Archiv für Oktober, 2010
SierraXTC am 29.10.10 um 20:29 Uhr

Code Refactoring

Geschwafel

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Refactoring wird hauptsächlich auf unschöne Stellen im Code (siehe Code-Smell) angewandt. Dabei wird der Quelltext eines Computerprogramms umgestaltet, wobei die tatsächliche Programmfunktion unverändert bleiben soll.

Quelle: wikipedia

Eine kleine Anekdote aus meinem Arbeitsleben: Zur Zeit beschäftige ich mich vornehmlich mit dem Code-Refactoring unter der Prämisse neue Erweiterungen für zukünftige Ergänzungen zu implementieren. Refactoring ist in meinen Augen eigentlich eine denkbar unangenehme Aufgabe. Früher oder später hat man sich den aktuellen Source-Tree soweit zerhauen, das kein Stück mehr auf’s andere paßt. Dabei den Überblick zu behalten und nicht den Fehler zu machen, Funktionalitäten aus versehen bei der Re-Implementierung zu übersehen ist nicht ganz einfach.

Fast mehr als die Hälfte der Woche sprühte es vor roten Kreuzen in meinem eclipse-Projekt und der aktuelle Stand läßt mich nur unbefriedigend ins Wochenende gehen, da ich jetzt schon weiß, das ich den roten Faden, den ich bis vorhin noch hatte, am Dienstag erstmal mühsam suchen muss. Abgesehn von den restlichen Aufgaben, die einen in diesem Prozess eh schon fortwährend ablenken.

Code-Refactoring from scratch wäre ja ganz nett – verfehlt aber bei mir konsequent den Sinn, da ich aus Terminüberschneidungen ausstehende Implementierungen bereits existierender/benötigter Funktionalitäten immer mal wieder zurück stellen muss. Der Job bringt es eben so mit sich, das man nicht seine gesamte Zeit auf eine Aufgabe aufwenden kann.

Natürlich – wer sinnvoll und ausgiebig konzeptionell planen und entwickeln kann, dem stellen sich – zumindest weitaus seltener – eben diese Probleme nicht. Aber wir leben nunmal nicht in einer Welt mit unendlich Zeit und ohne Störfaktoren. So gibt man sich eben den Gegebenheiten hin und reißt gelegentlich auch mal ganze – oder zumindest sehr große – Konstrukte ein um sie neu aufzubauen.

Eierlegende Wollmilchsau
image found @neulehrer.wordpress.com

Aber immerhin durfte ich in weiten Teilen dabei auch Abwärtskompatibilität kappen und so schon mal einige Zeilen Code-Müll dem Papierkorb zuführen. Ist ja auch mein (adoptiertes) “Baby” – mit dem ich schon während der Ausbildung beginnen durftemusstekonnte und das nun intern unter dem süffisanten Projektnamen “Eierlegendewollmilchsau” läuft. :lol:

Derzeit grübel ich doch sehr stark, wie man so’n tolles Refactoring strukturierter angehen könnte. Vielleicht kennt da ja jemand hilfreiche Tipps, wie man in paar Tausend Zeilen Code nicht den Überblick verliert? Grade in Hinblick auf eclipse wäre es spannend.

SierraXTC am 29.10.10 um 08:19 Uhr

Köln

Geschwafel, Multi-/Media

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E-Werk Köln
image by cover-me.net

SierraXTC am 28.10.10 um 20:11 Uhr

iPhone Tipp und iPod Killer

Apple, Technikecke

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Der Untergang des Abendlandes ist nah: Ich brauchte doch tatsächlich einen Tipp von der Computer BILD. Ich geh mich ‘ne runde schämen …. iPod Steuerung bei Tastensperre. Ja – ich bin schon ‘ne Blitzbirne. :lol:

Und caschy in seinem Job-Blog oder auch aptgetupdate (und vermutlich viele andere) konnten uns heute den iPod-Killer zeigen. Ich bin auch schon ganz begeistert: Stylish, sehr hochwertig und die integrierte Cam ist der Hammer. :thumbsup:

SierraXTC am 27.10.10 um 20:46 Uhr

Neues aus klein Bloggersdorf (V)

Geschwafel, Multi-/Media

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Eine neue Sau muss mal wieder durch’s Dorf getrieben werden. Unter dem Deckmantel der “Anonymität” in Blogkommentaren echauffieren sich Blogger darüber, das doch so ein Internet-Pranger, wie ihn der Niggemeier da geschaffen hat ja mal gar nicht geht. Huch, was ist denn da passiert? Was steht da auf den Klowänden des Internets?
Rasende Sau

Da hat sich also jemand die Mühe gemacht, seine – anscheind so zu titulierende – Privatfehde zu dokumentieren und denjenigen, der sein Blog in den Kommentaren besudelt hat öffentlich zu denunzieren. Ich würd drauf wetten, dass sowas in jedem 08/15-Katzencontent-Blog alle Nase lang passiert. Kräht vermutlich kein Hahn nach – erst wenn es sich um eine Person des öffentlichen Interesses dreht wirds anscheinend böse. Dabei ist das “öffentlich wirksame auflaufen lassen von Trollen” so alt wie das Usenet.

Nun wird also jemandem das Recht auf Anonymität zugestanden. Das gibt’s? Ganz ehrlich, die rechtliche Grundlage im Netz wird mir zunehmend suspekter und immer heikler. Ich blick’s nicht mehr, aber da ist es ja ganz gut, das es die Blogosphäre gibt, die könnte ja aufklären. Ein Pseudonym und eine Fake-Email-Adresse (wobei es ja eine reale Mail-Adresse war) ist aber noch lange keine “Anonymität“. Darüber müsste sich eigentlich jeder halbwegs Bloginteressierte bewußt sein. Wär ja noch schöner, was soll denn Schäuble oder Zensursula denken, wenn wir unter dem Deckmantel der Anonymität im Internet einen rechtsfreien Raum gestalten könnten.

Im Ernst: Anonymität und damit ein potentielles Recht darauf unerkannt sich im Netz bewegen zu können erscheint mir – ohne die notwendige Erfahrung sich selbst mit allem Aufwand so anonym wie nur eben möglich zu geben – schwer vorstellbar. Also auf der Schiene kann man nun wirklich nicht kommen.

Bleibt also eigentlich nur der Schluß, das sich da jemand etwas sehr trottelig angestellt hat. Kann man machen, kommt aber immer irgendwie blöd, wenn’s auffällt. Und nun mal bitte Butter bei die Fische: Wer in seinem Admin-Panel unter den Kommentaren die gleiche Email-Adresse mit verschiedenen Pseudonymen findet wird doch wohl selber stutzig und sich ein Stück weit verhohnepiepelt vorkommen. Da zeig mir einer dieser grade aufschreienden – ja, das schreib ich grad wirklich: – Blogwarte, wer da nicht anfängt, sich mit diesem Störenfried zu beschäftigen? Sollte man in Hinblick auf die eher heikle gesetzliche Grundlage vielleicht mal einen Blick drauf werfen.

Ist es dann noch jemand, mit dem man sich eh schon gerne käbbelt, dann jucken die Finger bestimmt wie die Wutz. Der Online-Pranger ist aber nunmal so alt wie das Netz selber. Da dürfte es wohl einigen ganz schön die Schamesröte ins Gesicht treiben, wenn sie alte Usegroups lesen würden. Ja mei, klar ist es kindisch sich dann zu einer deftigen Retourkutsche zu entscheiden – liegt aber oftmals in der Natur des Menschen. Der eine macht’s und fühlt sich danach toll, bis der Shitstorm über einen hinüber zieht.

Dann aber die moralische Keule zu schwingen, von Pseudo-Anonymität zu schwafeln, Datenauswertung anzugreifen und zum vernünftigen Umgang aufzurufen halte ich für vermessen. Das, was dort grade passiert ist ein kleiner Pups im Universum. Jeder zweite Mensch im “öffentlichen Interesse” macht den Knicks, redet sich raus mit “ich war uninformiert, wie das läuft” und taucht 6 Monate später an anderer Stelle wieder auf, als wär nichts gewesen.

Und genau das ist – wie ich persönlich empfinde – das Problem der deutschen Blogosphäre. Graswurzeljournalismus at it’s best. Einfach mal direkt losbrüllen und den Shitstorm starten. Das machen die meisten genau so lange, bis sie selbst der Shitstorm trifft. Dann wird auch der beliebigste A-Blogger ruhiger. Mit dem ausgestreckten Zeigefinger auf andere Blogger zu zeigen scheint in letzter Zeit wieder enorm zu zunehmen. So gedeiht definitiv keine langfristige, potentielle Online-Kultur via Blog, Twitter und Facebook.

Nicht falsch verstehen: Was der Stefan da gemacht hat ist genauso kindisch, wie sich als Pseudo-Anonymer in Blog-Kommentaren zu trollen. Es verläßt die Stufe des Lächerlichen, wenn wegen so etwas eine Sau durch ganz Klein-Bloggersdorf getrieben wird.

SierraXTC am 27.10.10 um 16:42 Uhr

Golfsport (II)

Geschwafel

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Beim TDI ist der rechtzeitige Zahnriemenwechsel sehr wichtig, da sonst ein kapitaler Motorschaden droht.

Das so ein Zahnriemen beim Golf Diesel durchaus wahnwitzig wichtig zu sein scheint war mir nicht unbekannt. Beim Stöbern im Netz, in welchem Intervall denn der Zahnriemen zu wechseln ist, kam ich immer auf 120.000km. Entsprechend horrend fielen auch die voraussichtlichen Kostennoten für meine anstehende Inspektion aus. Während meines Wechsels auf Winterreifen bei A.T.U. hatte ich mir diesbezüglich einen Kostenvoranschlag erstellen lassen. Das Ergebnis bereitete mir lange Zeit reichlich schlaflose Nächte: € 750,- inkl. Material und Montage. 8-O

Naja, gestern nochmal beim VW-Händler nachgefragt, was der denn für das “Rundum-Sorglos“-Paket haben möchte. Er wollte sich heute bei mir melden – was er dann auch tat. Insbesondere mit einer etwas freudigen Überraschung: Statt die rund € 400,- zusätzlich für die Wasserpumpe und den Zahnriemen latzen zu müssen reicht es bei meinem Modell aus ‘ne normale Inspektion durchführen zu lassen. VW hat den Intervall-Zyklus bei “neueren” Modellen auf 150.000km angehoben (ab Modelljahr 2007).

Gut, aufgeschoben ist nicht aufgehoben, aber nun sind’s also noch 30.000km (dürfte ca. 12 Monaten bei meiner Fahrleistung entsprechen) Zeit, bis diese Kosten fällig werden. Da sieht man mal, in was für einen Irrglauben einem die Laien in den diversen Foren im Netz versetzen können. :P

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