Archiv für September, 2010
SierraXTC am 15.09.10 um 06:55 Uhr
 Tags: Computer, Games, iPhone, iPod touchSpielen auf dem iPhone/iPad ist an sich so’ne Sache. Letztlich dient es mir eigentlich auch nur als kurzer Zeitvertreib zwischendurch. So beschränkt sich die Spielerei in den meisten Fällen auf etwas Bejeweled 2. Irgendwann kam irgendwie durch eine dieser Kostenlos-Aktionen mal “Let’s Golf” auf den iPod. Wirklich gespielt hab ich’s aber nie – bis jetzt: Im Urlaub fand sich in “Let’s Golf” eine schöne, kurzweilige Zerstreuung zwischen den Aktivitäten.

Die Steuerung ist recht simpel und damit auch für mich geeignet. Im ersten, obigen Bildschirm bekommt man die Abschlag-Position angezeigt, die Möglichkeit schon mal rechts oder links entsprechend zu korrigieren, sowie die Auswahl-Option des Schlägers, mit dem man den Ball weit dreschen möchte. Ein touch auf die Map des Lochs führt einen zu einer weiteren Ansicht. Nun wird auf die Zielstelle gezoomt und man kann dort das Zielfeld entsprechend nochmal ausrichten.

Alles in allem relativ überschaubar. Wenn man rechts unten den gelb leuchtenten Button berührt, dann öffnet sich die Anzeige für den Schwung und die Präzision des Abschlags. Schwupps fliegt das Ei über das Green in Richtung Loch. So spielt man Loch um Loch inklusive automatischem Speicherns, wenn man das Spiel verläßt. Das wirklich schöne an dem Spiel ist dabei durchaus der Umfang. Für – Normalpreis – € 4,99 bekommt man mehrere Courts, die man nach und nach freispielen muss, diverse Gimmicks, wie Ausrüstung oder neue Spiel-Charaktere.

Gut, eigentlich keine Frage, für mein Spielaufkommen auf dem Gerät hätte ich mir das Spiel vermutlich nie im App-Store gekauft, wenn es nicht per Angebot in iTunes geflattert wäre. Man muss nun nichts extrem Tolles erwarten, aber man bekommt ein grundsolides Golf-Spiel, was einen lange motivieren kann und auch nach mehreren Runden noch für Abwechslung sorgen kann. Einen sehr ausgiebigen Testbericht findet man übrigens auf Macnotes.

SierraXTC am 14.09.10 um 17:39 Uhr
SierraXTC am 10.09.10 um 18:10 Uhr
 Tags: Dänemark, Sommer, Urlaub image by panoramio.com
- ca 650km
- ca 7 ½ Stunden Fahrzeit
- .. und immernoch: warten
SierraXTC am 09.09.10 um 07:54 Uhr
 Tags: Computer, Games
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Da war doch was? Ja, genau, WoW spiel(te) ich doch auch. Richtig, spielte. Seit nunmehr knapp 2 ½ Wochen war ich nicht mehr im Spiel online. Der letzte Tag, an dem ich Azeroth betreten habe, war auch der Tag, an dem eben das – rechtzeitig gekündigte – Abo auch ausgelaufen ist. |
Geht das überhaupt, so – von heute auf morgen – aufzuhören? Das Spiel hat es mir zum Ende, also zu meinem Spielzeit-Ende hin, recht leicht gemacht. Klar, keine Frage: Ich hab gerne WoW gespielt. Sogar recht viel Zeit zwischendurch in der Parallelwelt verbracht. Es war durchaus entspannend – in den meisten Fällen – Abends sich ein wenig in Nordend abzulenken.
Warum hört man dann auf, wenn’s einem – eigentlich – gut gefällt? Tja, es lief bei mir einfach nur noch auf’s “raiden” der aktuellen End-Content-Instanz Eiskrone hinaus. An und für sich sogar recht erfolgreich, auch wenn ich mir den Titel des “Königsmörders” nicht erspielt habe. Aber nach Abschluß seiner täglichen Instanz-Durchläufe mit Anzahl X an Charakteren und dem warten darauf, das sich irgendwie, irgendwo eine brauchbare Gruppe für eine 10er oder 25er Instanz findet um letztlich feststellen zu müssen, das man zu Letzterem eigentlich selber gar nicht motiviert war und ansonsten nur noch in Dalaran herumstand um ein wenig zu chatten schien das Ende eigentlich besiegelt.
Nein, irgendwo bin ich bei den Veränderungen, die seit dem Patch 3.2 (Einführung von Prüfung des Kreuzfahrers) ins Spiel kamen, nicht mitgekommen. Nicht Ausrüstungstechnisch und auch nicht im Bezug auf nette Mitspieler. Eher im Bezug auf auf die von Blizzard eingeführten Änderungen. Ich fand WoW zu BC-Zeiten spannend, auch wenn ich da bei weitem nicht so aktiv war. Auch fand ich noch Naxxramas und Ulduar spannend. Aber mit den Änderungen an dem System Zufallsgruppen zu finden, dem System Ausrüstungen zu bekommen verlor ich nach und nach Laune am Spiel. Letztlich rennt man mit Charakter Y zum X-ten mal in der Woche durch die mit Sicherheit zum 1000sten Mal schon betretene Instanz. Abwechslung und Spannung sieht anders aus.
Nachdem man nun seit Dezember 2009 dauerhaft Eiskrone raiden durfte musste war irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht. Denn, wenn man sich gezwungenermaßen über das Erfolgssystem im Spiel zu halten versucht, dann sollte man mal drüber nachdenken, ob es nicht alternative, spannendere Freizeitgestaltungen gibt. Rein prinzipiell könnte ich reichlich über meine WoW-Erfahrungen berichten. Immerhin hab ich ja reichlich Erfahrungen machen können. Und irgendwo war ich sicher auch angetan von dem ein oder anderen Charakter. Aber auch die schönsten Abende im TS konnten nicht mehr wirklich für Begeisterung sorgen. Von daher – wie ich schon gefragt wurde: Ich vermisse nichts.
Auch wenn man nie nie sagen soll, so sehe ich es “schon” nach rund 2 ½ Wochen als sicher an, das ich zu Wotlk nicht mehr WoW spielen werde. Ob ich noch das kommende Addon mal anspielen werde will ich nicht ausschließen, aber auch da sind die Informationen, die einem z.B. buffed liefert, eher abschreckend, als motivierend. Die Welt – ob real oder Azeroth – dreht sich auch so weiter und immerhin kann ich sagen: “Joa, hab’s auch mal gespielt, war ganz nett.”
SierraXTC am 08.09.10 um 08:59 Uhr
 Tags: Deutschland, Fußball, LänderspielDer Ball rollt wieder. Nach großen Tunieren bin ich persönlich immer von der Nationalmannschaft übersättigt. Daher auch die eher geringe Resonanz auf solch unnötige Testländerspiele, wie im August. Nach dem mühsamen Start in den Nationalelf-Alltag am Freitag gegen Belgien gab es nun – wenn man dem ARD-Kommentator (Steffen Simon??) Glauben schenken mag – wieder eines dieser wunderbaren, weltbesten Länderspiele.
Statistisches
Deutschland:
Neuer (5) – Riether (3), Mertesacker (-) (11. Westermann (2,5)), Badstuber (1,5), Lahm (1,5) – Schweinsteiger (2) (78. Cacau (-)), Khedira (2,5) – T. Müller (2,5) (62. Marin (2,5)), Özil (3), Podolski (1) – Klose (1,5)
Aserbaidschan:
K. Agayev – Medvedev, R. F. Sadygov, Yunisoglu (56. V. Huseynov), Allahverdiyev – S. Abbasov, Shukurov, Nadyrov (85. Abdullayev), Melikov, Chertoganov (64. R.A. Sadygov) – Dzavadov
Tore:
1:0 Westermann (28.)
2:0 Podolski (45. + 1)
3:0 Klose (45. + 2)
4:0 R. F. Sadygov (53., Eigentor)
4:1 Dzavadov (57.)
5:1 Badstuber (86.)
6:1 Klose (90. + 2)
Gelbe Karten:
Fehlanzeige
Zuschauer:
unbekannt – Rhein-Energie-Stadion
Das Spiel
Wie üblich – und nach wie vor in meinen Augen recht logisch zu diesem Zeitpunkt der Saison – mühte sich das Team in dieses Spiel. Dabei gingen die Aserbaidschaner recht forsch zur Sache. Vor allem im Sinne von aggressiv. So durfte sich Mertesacker bereits nach 11 Minuten nach einer Verletzung im Gesicht nach einem Foulspiel schon wieder schonen. Auch die nächsten, deutlich spürbaren Fouls wurden zwar abgepfiffen, aber eben nicht geahndet. Irgendwann verließ die Aserbaidschaner aber der Mut zur Aggressivität und die deutsche Elf hatte sich überlegt, das so ein Törchen vielleicht nicht schaden würde. Der ein oder andere sehenswerte Angriff wurde vor’s gegnerische Tor getragen, jedoch parierte zumeist Agayev recht souverän. Nach knapp einer halben Stunde erlöste Westermann das Team. Danach ging es weiter in Richtung Agayev der in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch fix zweimal den Ball aus dem Tor tragen durfte, nachdem zunächst sehenswert Podolski eingenetzt hatte und dann noch schnell Klose hinterher.
Nach der Pause spielte die desorientierte Abwehr Aserbaidschans auch noch für Deutschland, als man schon selbst die Bälle im eigenen Netz versenkte. Was sich aber Manuel Neuer nach einer der seltenen Ecken für die Gäste erlaubte war die Lachnummer des Abends. Irgendwie – so erschien es – übermotiviert segelte er am kurzen Pfosten dem Ball entgegen, statt ihn aber sicher über dem Kopf des Gegners abzufangen, klatschte er den Ball nach vorne ab, auf den Rücken von Melikov, von dem aus der Ball irgendwie ins Netz trudelte. Sehenswert, aber völlig unnötig. Danach nahm das deutsche Team auch ein wenig das Tempo raus und spielte ein paar nette Ballstaffetten ohne sich groß zu mühen. Gegen Ende des Spiels zeigte Badstuber, warum der Gegner eher Kreisliga- als Profi-Mannschaft war, als er unglaublich frei im 16er zum Kopfball heran rauschen konnte. Und als alle schon im Geiste in der Kabine waren erhöhte Klose noch auf 6:1.
Weisheiten
Nach der letzten Qualifikationsrunde hatte ich zumindest nicht unbedingt erwartet, dass dieser Gegner verhältnismäßig leicht zu bezwingen war. Positiv war sicherlich, das man nachgesetzt hat und ein wenig am Tore-Konto geschraubt hat. Von Fußballglanz wie gegen England oder Argentien war das Team aber meilenweit entfernt, auch wenn der ARD-Kommentator anderer Meinung war und vermutlich Podolski am Liebsten einen Heiratsantrag gemacht hätte, so verzückt war er von ihm.
Das man schlecht ins Spiel kommt, wenn man 89 Minuten fast gar nichts zu tun hat und dann bei einer Szene selten bescheiden aussieht, gut, das ist ärgerlich für Neuer. Aber es war auch völlig unnötig. Seine Qualität ist sicher unbestritten, aber er erlaubt sich leider auch oft genug noch solche Aussetzer.
Honk des Tages
Die Wahl war schwierig, aus Neuer, Schiri und ARD-Kommentator den Honk zu wählen. Aber letzten Endes war es doch der Schiri, der selten merkwürdige Entscheidungen traf. Ich hoffe, das er nicht die Spiele gegen die Türkei oder Belgien pfeifft, wo Fehlentscheidungen deutlich schwerer wiegen könnten.
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