Archiv für Oktober, 2010
SierraXTC am 24.10.10 um 21:23 Uhr
 Tags: A-Team, Kino, KulturVor einigen Jahren wurden vier Männer einer militärischen Spezialeinheit wegen eines Verbrechens verurteilt, das sie nicht begangen hatten. Sie brachen aus dem Gefängnis aus und tauchten in Los Angeles unter. Seitdem werden sie von der Militärpolizei gejagt, aber sie helfen anderen, die in Not sind. Sie wollen nicht so ganz ernst genommen werden, aber ihre Gegner müssen sie ernst nehmen. Also wenn Sie mal ein Problem haben und nicht mehr weiter wissen, suchen Sie doch das A-Team!“
Ja, das A-Team gehört zweifellos zu den größten Helden meiner Jugend. Und ja, ich schaue Episoden auch 20 Jahre später noch immer sehr gerne. Das A-Team gehört zum “Trash“(?)-TV der 80er, wie natürlich auch Knight Rider. Ein paar abgehalfterte Männer, die für das Gute kämpfen, die Story schlechthin.
 image found bereitsgesehn
Natürlich verliefen im Wesentlichen die Episoden nach einem immer wiederkehrenden Schema, aber es war – nein, ist – gute Unterhaltung. Etwas Action, etwas – nun ja – Wortwitz, etwas wenig geistreich, aber immer zumindest irgendwo moralisch richtig. Und: Immer ohne Tote. Das Phänomen der Serie schlechthin: Kugelhagel und harte Fäuste ohne Ende, aber höchstens Verletzte und keine Tote. Ein geradezu wichtiger Aspekt.
Und dann also sowas: A-Team – der Film. Logisch, ohne Original-Darsteller. Aber was sollte das? Irgendwie hatte ich in Erinnerung, das der Film quasi vor der Serie spielen soll. So mehr oder weniger. Eher weniger, oder?
B.A. bricht Pike das Genick? Tote? Beim A-Team? Zur Selbstfindung? Öhm ja. Das A-Team mit extremer technischer Ausrüstung? Das Team, was sich seine “Waffen” MacGyver-mäßig aus alten Schrottbeständen zusammengebastelt hat? Face als Kopf zwischen Genie und Wahnsinn?
Nett ist ja, das zumindest die “Grundstory” irgendwie aufgegriffen wurde. Absolut unnötig die Story in den Jahrtausend-Wechsel zu adaptieren. Wieso? Gut, man mag ja denjenigen schlüssige, spannende Unterhaltung bieten zu wollen, die zu Zeiten der Original-Serie noch in die Windeln gepupst haben. Aber für Retro-Fans einfach nur schlecht gemacht.
Jaja, es ist “nur” ein Film – aber es war auch die Demontage des “Alpha-Teams“. Von der Besetzung, bzw. den gezeichneten Charakteren gingen Hannibal und B.A. noch einigermaßen. Murdock war absolut schwach und Face bewegte sich zwischen Genie und Wahnsinn. In einigen Szenen war er von dem Gemütszustand nicht von Murdock zu unterscheiden und dann macht grade er den Plan für’s Finale? Ja nee, ist klar …
Keins der A-Team Mitglieder war nur ansatzweise auf die Originale-Figur gezeichnet: Gähn, paar Flugmanöver von Murdock, Verwandlunsgfähigkeit bei John Smith (warum heißt der wohl so?) – Fehlanzeige. Harte Fäuste, großes Herz bei B.A. das haben die Autoren beim Vorbild wohl nicht sehen können. Und die gewisse Hochstaplerei von Face wurd’ maximal in Nuancen sichtbar.
Na gut, das mit den Figuren war wohl nix – aber immerhin haben sie den Van ins Spiel gebracht. Aber bitte, wie? Da wurde ein Kernelement der – zur Erinnerung “später spielenden” – Serie gleich zu Beginn mal komplett zerlegt? Hä? OK, vernachlässigbare Kleinigkeiten. Immerhin wurde der Film zum Kuriositätenkabinett. Hatte ich schon bei Golden Eye Tränen gelacht, als James Bond in die Cessna gespungen ist, setzte der Film mit dem abstürzenden Panzer aus dem Flugzeug allem bisher – von mir – gesehenen die Krone auf. Jaja, es ist ‘n Action-Film zur Unterhaltung, jaja, auch ich pfeiff auf physikalische Gesetzmäßigkeiten wenn die Unterhaltung stimmt, aber sowas? Wenn’s nicht ‘n A-Team Film gewesen wäre, hätt’ ich mich schlapp gelacht.
Kurzum: Die besten Szenen des Films fanden sich im Abspann als Face Dirk Benedikt und Murdock Dwight Schulz “begegnet “. Alles in allem war das ‘ne ausgesprochen flache Unterhaltung, die man sich sicher auch (ein)mal anschauen kann – wenn das Thema des Films nicht eine US-Kultserie referenzieren würde.
Natürlich war die Serie kein Deut besser: Diverse Flugzeug-Abstürze, die fernab jedem Realismus waren. Explosionen und kugelsichere Verstecke hinter Holz – jaja sei’s drum. Aber zumindest war die Serie in weiten Teilen zumindest im Rahmen ihrer Handlung und der Figuren konsistent. Glücklicherweise läuft die Serie immernoch – wenngleich auf dem wohl unansehnlichsten Sender des deutschen TV – ich hätte wohl den Film erst sehen sollen, um mich dann mit einer der guten, alten Episoden wieder ruhig stellen zu können.
“Tiefenpsychologisch” sind es einfach liebenswerte Typen, dieses A-Team. Und das lass ich mir auch durch keinen Film kaputt machen.
SierraXTC am 15.10.10 um 22:56 Uhr
 Tags: HSQLDB, JAVA, programmierenDatenbank Management System (kurz DBMS) gibt’s wie Sand am Meer. Schlachtschiffe wie MSSQL oder Oracle – *sigh* – bieten mehr oder minder Komfort in der Verwaltung des DBMS. Der geneigte 08/15-User verläuft sich sicherlich häufiger bei MySQL – was ja nun mittlerweile auch unter Oracle HerrschaftFührung entwickelt wird. Warum also HyperSQL (aka HSQLDB)? Gute Frage!
Auf der Arbeit nutze ich MSSQL. Das liegt darin begründet, das grob überschlagen vermutlich rund 80% aller Kundeninstallationen MSSQL-Datenbanken sind. Hat aber den entscheidenden Nachteil, das so eine dicke MSSQL ein wenig Ressourcen zieht. Wer mal auf einem normalen – *sigh* – Desktop-Rechner mit eclipse und einer parallel laufenden MSSQL-DB entwickelt hat, der wird schnell feststellen, das Hardware-Ressourcen in Form von Arbeitsspeicher schnell Mangelware sind. Insbesondere wenn man mit Datenbanken arbeitet, deren reiner Datenbestand auch mal niedliche 1GB umfassen.
Gutgläubig, wie man so ist, greift man jeden Tipp auf. OK – heute auf der Schaffe eben schnell HSQLDB geladen und installiert. Ja klar: Herunterladen, in einen Ordner seiner Wahl entpacken und – unter Windows – das beigefügte Startscript runServer.bat aufrufen. Das war’s! In etwa 200 Millisekunden steht einem ein DBMS zur Verfügung. Klasse Sache. Für den geneigten Linux- oder MacOS-Nutzer:
#!/bin/bash
cd ../data
java -classpath ../lib/hsqldb.jar org.hsqldb.server.Server
Zu speichern als runServer.sh mit chmod 755 runServer.sh im bin/-Verzeichnis der HSQLB-Installation.
OK – was mach ich nun damit? HSQLB legt unter data/ eine Test-Datenbank an. Ist jetzt nicht unbedingt der Einstieg schlechthin. Wer die üblichen DBMS gewöhnt ist, der erwartet vielleicht die Vorgehensweise: Mit dem Management-Tool seiner Wahl sich zur HSQLDB verbinden und mit CREATE DATABASE moep eine eigene, leere Datenbank anlegen. Mitnichten!
Nehmen wir als Management-Tool mal SQuirreL, dann ist für die Verbindung natürlich der JDBC-Treiber für HSQLDB notwendig. Der Treiber findet sich in der etwa 1 MB großen hsqldb.jar aus der HSQLDB-Installation. Was ja die eigentliche Datenbank ist. Ist der JDBC-Treiber von SQuirreL gefunden und geladen kann man aus den Varianten “In-Memory“, “Server“, “Standalone” und “Web-Server” wählen. “Server” ist nun erstmal eine gute Wahl. Mit der URL
jdbc:hsqldb:hsql://localhost
bekommt man auch eine Verbindung zu der laufenden DBMS-Instanz. Wer damit schon zufrieden ist, kann auf dieser Datenbank seine Tabellen erzeugen und damit arbeiten. Das ich damit nicht glücklich bin steht außer Frage.
Wer einigermaßen schlau ist, der wühlt sich durch diedas API und durch die Dokumentation. Dann wird ins Auge springen, das man HSQLDB parametrierbar(?) starten kann. Man übergibt dem obigen Start-Script einfach Parameter zur Datenbank, die man nutzen möchte:
--database.0 file:baseDb --dbname.0 baseDb
So hat man nun zumindest immer eine Datenbank im Zugriff. Kann reichen, muss aber nicht. Auch da hilft die Dokumentation weiter:
When a server instance is started, or when a connection is made to an in-process database, a new, empty database is created if no database exists at the given path.
Ich geh hier bewußt auf den file-Modus der Datenbank ein. Dieser erscheint mir persönlich am sinnvollsten. Gut, wie bekomm ich nun den in-process Zugriff? HSQLB ist in Java geschrieben und bietet eine entsprechend einfache Integration in Java-Projekte. Ja, wir sind nun schon auf einer Ebene, wo wir unsere Entwicklungs-Umgebung bemühen sollten. Denn nun heißt es, z.B. Java-Code auszuführen:
Connection c = DriverManager.getConnection(
"jdbc:hsqldb:file:/opt/db/testdb;ifexists=true", "SA", "");
OK, zerlegen wir zunächst obigen Code – vielmehr des Strings, der die Datenbank-Verbindung erzeugt (getConnection()):
- Parameter 1:
die Verbindungs-URL, typisch für den file-Mode. Die Datenablage im Dateisystem wird mit file: definiert, es folgt der Pfad zum Verzeichnis im Dateisystem, unter dem die Datenbank erzeugt werden soll. Der Datenbank-Name ist dabei der letzte Teil hinter dem (Back-)Slash. Dieser Teil erzeugt auch kein weiteres Verzeichnis, sondern lediglich Dateien mit dem Datenbank-Namen als Prefix.
Nun wird’s etwas knifflig: Oben wird hinter der URL noch ein Parameter angehangen, semikolon-separiert. ifexists=true bedeutet, das eine existierende Datenbank im Dateisystem genommen wird, sonst wird eine Neue erzeugt. Dazu gleich noch eine Anmerkung.
- Parameter 2:
Benutzername der Datenbank. Standardmäßig erfolgt der Zugriff über den HSQLDB-Benutzer “SA“. Lediglich bei diesem ist Groß-/Kleinschreibung irrelevant.
- Parameter 3:
Passwort des Benutzers. Auffallend ist: “SA” hat per default kein Passwort.
Bezüglich des Parameters ifexists=true hilft lesen ungemein:
For troubleshooting purposes, you can specify a connection property ifexists=true to allow connection to an existing database only and avoid creating a new database. In this case, if the database does not exist, the getConnection() method will throw an exception.
Hinweis: ifexists=true sucht auch explizit nach einer bestehenden Datenbank. Wird diese nicht gefunden, bekommt man direkt mal Exceptions um die Ohren gepfeffert.
Nun gut, dann haben wir also in Schritt 1 ohne ifexists=true die Datenbank erzeugt und greifen im Folgenden mit selbigem Parameter auf die erzeugte Datenbank zu. Komm ich nun auch per SQuirreL an die Datenbank ran? Logisch – wenn da keine offene Verbindung drauf existiert schon. Wie man – öhm – mehrere Verbindung, wenn denn möglich, nutzt lernen wir ich dann später mal. Was trägt man nun bei SQuirreL als URL ein?
Halt genau die obige URL – es geht wohlweißlich auch ohne den Parameter.
Wer meint, das seine Anwendung lieber mit einem Benutzer mit Passwort auf HSQLDB zugreifen sollte, der kann der erzeugten Datenbank per SQL mit dem Befehl
CREATE USER moep PASSWORD moep [ADMIN]
einen weiteren Nutzer hinzufügen – inklusive der optionalen Berechtigungen eines Admins. Dieser verfügt dann über die Berechtigungsrolle des “SA“-Benutzers. In die Tiefen der Benutzerrechte bin ich bisher noch nicht hinab gestiegen. HSQLDB ist auch primär eine Entwicklungs-Datenbank zum schnellen starten und stoppen und nicht für den produktiven Einsatz vorgesehn.
Wenn ich nun obiges SQL-Statement in SQuirreL abfeuer, dann greift indes eine merkwürdige Form des Case-Sensitive in HSQLDB: Egal ob groß oder klein geschrieben, ein erfolgreicher Verbindungsaufbau erfolgt nur, wenn Benutzername und Passwort groß geschrieben ist. Weiß der Geier warum …
Was macht man nun mit diesem gewonnen Wissen? Man kann zumindest mit seiner Java-Anwendung diese Datenbank nutzen. Hooray! Kein “ernsthafter” Entwickler geht noch ohne Hibernate – einem Persistenz-Framework für Datenbank-Verbindungen unter Java – an Datenbanken ran.
An dieser Stelle vertröste ich dann auf den zweiten Teil dieser Einführung in HSQLDB, die ich von der Arbeit aus wohl schreiben werde. Merkwürdigerweise fehlen mir Java-Projekte hier zu Hause, da hier das Entwickeln auf Grund von anderem, unnötigen Zeitvertreib seit Jahren zu kurz gekommen ist. Grob überschlagen bietet Hibernate einige Optionen für die Datenbank-Verbindung zu HSQLDB, die ich dann beim Aufbau meines Testsystems auch ausprobieren und womöglich nutzen werde.
So einfach HyperSQL auch ist, so – für mich – ungewöhnlich ist da die Vorgehensweise, wenn man es anders gewohnt ist. Gewonnen wäre zwar indes nur etwas für mich, wenn ich eine MSSQL-Datenbank in HSQLDB konvertieren könnte, aber ich muss eh mindestens eine neue, saubere Testumgebung für mich aufbauen. Von daher hoffe ich in Zukunft auf weniger Performance-Probleme beim Entwicklen – kann ja auch nicht schaden und reduziert wohlweislich den Koffein-Konsum.
SierraXTC am 14.10.10 um 08:24 Uhr
 Tags: Apple, iPhone
Das iPhone zu customizen ist ja anscheinend auch so’n Ding. So ein Mobiltelefon ein wenig zu individualisieren – sei es ein Wallpaper, evtl. gar passende Icons oder ganz banal ‘n Klingelton – ist ja an sich eine schöne Sache. Apple läßt da von Hause aus, wenn ich das richtig sehe, eigentlich nur sehr wenig Spielraum. Wenn ich da falsch liege, so bitte ich wahrlich um hilfreiche Tipps. |
official Apple Logo
|
Nachdem ich nun seit einiger Zeit mich durch Google forste erschließt sich mir, das wohl ein Wallpaper nun nicht so das große Problem ist. Aber, brauch ich nun für ‘n iPhone 4 wegen der besseren Auflösung eigentlich ‘n Wallpaper in einer höheren Auflösung? Skaliert die Software automatisch die “normalen” 320x480px auf 640x960px?
Apple hat wohl mal für’s iPhone Klingeltöne im App-Store angeboten. Diese gibt es nun – angeblich(?) – auch nicht mehr. Wie auch immer, ich hätte eh nicht vor für’nen popligen Klingelton nicht vorhandene Kohle rauszuwerfen. Gut, es gibt diverse Ringtone-Apps, mit denen man aus Liedern bis zu 30 Sekunden ausschneiden kann. Diese Samples werden dann direkt ins Apple-Klingelton-Format gespeichert, können über den App-Datenaustausch gespeichert werden und auf Grund der Dateiendung in iTunes registriert werden und damit dann wiederum mit dem iPhone als Klingelton synchronisiert werden. So weit, so (naja) gut.
 image by AppStore
Individuelle SMS-Töne? Gibt’s nicht! Individuelle Wecker-Sounds? Gibt’s nicht! Angeblich ist aber – zumindest Ersteres – durch einen Jailbreak möglich. Genauso, wie man sein iPhone, respektive iPod touch per Winterboard mit kompletten Themes versorgen kann. Diese bieten ja schon mal eine gute Basis, um sich generell dem Thema der Individualisierung weiter zu nähern. Mit Winterboard, das aber – immer noch(?) – unter iOS 4 noch nicht im vollen Umfang funktioniert, wie unter iOS 3, hat man deutlich mehr Optionen zur Anpassung des Designs. Vom Dock über Icons, StatusBar und auch hin zu LockScreens und vielem mehr.
Gut, einfachster Weg ist demnach immernoch sich ‘n Theme zu besorgen und es zu installieren. It’s so easy. Einziger Haken: Die Icons. Logisch, das nicht jedes Theme für jede der x-trilliarden Apps ‘n passendes Icon zum Theme hat. An sich auch nicht das Problem, wenn man sich durch die HowTos und Anleitungen liest. Toll ist aber, wenn die Icons sich für die Standard-Apps nicht anpassen, da die Systemeinstellungen auf Deutsch sind. Wenn ich im Theme-Ordner ein Icon namens “Uhr.png” anlege, wird auch das Icon der App angepaßt. Standardmäßig wird aber das Icon “Clock.png” genommen. Ein kleines
Na gut, ich kann per Terminal alles umkopieren, renamen oder was auch immer. Schöner wäre es natürlich, wenn man sich selber eine Icon-Basis anlegt und so bei jeder neuen App mit wenigen Handgriffen im Graphikprogramm der Wahl ein passendes Design für’s Theme erstellt. Man erinnere sich an meine linken Hände bezüglich Graphikprogramme.
 image by modmyi.com
Die Königsdisziplin wären ja dann sogenannte “Stacks“. Gab es wohl mit Winterboard und iOS 3 und hat anscheinend den Ordner-Charakter ähnlich wie in iOS 4. Offensichtlich war es auch möglich, diese Stacks frei zu platzieren. Geht das mit iOS 4 immernoch? Und wenn ja, wie?
Gut, eigentlich find ich es absurd, Ordner anzulegen – aber die passende App auf einer der mittlerweile 5 Seiten zu finden ist auch nicht grad so prall übersichtlich. Grundsätzlich hab ich mich nun damit auch abgefunden, das es den “Easy-Way” – Theme installieren und glücklich sein – für mich nicht gibt. Auch hab ich kein Problem (mehr) damit, noch weitere Stunden damit zu verbringen, mich durch einige Infos zu lesen. Aber es erscheint mir grad in Bezug auf iOS 4, respektive iPhone 4 alles noch recht überschaubar zu sein, was man so an Material findet. Daher wären nette Link-Tipps immer gern gesehn. Somit kann ich’s ja meinetwegen auch irgendwo verstehen, warum einige ihre Themes nur gegen Kohle im Cydia-Store anbieten. Aber da würd ich dann wohl doch eher selber “rumfrickeln” um dann wirklich ‘ne nette individuelle Note zu haben.
Für’n popliges customize ist das schon recht aufwändig – was sich Apple grundsätzlich dabei gedacht hat, den Anwender grade bei so Banalitäten wie Klingeltöne so zu kastrieren erscheint mir mehr als fraglich. Vor allem, wenn man bei dem Preis von dem Gerät sich mal durch die Standard-Sounds wühlt. Ohrenbluten vorprogrammiert. Da klingt so manch ein 8bit-Sound fetziger.
SierraXTC am 13.10.10 um 08:46 Uhr
 Tags: Deutschland, Fußball, LänderspielJa, ich weiß: Letzten Freitag spielte die deutsche Nationalmannschaft schon ein EM-Qualifikationsspiel. Gegen den vermutlich stärksten Gruppengegner, die Türkei. Und nein, ich hatte Gründe mich zu verweigern: Bélà Réthy! Von daher musste ich auch auf eine Zusammenfassung verzichten. Zwar wurde das Spiel gegen Kasachstan wieder im ZDF übertragen, aber immerhin hat Réthy sich und uns den 4000km Flug nach Astana erspart.
Statistisches
Kasachstan:
Sidelnikov – Azovski, Abdulin, Popov, Kirov – Nurgaliyev (63. Averchenko), Irismetov (68. Rozhkov), Geteriyev, Schmidtgal – Zhumaskaliyev, Khiznichenko (79. Finonchenko)
Deutschland:
Neuer (2) – Lahm (4,5), Mertesacker (3,5), Badstuber (4,5), Westermann (5) – Khedira (5,5), Kroos (2) – T. Müller (5) (70. Marin (-)), Özil (6) (79. Cacau (-)), Podolski (4,5) – Klose (4) (55. Gomez (6))
Tore:
0:1 (48.) Klose
0:2 (76.) Gomez
0:3 (79.) Podolski
Gelbe Karten:
Abdulin, Irismetov –
Zuschauer:
20.000 – Astana-Arena
Das Spiel
Ich hab keine Ahnung, was die deutsche Nationalmannschaft da in den ersten 45 Minuten gemacht hat: Stoppfehler, Fehlpässe – insbesondere von Khedira – en masse, Querpässe bis zum erbrechen und lächerliches Unvermögen vorm Tor. Respekt vor den Kasachen, denn die standen schön auf dem Platz und machten “die Räume eng“. So ideenlos wie gegen die Kasachen hab ich aber die deutsche Mannschaft seit 2006 nicht mehr gesehn. Die Kasachen wiederum konnten sogar schnell von Defensive auf Offensive umschalten – etwas, das die Deutschen während der WM 2010 eigentlich perfekt beherrschten. Zwischenzeitlich sah ich schon den Geist Erich Ribbecks über der Astana-Arena schweben.
Netterweise hat Jogi in der Halbzeit-Ansprache etwas geschwäbelt und wohl der Mannschaft ein wenig den Allerwertesten aufgerissen. Immerhin brachte Klose den Ball im Tor unter und das Spiel wurde zum (vermeindlichen) Selbstläufer. Wenn da nicht zwei gute Aktionen der Kasachen gewesen wären. S konnte Deutschland zwischenzeitlich wahrlich glücklich sein, nicht den Ausgleich hingenommen haben zu müssen. Das Gomez ungünstig im Weg stand und den Ball ins Tor schoß erleichterte dann die Situation. Warum Podolski für den Antritt zum 3:0 jedoch 79 Minuten gebraucht hat erschließt sich mir nicht. Solch eine Aktion wäre auch schon in Halbzeit eins möglich gewesen.
Weisheiten
(..) Zuvor hatte die deutsche Nationalmannschaft zwar erwartungsgemäß das Spiel gegen die vom deutschen Trainer Bernd Storck betreuten Kasachen bestimmt, vor dem Tor aber reihenweise gute Chancen nicht genutzt. (..)
Was Lukas Rilke von Spiegel Online dort gesehn hat erschloss sich mir nicht. Ich war echt enttäuscht, was das Team dort gezeigt hat. Insbesondere die Fehlpässe von Khedira in der ersten Halbzeit konnte auch sein Lattentreffer kurz vor der Pause nicht wieder gut machen. Von Khedira kam gefühltermaßen kein Ball bei einem Mitspieler an. Sein “königlicher” Mitspieler Özil tauchte während der gesamten 90 Minuten vollständig ab. Die linke Seite – auch wenn Podolski an allen drei Toren beteiligt war – war völlig harmlos, Westermann und Podolski hatten überhaupt kein Gespür für die Laufwege des anderen. Rechts mühte sich Müller, während sich Lahm oft tief in der eigenen Hälfte versteckte. Das war mal nicht viel und vermochte so grade gegen Kasachstan auszureichen. Die einzigen Spieler auf normalem Niveau waren Kroos, der in meinen Augen ein wirklich gutes Spiel gemacht hat, und Neuer.
Naja – Pflichterfüllung nennt man das nun. Vor wenigen Jahren wäre das wohl wieder eines dieser Spiele gewesen, bei denen ein Rudi Völler in einem Interview aus sich heraus gegangen wäre. Da Löw für die letzten Länderspiele 2010 fleißiges Rotieren voraus gesagt hat, werden vermutlich optisch diese Spiele auch kein Weihnachtsgeschenk mehr.
Honk des Tages
Gute Frage – nehmen wir es mal sportlich und benennen einfach mal Gomez, der sich ärgerlicherweise geschickter als erwartet angestellt hat. Vielleicht müssen nun doch die hämischen Sprüche verstummen.
SierraXTC am 12.10.10 um 17:44 Uhr
 Tags: Bahn, Medien, Politik11. Oktober 2010:
- Tatort Trash-TV (SpOn)
“Das eigentlich Schlimme bei der Kampagne rund um “Tatort Internet” aber ist: Mit diesem Ansatz wird kein Kind und kein Jugendlicher vor Übergriffen geschützt.” – muss man mehr sagen?
- Tatort Redaktion — der Lynchmob wird losgelassen (F!XMBR)
“In «Tatort Internet» wird explizit das Vorgehen von Redaktion und den Beschuldigten gezeigt, so dass allen Zuschauern hier eine «perfekte» Anleitung aufgezeigt wird. Bei «Tatort Internet» wird nicht aufgeklärt oder geholfen, es wird explizit gezeigt, wir man sich im Chat als Erwachsener an Kinder heranmachen kann.“
- Stuttgart 21 – der Bahnhof, den niemand will und niemand braucht (Spiegelfechter)
Schöne Zusammenfassung über das Gesamtpaket S21 – von den horrenden Kosten, über Mängel in der Planung bis hin zur Spätzle-Connection
- Banksy zeigt die “Simpsons”-Hölle (SpOn)
“Das ist natürlich wahnsinnig übertrieben, beinhaltet aber, wie bei den “Simpsons” üblich, einen wahren Kern: Die bunte Erfolgsserie profitiert vom Graubrot der modernen Arbeitsteilung, dem Outsourcing in Billiglohnländer.” – Folge-Artikel zur direkten Löschung dieses Simpsons-Vorspann auf YouTube
Sie browsen
das Archiv für Oktober 2010.
Kategorien
STATISTIK
- Insgesamt 1289 Beiträge
- mit 305,141 Wörtern
SUCHE
Monatsarchiv
KOMMENTARE 
Top Kommentatoren
commanderx (112)
Manuel (69)
Yank (59)
Marc (53)
Noodles (41)
Links
META
SYNDICATION
|