Archiv für Februar, 2011
  |  
SierraXTC am 25.02.11 um 18:57 Uhr

Ausstieg in Fahrtrichtung Links (XX)

Geschwafel, Multi-/Media

Taglogo Tags: , ,

25. Februar 2011:

  • GDL, oder ein Land in Geiselhaft
    Wie ich persönlich finde sehr treffend beschrieben – auch wenn es mich nur noch geringfügig direkt betrifft, so hab ich die Situation noch direkt vor Augen. Und exakt die Verhältnismäßigkeit geht bei dieser Form der Arbeitsniederlegung flöten.
  • Bildblog – Wir sind Helden wollen nicht für BILD werben
    Die WSH-Server sind down, so einen reißenden Absatz hat Judiths Brief gefunden. Eine passende Antwort mit gelungener Wortwahl. “Ich glaub es hackt!
SierraXTC am 08.02.11 um 14:11 Uhr

Betongleitwände

Geschwafel

Taglogo Tags: ,
Betongleitwände
image by TFODE

Seit etwa 20.000km bewundere ich nun die Bauarbeiten auf der A2 – den Ausbau auf sechs Spuren auf knapp 9km zwischen der Anschlussstelle Hamm und dem Kamener Kreuz. Dabei fällt insbesondere ins Auge, das die Abgrenzung der einzelnen Richtungsfahrbahnen in der Mitte nicht mehr wie früher durch Leitplanken

geschieht. Warum eigentlich? Denn anscheinend ist es nicht so einfach, so ‘n paar Betongleitwände sauber zu gießen. In kleineren, als auch größeren Teilen mussten nun schon mehrfach einzelne Elemente neu gegossen werden. Sehr schick war heute auch das in sich zusammengefallene Element in Höhe von Bönen, da darf man wohl auch nochmal ran.

Irgendwie erschließt sich mir nicht ganz der Vorteil. Die Fertigung scheint mir teuerer und aufwändiger als die Montage von Leitplanken zu sein. Ob ich einen Aufprall mit 100km/h auf eine dieser Betongleitwände einer flexiblen Leitplanke vorziehen sollte kann ich auch nicht wirklich sagen – zumal ich auch keinen Bedarf habe, es ausprobieren zu wollen. Und zu guter Letzt sind diese Beton-Elemente eben so dermaßen unflexibel, dass eine geänderte Verkehrsführung durch Baustellen nicht mehr “mal eben so” möglich ist.

Bei den meisten Betonschutzwandsystemen verschieben sich bei einem Fahrzeuganprall die Ortbetonwände oder Schutzwände aus Fertigteilen je nach Wirkungsbereich um einige, jedoch wesentliche, Zentimeter, sofern sie nicht hinterfüllt sind. (..) Der Durchbruch auf die Gegenfahrbahn wird damit verhindert. (..) Nach Unfällen lassen sich Betonschutzwand vergleichsweise schnell wieder ersetzen – die Betonkörper selbst sind Opfermaterial im Sinne einer Knautschzone, die die Aufprallenergie absorbiert, und werden nach einem Unfall routinemäßig entsorgt – und einrichten.

Quelle: TFODE

Gerade die Aussage “sofern sie nicht hinterfüllt sind” irritiert mich: Der mit Sand und Kiesel aufgefüllte Raum zwischen den beiden Betongleitwänden kann doch dann nicht mehr diese Verformung beim Aufprall bieten, oder? Gut, das mit dem Durchbruch auf die Gegenfahrbahn ist klar und sicherlich ein gewichtiger Aspekt, denn so manch ein 40-Tonner hat auf der Gegenfahrbahn wohl schon für unliebsame Begegnungen gesorgt. Wobei wiederum das “vergleichsweise schnelle Ersetzen” von mir angezweifelt wird, so wie die Arbeiter auf der A2 mit den Elementen rumhampeln.

Nun ja, ich hoffe, das ich den grauen Kästen nie näher als 50cm komme, von daher sollte es mir eigentlich egal sein – aber man hat halt nun reichlich Zeit während man durch die Baustelle schleicht, um sich über das, was dort auf der A2 fabriziert wird, Gedanken zu machen. Wenn man mal etwas googlt, dann zeigt sich auch keine wirklich eindeutige Meinung, welches System vorteilhafter ist.

TAZ-Artikel von 2008
Wikipedia – Betonschutzwand
Wikipedia – Schutzplanke

  |  
Sie browsen
das Archiv für Februar 2011.
Kategorien
STATISTIK
  • Insgesamt 1286 Beiträge
  • mit 305,132 Wörtern
Februar 2011
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28  
SUCHE

Monatsarchiv
KOMMENTARE Commets RSS 2.0 Feed
  • Top Kommentatoren
  • commanderx (112)
  • Manuel (69)
  • Yank (59)
  • Marc (53)
  • Noodles (41)
  • Links
    META
    SYNDICATION