich bei den Tools wie ip unter Linux oder zur Konfiguration von W-LAN Netzen
  • Netzwerk-Konfiguration unter Linux
    Grundsätzliches zur Konfiguration auch für RedHat/CentOS.
  • Routing Mini-HowTo
    Infos zu IPv4, Netzmasken und Beispiele für Routing-Tabellen
  • Routing mit 2 NICs
    IP Netzwerkkopplung (Routing) über einen Server oder PC mit 2 LAN oder WLAN Netzwerkkarten
  • Grundlagen Computernetze
    Umfangreiches Tutorium über alles Wissenswerte zum Thema Netzwerke.
  • NAT/MASQ & iptables
    Network Adress Translation und Masquerading unter Linux mit IPTables.
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