Senk ju vor träwelling (VII)
Geschwafel
Tags: Bahn, Hamm, Nahverkehr, seufz| Immer wieder echauffiere ich mich hier über die Qualität der Fahrzeuge oder deren Koordination – dabei kommt die Infrastruktur oftmals einfach zur kurz. Es ist durchaus hinlänglich bekannt, daß die Bahn über Bauwerke von architektonischen Wunderleistungen verfügt. Eins davon ist sicherlich der optisch grandiose Dortmunder Hauptbahnhof *röchel* |
Nun gut, nicht jedes Kaff kann über eine erst kürzlich (ca. 8 bis 10 Jahre ist das auch schon her) restaurierte Bahnhofshalle im Historismus-Stil verfügen. Aber ich schweife ab, ich wollte ja ausnahmsweise nicht mal von “halbwegs schönen” Dingen sprechen, sondern vom typischen Bahn-Trauma:
| Wie jeder weiß fangen hinter der noch so schönsten Bahnhofshalle die Unterführungen zu den Gleisen an. Optisch weniger ein Leckerbissen, genauso wie die Gleisanlagen selber. Jedoch bietet da sogar Dortmund noch für’s Auge erträgliches Bauwerk.
Gestern hatte ich das Vergnügen, mich von außen dem Hagener Hauptbahnhof zu nähern. Sonst beschränkte sich – glücklicherweise – der Blick auf dieses grandiose Bauwerk nur aus dem Zugfenster auf den Bahnsteig. Gut, die Bahnhofshalle ist von außen sicher alles andere als hässlich, auch von |
innen fühlt man sich noch halbwegs wohl. Aber was dahinter kommt verschlägt selbst dem hartgesottensten Bahnfahrern die Sprache. Selbst ein Bahnhof mitten in den Karpaten wie Opladen strotzt dort vor deutlich angenehmerer Optik. *schauder*
Ich konnte bisher keine Bilder finden, die das Grauen in seiner unnachahmlichen Art erfassen konnten, auch meine Handy-Cam wollte sich dem Anblick verweigern. Mir tun’ da die armen Hagener wirklich leid, so etwas hat keiner verdient.



