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PolitikIch gestehe, die Europawahl war bisher eigentlich in meinem Leben als Wähler eine Randerscheinung. Die Belange auf EU-Ebene sind gefühltermaßen noch weiter weg als die Bundespolitik. So recht wahr nimmt man es anscheinend auch nicht, daß die EU den Mitgliedsstaaten durchaus Vorgaben bei der Gesetzgebung mit auf den Weg gibt und mittlerweile eine tragende Rolle spielt.
Mit dem Eintrudeln meiner Wahlkarte bin ich auch erst so richtig drauf aufmerksam geworden, daß dieses Jahr überhaupt eine Europawahl stattfindet. Auf meiner Wahlkarte fand sich dann auch der Hinweis, daß man seinen Wahlschein auch via Internet für eine Briefwahl beantragen kann. Da mir meine Sonntage eigentlich auch heilig sind, bin ich mittlerweile passionierte Briefwähler. Nur stand auf der Wahlkarte natürlich nicht der Link, unter dem man das Online-Formular für den Wahlschein finden konnte. Mit etwas Suchen auf Hamm.de bin ich dann auf einen Artikel zur Europawahl gestoßen: Rathaus Hamm – Europawahl 2009 – Briefwahl.
Unten am Ende der Seite wird man dann auf das Online-Formular verwiesen. Ich hoffe nun natürlich auch, daß es klappt und mir die Unterlagen zugeschickt werden. Das nenn ich dann mal wirklich angenehm bequemes wählen.
Übrigens gibt es zur Europawahl wieder einen Wahl-O-Mat. Bei dem Vergleich der Thesen hab ich mich der Übersicht halber auf sieben zur Wahl stehenden Parteien beschränkt:

Es zeigt sich keine deutliche Tendenz zu einer Partei ab. Ich habe bei der Auswertung auch bewußt auf eine Gewichtung der Thesen verzichtet. Nach einer detaillierten Analyse der Thesen und den Standpunkten der verglichenen Parteien fällt es mir schon schwer mein Kreuz in diesem Jahr, vermutlich nicht nur EU-politisch, bei einer der großen “Volks“-Parteien zu machen.