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seufzEs ist Herbst. Hin und wieder regnet es, Laub fällt von den Bäumen und wie ich schon einmal bemerkte, beginnt damit wieder die Zeit, in die Bahn nichts mehr auf die Kette bekommt. Zum Wochenbeginn sich direkt mal wieder der Unfähigkeit dieses Global Players auseinander setzen zu müssen ist nervig.
Nachdem schon der Bus in Hamm am Nervenkostüm gezehrt hat, man aber letztlich doch noch rechtzeitig am Bahnhof angelangt ist, begrüßte mich die Anzeigetafel mit der Ankündigung einer 20-minütigen Verspätung für den RE6. Macht ja nix, nehm ich halt den RE11, der normalerweise kurz nach dem RE6 fährt.
Aber: Hat ein Zug Verspätung wirkt sich das bekanntlich auf rund 98,75% aller anderen Anbindungen aus. Also hat auch der RE11 Verspätung. Nun gut, naiv wie man ist, glaubt man ja nicht daran, daß es mehr Verspätung als beim RE6 sein wird. Da die Belegschaft der Bahn aber noch mehr Spaß bei solchen Situationen erleben möchte verarscht sie die Reisenden gerne mal.
Irgend’n IC hatte, welche Überraschung, auch Verspätung, wurde dafür auf das eigentliche Gleis des RE11 umgeleitet. Die Pendlermeute wurde dafür dann quer durch den Bahnhof zum anderen Gleis gescheucht. Aber hey, nicht, daß in der Durchsage das richtige Gleis genannt worden wäre – nö, das wäre auch zu einfach.
Also, wieder zurück zum nächsten Gleis.
Wenn sowas ja nur hin und wieder passieren würde und nicht in regelmäßigen Abständen einem schon die gute Laune zum Frühstück verhagelt, wäre das alles weniger schlimm. Aber ich komm mir schon verarscht vor, wenn ich extra um halb sechs aufstehe, um dann trotzdem unpünktlich zur Arbeit/Schule zu kommen. Wenngleich es auf der Arbeit quasi „egal“ ist (dank flexibler Arbeitszeiten), so quengeln hingegen die Berufsschullehrer, was letztlich die Krönung ist, da man ja auch nichts besseres zu tun hat, als vorsätzlich den Unterricht zu versäumen.