SierraXTC am 27.01.08 um 13:29 Uhr

Think Enterprise! (II)

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Nachdem die 14-seitige Installations-Anleitung durchgearbeitet war, im Hause endlich noch Linux-PCs mit einem Diskettenlaufwerk aufzutreiben waren, funktionierende Treiber-Disketten per USB-Floppy bei der Installation geladen wurden und Red Hat Enterprise Linux 5 erfolgreich installiert wurde hielt die Installations-DVD noch einige nette Schmankerl bereit. Es ist vom Anwender schon dreißt anzunehmen, daß ein Laufwerk, welches während der Installation per USB dauerhaft mit dem System verbunden ist, ins Dateisystem eingebunden wird. Naiv zu glauben, daß für das USB-Diskettenlaufwerk ein Node-Punkt unter /dev angelegt wurde.

Blöd nur, wenn man trotzdem noch auf die Treiber-Diskette zugreifen soll nach Abschluß der Installation. Wer erstellt schon regelmäßig Device-Nodes, wenn /dev von udev befüllt wird? Einer die Syntax auf Anhieb parat? Ich hatte nur in dunkler Erinnerung, daß es irgendwas mit mknod war.

# mknod /dev/pfad [b,c,p,u] <MAJOR> <MINOR>

Gut – das “b” für Block-Device hatten wir recht schnell ermittelt, aber woher bekommt man die Major-/Minor-Werte? Wenn man weiß, das man sich an den schon bekannten Nodes orientieren kann fällt es leichter. Mit

# ls /dev/node -l

findet man für das Device-Node die Major-/Minor-Werte heraus. Angenommen /dev/sda hat 8, 0, dann hat /dev/sda1 8, 1. Zu jedem Node gibt es anscheinend 16 Minor-Werte (0 bis 15), jedenfalls startete /dev/sdb bei 8, 16. Kleine Kopfrechen-Aufgabe für Mathe-Genies: Wie lautet der Befehl um ein Device-Node /dev/sdc1 nun anzulegen? :lol:

Wenn man das weiß, dann ist das alles kein Thema – schöner wäre es gewesen, das USB-Laufwerk komplett während der Installation schon nutzbar zu machen mittels udev und noch schöner wäre es, wenn man Disketten, von denen man 30 Minuten vorher ohne Probleme einen Treiber geladen hat, nicht später mit der Fehlermeldung Unknown partition table zu verweigern. Ein Ende dieser Erlebnisreise durch Enterprise-Gefilde ist noch nicht abzusehen – dafür hält Red Hat noch genug lustige Hürden bereit. So’n Kernel-Update durch YUM mit dem entsprechenden Treiber zu kombinieren ist auch nicht “mal eben zwischendurch” gemacht …

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Ein Feedback zu "Think Enterprise! (II)"
a gravatar
konqui
Geschrieben am: 27.01.08 um 15:17  |  

Ja mit dem Enterprise kann man viel Spa

Kommentare

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