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WindowsGestern Abend war es “endlich” soweit: Im Prinzip, seit dem ich den Laptop besitze, habe ich dieses Thema vor mir her geschoben. Die Aufteilung der Festplatte, die Acer vornimmt, mit einer 10GB großen Recovery-Partition, gefiel mir ganz und gar nicht. Der erste Versuch Linux auf dem Laptop laufen zu haben funktionierte zwar, aber überzeugen konnte er mich weniger. Gerade da auch Kernel-Updates sich nicht mehr ohne größere Änderungen am System einspielen ließen wurd es eh Zeit sich dem Laptop sinnvoll zu widtmen. Dabei hab’ ich schlauerweise vorgesorgt und meine Linux-Konfiguration (inkl. Home-Verzeichnis) auf meinem neuesten Gadget gesichert.
Microsoft Vista® Home Premium war relativ schnell installiert. Da kann man ja auch so gut wie nichts mehr bei der Installation konfigurieren. Ergebnis der netten Installation war dann, daß man noch nachts “eben schnell” sein Vista auch bei Microsoft aktiviert. Natürlich nicht per Internet – das klappte nämlich nicht, also mußte ich zum Telefonhörer greifen.
Netterweise stellt Acer online leicht auffindbar die Treiber und Software für meinen Laptop bereit. Jedoch nicht die “empowering” Tools für Windows Vista®. Dafür musste ich im FTP-Verzeichnisbaum von Acer ordentlich suchen, bis ich auf eine Vista®-Version gestoßen bin. Ich find diese Tools gar nicht mal so verkehrt, “eNet” verwaltet recht angenehm verschiedene Netzwerk-Profile und “ePower” bietet noch einige Power-Saving Optionen. Ansonsten ist es eben wie immer unter Vista®: Jedesmal meckert der UAC und es gibt noch genug Software & Treiber, die einen Neustart von Vista® verlangen.
Wenn man schon einen Core2 Duo-Rechner hat, dann kommt man schon mal auf komische Ideen. Immerhin liefert Apple sein OSX zwangsläufig auch für Intel-Rechner aus. Interessanterweise klappte die Installation auf Anhieb. Jedoch werden Graphikkarte, integrierter W-LAN als auch LAN-Chip nicht unterstützt. Mit etwas “Gefrickel” bekommt man aber mit der nVidia-Karte die Standard-Auflösung von 1280×800 angezeigt und auch ‘ne Ethernet-Verbindung klappt mit einem entsprechenden Treiber. Laut Recherche sieht es aber mit einer Unterstützung für den Intel 3945a/b/g W-LAN Chip sehr mau aus. Dafür bin ich aber im Besitz des D-Link DWL-G122 Vers. 3.0 Rev. C W-LAN USB Sticks, der nicht nur von Linux unterstützt wird, sondern für den es auch OSX-Treiber gibt.
Wenn ich schon an dem Laptop “herum spiele“, dann auch richtig: So fehlt letztlich nur noch Gentoo, dann vermutlich auch mit KDE 4. Das braucht aber – wie allgemein bekannt – etwas Zeit, bis es installiert ist. Daher ist angedacht – ja, Schande über mein Haupt – aus einer (Standard-) Kubuntu-Installation dann Gentoo per chroot zu installieren. Nun werd ich die Installations-CD mal rösten, damit es endlich losgehen kann.