Tags: KDE, Linux, X-ServerEs kann also wer sich berufen fühlt dieses Stöckchen aufnehmen.
Dann greif ich doch gerne mal zu, werter Herr Bürgermeister.
Denn es geht um ein Thema, was ich durchaus recht interessant finde – nämlich ob, und wenn ja, wie man sich die virtuellen Arbeitsflächen des X-Servers bei der täglichen Arbeit zu Nutze macht.
Ich würde so gern diszipliniert mit virtuellen Desktops arbeiten können, kriege aber kein Konzept rein. Wie wäre es denn mal mit einem Blog-Meme “wie benutzt Du Deine virtuellen Desktops”?
Mittlerweile hab ich mich an die virtuellen Desktops richtig gewöhnt – so sehr, das keine Windows®-Installation mehr ohne Dexpot auskommt um auch dort in den Genuß des bequemen Arbeitens zu kommen.
Unter KDE nutze ich sechs virtuelle Arbeitsflächen:
- 1. Desktop hält die Browser, neben meinem Standard-Browser Opera eben mindestens noch Firefox für den Schnickschnack, der mit Opera unter Linux nicht so recht will.
- 2. Desktop wird von X-Chat für’s IRC genutzt.
- 3. Desktop zeigt meinen PIM Kontact für Mails, Kontakte, Termine und RSS-Feeds.
- 4. Desktop ist eigentlich für alle anderen Chat-/Messanger-Fenster, die von Pidgin aufpoppen.
- 5. Desktop darf amaroK für sich beanspruchen.
- 6. Desktop gibt den Blick auf gKrellm, diverse (XFce-)Terminals und Superkaramba frei
Prinzipiell bekommen die meisten – relevanten – Anwendungen ‘n eigenen Desktop, alles an oben genannten Anwendungen hinaus verteilt sich dann auf den sechs Oberflächen, genauso wie unzähliche Terminals, wovon sich nach mehreren Stunden am Rechnern auf jedem Desktop mehr als zwei/drei befinden.
Ich empfinde es eben als deutlich bequemer, wenn ich die Anwendungen dann direkt über die Tastenkombination der Oberfläche anwählen kann, statt mich erst durch diverse ALT+TABs zu quälen. Bis ich die Finger vom Keyboard zur Mouse bewegt hab, hab ich in aller Regel schon längst die gesuchte Anwendung wieder im Vordergrund über die Tastenkürzel.
Wenn Compiz auch mal in einem Status ist, wo es stabil ist, dann finde ich solche Features, wie das Exposé-ähnliche “scale” in der Verbindung auch sehr angenehm.
Wer mag, kann sich gerne auch hier berufen fühlen, das Stöckchen aufzugreifen – vielleicht hat ja jemand von commanderx, Tormentor, Marc oder Manuel Lust


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Linux-St
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