Tags: Google, Internet, Medien, PolitikFällig ist eine politische Debatte, an deren Ende neue internationale gesetzliche Regelungen stehen müssen.
Ich stehe google auch durchaus kritisch gegenüber, man muss bekanntlich nicht alles toll finden, was die machen, aber nach internationalen gesetzlichen Regelungen zu rufen ist einfach nur absurd. Das ist in meinen Augen sowas von typisch “deutsch“, dieser enge Kleingeist – wenn einem irgendwas nicht passt, dann muss man erstmal alles regeln und Gesetze erlassen. Erinnert mich eher an einen Schrebergärtnerverein denn an einen sinnvollen Diskurs zu google.
Das führt einen geradewegs zu einem Blogartikel vom Wochenende, der sich mit der Kritik von Printmedien an google auseinander setzt. Während sich die Zeit, wie gehabt als “Holzmedium“, extrem paranoid gibt, sieht Andreas die ganze Sache zumindest für mich persönlich zu unkritisch. Denn
Es gibt im Moment
keine Datenbank der Weltkeinen Webdienst weltweit, in dem persönliche Informationen besser vor Missbrauch geschützt werden als bei Google.
empfinde ich doch als sehr gewagte These. Denn so vermeindlich transparent und “not evil” sich google nach außen zeigt – vor allem um besagtes Vertrauen überhaupt aufbauen zu können – so wenig kann man wirklich darüber erfahren, was in Moutain View tatsächlich mit den Informationen passiert.
Wie überall liegt die Wahrheit möglicherweise irgendwo zwischen diesen Extremen …


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