Archiv für November, 2010
SierraXTC am 30.11.10 um 16:47 Uhr

Ausstieg in Fahrtrichtung Links (XVIII)

Geschwafel, Multi-/Media, Technikecke

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30. November 2010:
Im Rahmen der aktuellen Debatte:


image by tutsi.de

  • heise.de
    Blog macht wegen neuem Jugendschutzgesetz dicht [Update]
  • golem.de
    Jugendmedienschutzstaatsvertrag – Grüne wollen zustimmen – erste Blogs schließen
  • 17 Fragen zum JMStV
    (..) Lediglich das Impressum muss um die Daten eines Jugendschutzbeauftragten ergänzt werden, weil sonst Abmahnungen drohen. (..) So kann es passieren, dass die Behörden Inhalte aktiver prüfen und vielleicht Sperrverfügungen aussprechen werden. (..) Anzeichen für beides gibt es bisher noch nicht.
  • derWesten.de
    Neuer Jugendschutz im Netz ist stark umstritten
  • Indiskretion Ehrensache
    (..) Tatsächlich sprechen wir von der internationalsten, ja, globalsten aller Generationen der Menschheitsgeschichte. Und die muss nicht geschützt werden – das bekommt die prima selber hin. Also, im Internet, jetzt. Geschützt werden muss sie vor regelungswütigen Politikern, für die ein Browser weiterhin so alltäglich ist wie einst Siege für Tasmania Berlin in der Bundesliga. (..)
  • Arbeitskreis Zensur

Ob er – also der JMStV nun kommt (ziemlich sicher eigentlich) oder nicht – bedingt dadurch ändert sich eigentlich auch nicht viel: Außer einer weiteren rechtlichen Unsicherheit für Betreiber von Netzangeboten, die dadurch dem gemeinen Hobby “Abmahnwahn” Tür und Tor öffnet.

Zielgerichteter Schutz von Jugendlichen vor Medieninhalten wird dadurch nicht gewährleistet. Insbesondere ist es einfach an den Haaren herbei gezogen das Internet mit einer Sendeanstalten wie dem Radio oder dem Fernsehn gleichzusetzen – auch wenn es bei Streaming-Inhalten, Video-Plattformen oder ähnlichem vielleicht Überschneidungen gibt. Samt und sonders ist es aber technisch eine ganz andere Grundlage – und das will in den Kopf vieler Politiker einfach nicht rein.

Ob GEZ, GEMA, JMStV oder Stoppschilder: Ein globales Netzwerk lässt sich nicht durch bundesdeutsche Schildbürgerpolitik reglementieren. Verstehen wird es aber weder Zensursula, Schäuble 2.0, Thomas ‘der elektronische Personalausweis ist sicher’ de Maizière oder wie die ganzen grauhaarigen Gestalten in irgendwelchen Enquête-Kommissionen sonst so heißen …


via Twitter

SierraXTC am 29.11.10 um 15:22 Uhr

Schnee

Geschwafel

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Bäume im Schnee
image by Ines Mondon
Toll – nun werden wir also mit der weißen Pracht beglückt. Wirklich merkwürdig, das ich seit exakt letztem Winter mal so überhaupt keine Sympathien mit diesem Zeugs mehr hegen kann. OK – wenn ich Urlaub hab, ich kein Winterdienst habe und man mich ins Sauerland zum Schlitten fahren und Glühwein

trinken entführt, dann, ja in diesem seltenen Fall kann ich dem Schnee noch etwas abgewinnen. So aber sitze ich im tiefsten Sauerland (also Dortmund) und starre fassungslos aus dem Fenster. Seit etwa neun Uhr heute Vormittag schneit es hier. Entsprechend kann ich mir schon vorstellen, wieviel Pfosten ohne Winterreifen heute Abend über die A45 nach Hause schlittern wollen.

Und so wie ich mein Glück kenne hab ich diese Woche bestimmt auch Winterdienst … ich muss zu Hause dringend mal einen Blick auf den Plan werfen.

SierraXTC am 24.11.10 um 21:34 Uhr

Layout
eclipse RCP (II)

Technikecke

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Wenn man auf der einen Seite schon die ein oder andere Erfahrung mit InterfaceBuilder oder VisualStudio gemacht hat, dann ist man beim Layout einer graphischen Oberfläche recht verwöhnt. SWT für Java, beziehungsweise JFaces bietet diesen Komfort nicht. Klar, es gibt wohl die ein oder andere Erweiterung für eclipse um “quasi” ähnlich per Drag’n'Drop Oberflächen zu gestalten. Zielführend sind diese Erweiterung meiner bisherigen Erfahrung nach nicht.

Die Erweiterungen sind z.T. buggy, sehr hakelig in der Bedienung und zu guter Letzt blähen sie den Code unnötig auf. Daher verzichte ich nunmehr auf solche eclipse-Erweiterungen und probiere mich am Layout via Code. Bei probieren bleibt es da zur Zeit. Denn das layouten der Elemente einer View ist nervtötend.

Da ist zunächst die Hierarchie: Ganz von unten, angefangen von dem Applikations-Fenster über die Workbench zur Perspektive hin zu der eigentlichen View (das typische RCP-Konzept) ist dabei die eine Sache. Das geht noch einigermaßen von der Hand, da ich dort schon eine gewisse Vorstellungskraft für entwickeln konnte. Von da an greift aber SWT/JFaces.

Das Konzept bietet “Composites”. Diese können/sollten über Layouts verfügen. Man kann Composites beliebig auf einer View geschachtelt platzieren. So kann man mehrspaltige Layouts mit Einspaltigen und wiederum Mehrspalitigen kombinieren. Das bedeutet aber verschachtelte Layer-Ebenen für die Ausrichtung. Und auf diese “Composites” platziert man dann die “Controls” – also beispielsweise die Widgets für Eingaben, Label oder Listen. Die wiederum ebenfalls über Layouts verfügen sollten, damit diese auch einigermaßen angehübscht auf der View später zu sehen sind.

Das ist verdammt viel Flexibilität. Auf der einen Seite natürlich vorteilhaft, auf der anderen Seite, wenn man gerade versucht sich abstrakt das vermeindliche Ergebnis vorzustellen und dieses dann von dem tatsächlichen Ergebnis meilenweit entfernt ist, ist es eher frustrierend. Vor allem – gerade wenn man dort noch nicht über die notwendige Tiefe verfügt – ist das sehr zäh. Es ist dieses “Klein-Klein” mit dem ich mich eigentlich nur ungern aufhalten mag.

Es bringt einen weit weg vom eigentlichen Ziel: Also überlege ich im Moment, ob es notwendig ist, sich selber eine Art “Framework” zu entwickeln für die nun doch an einer Hand abzählbaren Widgets (aka Controls). Das drückt die Motivation doch gewaltig in den Keller, denn schon der eigentliche Controller (MVC-Design Pattern) frisst viel Hirnschmalz zur Zeit.

Aber – SWT hab ich mir ja selber ausgesucht – weil ich da schnell zu sichtbaren Erfolgen komme. Was ja auch durchaus noch richtig ist. Aber meine sehr extreme Abneigung gegenüber häßlichen Oberflächen läßt einen dieses Thema nicht mal eben zur Seite legen. ;)

.. to be continued
SierraXTC am 21.11.10 um 18:14 Uhr

Momentaufnahme

Fußball

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Die Bundesliga-Tabella – je nach Motivationsziel mal eine Momentaufnahme und mal ein realistisches Spiegelbild der Mannschaftsqualität. Nur, was genau ist denn die aktuelle Bundesliga-Tabelle davon?

Bundesliga Tabelle 13. Spieltag 2010/2011
Mir erscheint es nämlich nach wie vor utopisch, das es anscheinend eine Verschiebung der “Machtverhältnisse” in Fußball-Deutschland gegeben hätte. Man darf mich gerne auf ein Bier bei den folgenden Worten festnageln, aber ich glaube nicht daran, das Teams wie Mainz, Hannover, Freiburg und Frankfurt sich bis zum Saisonende um die Teilnahme am internationalen Wettbewerb streiten.

Logischerweise betrachte ich die aktuelle Situation natürlich in Hinblick auf den FC: Was ist der glückliche Erfolg von heute eigentlich wert? Von der Tabelle her war es eines dieser Sechs-Punkte-Spiele, das definitiv nach der Heimklatsche durch Gladbach auch nicht hätte verloren werden dürfen. Nur sind Stuttgart, Schalke, Bremen und Wolfsburg eigentlich auch nicht die klassischen Konkurrenten im Abstiegskampf. Im Prinzip geht die Abstiegsregion im Augenblick bis Platz 12.

Bremen und Gladbach trennen lediglich 5 Punkte, das ist nicht wirklich viel. Also könnte man sich an den aktuellen Mitkonkurrenten orientieren und die Situation würde gar nicht mal so brenzlig aussehen. Wie heißt es so schön: “Man ist dran an den anderen

Bereinigt man die Tabelle um die “unnormal” dort stehenden Teams, so sieht es schon wieder ganz anders aus:

14. 1. FC Nürnberg 18
15. 1. FC Kaiserslautern 14
16. FC St. Pauli 14
17. 1. FC Köln 11
18. Borussia Mönchengladbach 10

und schon trennt den FC zu einem Relegationsplatz nicht mehr nur das schlechtere Torverhältnis, sondern gleich ganze 3 Punkte – wobei das Spiel von Pauli gerade noch läuft. Es spricht jedoch einiges dagegen, das die Tabelle nochmal komplett durcheinander gewürfelt wird, dafür haben die Teams wie Stuttgart, Schalke und Co. schon zu viele Punkte liegen lassen. Aber mit dem Abstieg werden diese Mannschaften nun wohl nichts zu tun haben am Ende der Saison und sich vermutlich irgendwo zwischen Platz 6 und 10 einfinden.

Entsprechend sollte im Rheinland – nicht nur in Köln – die Realität Einzug erhalten und man sollte als Ziel der kommenden Wochen ausgeben, den Abstand zu den eigentlichen Konkurrenten nicht größer werden zu lassen. Ich wage zu bezweifeln, das Wolfsburg und Dortmund als Gegner dafür geeignet sind ..

Demnach waren die 3 Zähler heute zwar ganz nett und auch wichtig, aber viel Wert ist der Erfolg noch nicht ..

SierraXTC am 20.11.10 um 00:30 Uhr

eclipse RCP

Technikecke

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Es ist ruhig geworden hier – ruhiger als es sonst schon war. Neben einer gütigen Auslastung arbeitstechnisch habe ich meinen Beruf zum “Hobby” gemacht. Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, es anders herum zu gestalten. :shrug:

eclipse Helios

Eigentlich sucht(e) ich seit dem Beginn meiner Ausbildung seinerzeit nach einer Idee, den eigenen Horizont in Bezug auf Programmierung mit einem eigenen “Projekt” zu erweitern. Aber wie das immer so ist: Es mangelte immer an einer Idee. Im Prinzip bietet die Software-Welt nichts, was ich im Moment für den Eigenbedarf noch großartig programmieren müsste. Auch für die aktuelle “Idee” besteht keine zwingende Notwendigkeit … aber beginnen wir einfach am Anfang:

Ich hatte mir vor Kurzem Xcode für MacOS angeschaut und hätte es auch gerne weiter verfolgt. Da diese ominöse “Idee” aber am Mangel an Frameworks für Objective-C nicht zielführend gewesen wäre, habe ich dann doch davon abgesehn. Warum nicht zielführend?

Motivationstechnisch – gerade für den Einstieg in etwas Neues – wäre es förderlich, wenn man auch Resultate sieht und nicht from scratch selbst erstmal in einer Programmiersprache, deren Syntax man nicht kennt, deren API nicht verinnerlicht ist, deren Frameworks unbekannt sind stumpf herum programmiert. Entsprechend war es naheliegend zu etwas zu greifen, was mir nicht gänzlich unbekannt war, wo ich aber noch reichlich “Aha!”-Effekte erzielen konnte.

eclipse Helios unter OSX

Der Griff zu eclipse RCP auf Basis von JAVA lag beruflich bedingt nahe. Klarer Vorteil ist eben, das programmiertechnisch grundlegendes Wissen zumindest vorhanden ist – Nachteil ist, das – wenn man sich für eine GUI-Anwendung entschieden hat – solche netten Tools wie ein InterfaceBuilder nicht zur Verfügung stehen.

Nach nunmehr etwa einer Woche stellt sich durchaus heraus, das zwar konkrete Entwicklungen in RCP durch die Vorkenntnisse kein Thema sind, aber das große Ganze doch noch sehr abstrakt ist.

So fehlt doch die grundlegende Erfahrung um an der richtigen Stelle zwischen SelectionChange und PropertyChange zu unterscheiden. Dadurch hab ich sicherlich heute mehrere Stunden damit vertrödelt um einfach irgendwas, was passiert, wenn man einen einenfachen Dialog wie “Verzeichnis öffnen” ausführt, auch an der richtige Stelle im Programm abfangen zu können. Die Umsetzung ist zwar nun funktional, aber sicher nicht im Sinne des Erfinders :roll:

Aber immerhin gibt es auch einigermaßen positives zu bereichten: Obwohl mittlerweile die sichtbaren Entwicklungen sich immer mehr im “Klein-Klein” der Programmierung verlaufen, so ist es fast schon erschreckend einfach gewesen mit eclipse RCP das Projekt als Standalone-Anwendung sogar auf OSX zu exportieren. Man sollte nur nicht in die naive Annahme verfallen, das, wenn es schon unter OSX so einfach war, es unter Windows ein Kinderspiel sein müsste …

RCP Anwendung PreferencePage

Immerhin: Die eigentliche Programmlogik existiert bereits – wenngleich nicht in besagtem “Projekt“, aber eine Zusammenführung dürfte einigermaßen überschaubar zu erledigen sein. Zur Zeit “spiele” ich schlicht und ergreifend noch mit den Möglichkeiten von RCP herum, um einfach etwas mehr zu erfahren.

Während Selections und Properties mich immernoch verzweifeln lassen, oder Windows mit seinem unsäglichen CharacterEncoding mich zur Weißglut bringen kann, so sind z.B. Benutzereinstellungen in einer RCP-Anwendungen ganz schick gelöst. Gut, man sollte natürlich nicht den Ordner löschen, in dem die Anwendung die Informationen ablegt. :lol:

Die Hoffnung stirbt natürlich zuletzt, so gesehn bin ich – noch – einigermaßen optimistisch, das zumindest die eigentliche Funktionalität die das Programm mal bieten soll, irgendwann – zeitnah – auch brauchbar umgesetzt ist. Fehlt nur noch jemand der mir beim sogenannten “Branding” hilft und mir ‘n netten Start-Bildschirm für die Anwendung “malt“. ;)

.. to be continued
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