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| Ich habe heute aus Neugierde einfach mal ein wenig mit Xcode, dem Entwicklungswerkzeug von Apple für die Entwicklung von MacOS/iOS-Anwendungen rumgespielt. Dabei hab ich mich einfach erstmal durch ein Apple Referenz-Tutorial gehangelt um einfach nur mal ein wenig reinzuschauen. Infos rund um Xcode, Objective-C und Cocoa gibt es darüber hinaus auch im Netz reichlich. |
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Da das Tutorial zunächst nur mal ein kurzer Einstieg sein soll um sich mit der Arbeitsumgebung vertraut zu machen bleibt es auch zunächst bei einigen kurzen, sehr subjektiven Eindrücken:
Für das wenige, was man bisher selbst programmieren sollte zeigte sich aber schon: Ich bin Code-Vervollständig zumindest anders gewohnt. Reine Geschmacksfrage und sicher nur eine Zeit der Eingewöhnung. Aber etwas unglücklich find ich die automatisch generierten Header von Class-Dateien schon, wo der Entwicklername und die Firma aus dem persönlichen Mac-Adressbuch ausgelesen wird. Entweder hat man seinen Arbeitgeber mit sich referenziert und in allen Objective-C-Projekten ein “Copyright” auf den eigenen Arbeitgeber stehen, oder man zerbröselt sein Adressbuch und führt sich selbst unter irgendeiner Firma.
Könnte man schöner lösen.
Das hierarchische Strukturen von “Groups” nicht ins Dateisystem eines Projekts übernommen werden ist auch nicht so prall, gibt es aber vermutlich auch Abhilfe für.
Nette Sache da viel über Interfaces zu lösen, minimiert den Code erheblich wenn während des Builds automatisch die Methoden erzeugt werden. Ist auch eine reine Gewöhnungsfrage und der bisher produzierte KotCode ist dafür sicherlich keine Referenz, da ich über die Syntax nur bedingt im Bilde bin bisher. Aber eckige Klammern für “Nachrichten” – sprich Methoden-Aufrufe – sind, grade bei dem Apple-Tastaturlayout, nicht mehr gewöhnungsbedürftig, sondern schon nach 2 Zeilen nervtötend.
Ansonsten schwanke ich noch zwischen – oh, schön gelöst – und – och näää, das is ja blöd gemacht. Also das übliche, wenn man vornehmlich andere Programmiersprachen bisher genutzt hat. Ganz ehrlich, subjektiv find ich da (noch) JAVA oder C# intuitiver, was aber sicher daran liegt, das ich damit eben bisher mehr gearbeitet habe.
Chic! Echt klasse. Manchmal – beim Referenzieren von eigenen Controller-Klassen etwas “hakelig” – aber chic. Vergleiche mit RCP brauchen da mal gar nicht gezogen werden, da kenn ich nichts ähnlich angenehmes. VisualStudio von MS kann da immerhin schon mehr und ist auch recht einfach zu bedienen. Aber ich bin vom IB echt begeistert bisher. Etwas irritiert bin ich zur Zeit, ob – und wenn ja wie – es möglich sein sollte, dynamische Views zu erzeugen, die aus einer Konfiguration anzuzeigende View-Elemente (un-)sichtbar werden lassen. Das ist aber eh noch viel zu weit weg.
Schon mal recht interessant alles.
Spannend wird’s aber, wenn man sich erstmal so tief in die Materie hinein gefuchst hat/hätte, dass eigene Anwendungen dort Form annehmen können. Dazu fehlt aber halt noch der Einblick in die Objective-C API (neben einer Idee überhaupt). Auch wären Frameworks für Logging, XML und Datenbanken recht interessant. Da werd ich mal bißchen zu stöbern.
Eine Intensivierung dieses Eindrucks ist bei mir aber der ewig öde Motivations-Kreislauf: Was Neues gesehn -> spannend -> rumspielen -> erstes hadern mit Syntax und Debugging -> fehlende Ideen, das neu gewonnen Wissen in etwas sinnvolles zu packen -> grübeln -> immernoch keine Idee, womit man die Application-Welt bereichern soll -> einpacken und zur Seite legen
Mal schauen, der Winter scheint ja lang zu werden … 