Tags: Apple, LaptopNach dem unbedachten Update von Freitag kam mir dann gestern doch mal ein blitzgescheiter Gedanke. Warum eigentlich nicht die von Windows® gewohnte Vorgehensweise anwenden und einfach mal Mac OSX “drüber” installieren? Siehe da – grundsätzlich funktioniert das sogar recht gut. Würde so eine Neuinstallation dann auch in den “Setup Assistant” starten, in dem man u.a. auch Benutzer-Konten anlegen kann.
Das ist nunmal – relativ logisch – nicht der Fall, da die Datei
# /var/db/.AppleSetupDone
existiert. Eine naheliegende Lösung wäre natürlich nun, diese Datei zu löschen/verschieben und nochmals den “Setup Assistant” zu durchlaufen. Danach könnte man dann mit dem neuen Account, der über Admin-Rechte verfügt, das bestehende Benutzer-Konto wieder mit Admin-Rechten ausstatten.
Gut – wie sollte es anders sein – dieser Weg führte bei mir nicht zum Ziel: Ich konnte im “Setup Assistent” meine Tastatur nicht mehr benutzen. Also muß es noch andere Wege geben – am einfachsten wäre es ja, z.B. unter dem “Single User Mode” einen Benutzer mit Admin-Rechten zu erstellen, oder noch besser, den bestehenden Account wieder zur Admin-Gruppe hinzuzufügen. Ja, auch das ist möglich.
Man startet also in den “Single User Mode” (aus “Darwin Boot” heraus mit -s) und führt dann brav obligatorische Befehle aus:
# /sbin/fsck -y
# /sbin/mount -uw /
Mit Letzterem hängt man die Root-Partition von OSX® beschreibbar ins Dateisystem ein. Es reichte nun völlig aus, das “Directory Service command line utility” im “Single User Mode” zu aktivieren
# launchctl load /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.DirectoryServicesLocal.plist
um dann mit dem Befehl
# dscl . --append /Groups/admin GroupMembership $benutzer
den Benutzer-Account wieder in Admin-Gruppe zu packen. Nun hab ich relativ einfach wieder ein lauffähiges System auf dem Laptop zurück bekommen. Das alles ging ohne Datenverlust über die Bühne und dank der integrierten Treiber hab ich nun sogar auch ext3-Unterstützung. Das nennt sich dann wohl Glück im Unglück.
In Anbetracht dieser Erfahrung wollte ich mir eigentlich TimeMachine anschauen, aber das setzt offensichtlich eine entsprechend formatierte USB-Platte vorraus. Kann man wohl nichts machen – für solche Spielerein hab ich in einer heterogenen Umgebung leider keinen Platz.


Matthias
Ja Timemachine setzt erstmal eine HFS formatierte Platte vorraus.
Geht aber auch anders (ungetestes) siehe http://www.macnews.de/Ersten+Schritte+mit+Leopard:+Editorial/104190.html
Du spielst ja eh gerne
SierraXTC
Dank Dir f
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