iX Leseprobe
Technikecke
Tags: Heise, iXDer heise-Verlag bot vor Kurzem ein iX-Kurzabo ohne automatische Verlängerung an. Dem Angebot konnte ich nicht wiederstehen und hab mir damals solch ein Abo gesichert. Letzte Woche Donnerstag trudelte dann die erste Ausgabe der iX ein.
Vor langer, sehr langer Zeit hielt ich als geneigter c’t-Leser eine iX-Ausgabe in den Hände und muß gestehen, ich hatte so meine Müh und Not den Artikeln folgen zu können. Entsprechend skeptisch war ich auch, ob ich in der aktuellen Ausgabe überhaupt einen Beitrag nachvollziehen könnte.
Die iX ist nach wie vor, wie ich finde, deutlich anspruchsvoller in der Wahl ihrer Leser. Nur technophil zu sein reicht nicht wirklich aus, man muß – wie ich finde – über mehr Hintergrundwissen verfügen. Bei den Artikeln zu “Entwurfsmuster: Flexibel programmieren mit dem Fluent Interface” oder “Webprogrammierung: Grails 1.0: Klare Struktur und solide Techniken” hätte ich vor einem Jahr vermutlich überhaupt nicht verstanden, worüber die Autoren dort schreiben. Zum Glück gibt es aber auch etwas allgemeiner gehaltene Artikel, die deutlich einfacher zu lesen waren.
Interessant finde ich, daß viele der Texte von Gastautoren stammen, die vornehmlich im kommerziellen Umfeld tätig sind – z.T. werden dort sogar eigene Webseiten/Produkte geradezu beworben. Mir sind solche Gastautoren z.B. aus dem Linux-Magazin bekannt, auf Grund der Tatsache, daß es sich um freie, offene Software handelt, verquicken sich dort aber nur eher selten eigene, wirtschaftliche Interessen mit den Beiträgen.
Ansonsten gefällt mir die iX recht gut – ich bin auf jeden Fall gespannt auf die kommenden Ausgaben – wenngleich ich vermutlich nicht zum richtigen Abo tendieren werde. Im Abo würde ich eher auf die c’t zurück greifen. Aber in Zukunft wird sicherlich mal der Blick am Zeitschriftenständer auf die iX fallen und, je nachdem wie interessant die Themen sind, kann so eine Ausgabe mal im Einkaufskorb landen.


