Tags: InternetIn den letzten Tagen tickerte es durch die News-Landschaft:
Wieder einmal hat AOLs Instant-Messaging-Dienst ICQ die Nutzer von einigen alternativen Clients ausgesperrt. Betroffen von der Netzwerkänderung auf Seiten von ICQ sind Nutzer mit Clients, die auf der Bibliothek libpurple des Pidgin-Projekts basieren, darunter Pidgin selbst, die Mac-Software Adium und QIP (Quiet Internet Pager). Die Nutzer können sich so nicht mehr bei ICQ einloggen und erhalten nur die Meldung, ihre Clientversion sei zu alt.
Wenn mich nicht der ein oder andere penetrant gefragt hätte, ob mein ICQ gehen würde, ich hätte es vermutlich selbst nicht mitbekommen. Warum? Weil ich einfach ICQ kaum bis gar nicht nutze – ja klar, dank Multimessengern ist man mittlerweile mit jedem Messaging Dienst verbunden – aber ich nutze eigentlich nach wie vor fast ausschließlich AIM. Jabber wäre noch eine Alternative, nur irgendwie kommen die User nicht so recht in die Puschen hab ich das Gefühl.
Nur, was ICQ betrifft, so frag ich mich warum die User das so stört? Wer wirklich diesen Dienst so intensiv nutzt, der kann sich doch von ICQ selber beliefern lassen – gibt doch so total tolle und quietschbunte Clients, die mit jeglich unnützem Zeugs vollgepackt sind. Wer aber auf Alternativen ausweicht und vermutlich eh auch andere Protokolle nutzt, der könnte doch solche Aussperraktionen von AOL mal als Anlaß nehmen um sich von ICQ zu trennen? Es ist ja nicht das erste – und wird auch nicht das letzte Mal sein, daß AOL eine Änderung des Protokolls vornimmt.


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