Archiv für Mai, 2011
SierraXTC am 26.05.11 um 20:48 Uhr
 Tags: Bier
Seit – ich weiß nicht mehr wie lange schon – einer gefühlten Ewigkeit hab ich ein Benutzerkonto beim Krombacher Club, vielmehr bei den Krombacher Freunden. Jedes Unternehmen hat ja mittlerweile Fan-, bzw. Supporters-Bereiche im Netz, Facebook Seiten und vieles mehr um eine gewisse Kundenbindung herzustellen. Immer auf der Suche nach dem heiligen Grad des “viralen Marketings“.
Wer sich bei sowas engagieren möchte, der kann an diversen Gewinnspielen teilnehmen, wo man vielleicht mal ‘n 5 Liter Party-Fässchen ergattern kann, sich an Bundesliga-Tippspielen beteiligen, in Foren mit Gleichgesinnten kommunizieren oder der Marketing-Abteilung bei diversen Meinungsumfragen unter die Arme greifen.
 image by Krombacher
Im Gegenzug belohnt Krombacher nicht nur mit Gewinnspielen. Wer sich sogar darauf einlässt, sein Kaufgebaren dem Unternehmen offen zu legen belohnt das Unternehmen mit sogenannten Perlen. Diese gibt es für getätigte Krombacher-Einkäufe oder eben für die Teilnahme an Community-Events. Nun, besonders aktiv habe ich mich bisher jedoch nicht gezeigt, dennoch führte mein Konto vor Kurzem rund 4300 dieser Perlen.
Nach dem ich mich nun für gefühlt etwa der Rettung von rund ⅓ des Regenwaldes in den vergangenen 15 Jahren verantwortlich zeigen müsste und vermutlich ein ordentlicher Teil der Einkäufe erst das Sponsoring von diversen Sport-Veranstaltungen ermöglichte, bin ich doch mal auf einen der regelmäßigen Newsletter angesprungen.
So kann man seine Perlen seit einiger Zeit auch ohne Zuzahlung im Krombacher Shop umsetzen. In regelmäßigen Abständen werden dabei andere Produkte des Shops zum Perlen-Aktions-Preis angeboten. Bevor noch mehr meiner mühsam erarbeiteten Perlen verfallen, denn das gibt’s auch, konnte ich nicht widerstehen und musste mal ein wenig shoppen gehen:
Heute trudelte also ein Päckchen ein, mit Merchandise von Krombacher. Darunter 6 Star Cup Gläser auf die ich ganz ehrlich schon immer scharf war. Ich find die optisch ansprechend – nun gut, ob ich da nun die 0,33l Flaschen drin versenke sei mal dahin gestellt, aber man hat ja auch ab und an Gäste. Dazu 6 Glasuntersetzer, die sogar einen richtig vernünftigen Eindruck machen.
Zu guter Letzt noch eine LED-Taschenlampe, angeboten mit Multifunktions-Tool. Letzteres fehlte aber bei der Lieferung, da werd ich mal nachfragen, wo sich das denn versteckt. Das hat aber nun keine hohe Relevanz, diente es doch nur dazu, die Perlen raus zu hauen. Immerhin, wie gesagt, ohne Zuzahlung, lediglich zu den Versandkosten (€ 4,95), was man für 6 Gläser und 6 Untersetzer wohl noch verschmerzen kann.
Prost! 
SierraXTC am 25.05.11 um 18:20 Uhr
 Tags: Auto, VW, Wohnraum
Ich muss es mir wohl irgendwann mal eingestehen: Ich bin durch und durch ein Spiesser™. Sämtliche Versuche dagegen anzugehen, diese geerbten Gene zu unterdrücken schlugen fehl.
Zu meiner Wohnung gehört ein Parkplatz, eine extra Fläche, die den Bewohnern der anliegenden Häuser zur Verfügung gestellt wird. Insgesamt finden sich dort etwa 10 Stellplätze. Oh, was war da los, als ich zu Beginn mein Auto nicht auf der für unser Haus in anscheinend stillem Einvernehmen zugewiesenen rechten Seite geparkt habe, sondern ich konsequent diesem Gesetz widersprochenparkt habe und links stand.
Es wurde mir ein Zettelchen mit einem unfreundlich formulierten lieben Gruß an die Windschutzscheibe geheftet. Oha, was hab ich wie’n HB-Männchen geflucht – aber einfach um nicht noch mehr graue Haare zu bekommen, dem so freundlich geäußerten Wunsch entsprochen. Seit dem parke ich rechts – unter der schönen Kastanie.
Naja, immerhin möchte ich dort parken: Denn nicht immer ist das möglich. Mal steht der Nachbar schon auf der einen, ganz speziellen Stellfläche – die, bei der das Auto nicht komplett vollharzt und sämtliche Pollen, Blätter und Blüten sich durch die kleinsten Ritzen bis ins Autoinnere den Weg bahnen – mal steht wer anderes da. Gut .. können die ja mal machen, der Nachbar zahlt ja auch schließlich auch dafür. Es sind immerhin noch sage und schreibe 4 Stellflächen frei, die nicht nach typisch deutscher Art mit dem eigenen Kennzeichen als eigenes Parkrevier markiert wurden.
Also blieben die vier freien Fläche für je 2 bezahlende Anwohner und von mir aus auch noch 2 Gäste. Kann ja nicht so schwer sein. Denkste .. Ganz dem Spießbürgertum verfallen hab ich nun beim Hausmeister ebenfalls eine reviermarkierende Park-Plakette in Form eines Nummernschilds anbringen lassen. Immerhin: Es zeigt Wirkung – hier im Haus hat wohl wieder wer Besuch, aber hey, mein obligatorischer – quasi in stillem Einvernehmen erkämpfte und nun extra ausgewiesene – Parkplatz war frei. Frei für das schönste Auto der Welt: Also für meins.
Ja, ich find’s selbst ganz schön spießig, aber ehrlich – und wer mich kennt, der weiß, das ich in sowas gerne aufgehe – ich bekomm ‘ne mittelschwere Krise, wenn ich Abends von der Arbeit nach Hause komme und ich find auf dem Parkplatz nicht mal mehr eine freie Stellfläche. Wie gesagt, immerhin bezahl ich dafür ja auch noch. Wenn es in letzter Zeit nicht so oft vorgekommen wäre, das ich gar nicht – oder nur gänzlich ungeliebt in der hintersten Ecke – parken konnte, ich hätt’s mir auch wohl verkniffen. Aber so … nee, nee.
SierraXTC am 12.05.11 um 19:50 Uhr
 Tags: Fußball, Köln
Einmal im Jahr – aus keinem besonderen Anlass an und für sich – kann man sagen beschenk ich mich selbst. Muss halt auch mal sein. Da nunmal nicht jedes Jahr ‘n Auto drin sitzt ist das Geschenk dieses Jahr nur unwesentlich kleiner ausgefallen.
Mein privater Schatz an FC-Merchandise besteht bisher auch ausschließlich aus Geschenken, die mir gemacht wurden (und nicht ich mir gemacht habe). Auf Grund dessen, dass ich bei Preisen von rund € 100,- für so ‘n – wie es heute liebevoll bezeichnet wurde – Putzlappen eher schwer zuschlagen mochte, gab’s in der Sammlung noch kein Trikot.
Die Saison 2010/2011 ist nun quasi bald vorbei und die neuen Trikots für die nächste Spielzeit stehen vor der Tür. Zeit, die alten Trikots rauszukloppen, damit das Lager leer wird. Genau das macht der FC-Fanshop im Moment. € 20,- weniger für’s Trikot ist schon mal ‘n Wort. Nachdem man noch ‘n Gutschein für die Beflockung drauf gelegt hat (sonst zum Schnäppchen von € 12,- zu haben) fiel die Entscheidung deutlich leichter. So landete für knapp € 58,35 das alte Trikot inklusive Beflockung, Liga-Logo und Versand im Einkaufswagen.

Und – um den Facepalm für Euch komplett zu machen: Es gab natürlich keine andere Rückennummer, die ich haben wollte: Wie auch – Poldi ist ja im Moment auch die Identifikationsfigur des Vereins, da kann Overath noch so viele Meriten haben, zur Zeit regiert der Prinz.
Leider gab es Ende der 80er keine Namen auf den Trikots – mal davon ab, dass es die Trikots der glorreichen Zeit des FC unter Daum mit Illgner, Steiner, Icke, Litti und Co. fast eh nirgends mehr gibt. Das wäre auch eher etwas zum Einrahmen als zum Tragen.
Aber über ein Poldi-Trikot war ich schon letztes Jahr schwer am grübeln, da die Nationalmannschaft Ihre Trikots auch nur zu Schnäppchenpreisen raushaut konnte ich dann doch schweren Herzens wiederstehen.

Eine persönliche Anmerkung zu obigem Bild sei mir gestattet – gerade den vielen Gladbach-Sympathisanten in Familien- und Bekanntenkreis gegenüber: Der Schal wurde mir geschenkt – vermutlich mit dem Hintergedanken, dass ich sowas gut heißen würde. Aber – auch wenn sich das für’n wahren FC-Fan vielleicht nicht gehört, so gebe ich doch zu, dass ich lieber dem VfL die 6 Punkte pro Jahr gegen den Abstieg schenke als gegen seelenlose Retortenclubs wie die Pillendreher von der anderen Rheinseite oder gegen Wolfsburg oder Hoffenheim zu spielen.
Rut und wies ist unser Fahn,
Rut und wies du bis Jesetz,
Text ‘Rut un Wiess’ – Bläck Föss
Und da es nunmal ‘Rut un Wiess‘ heißt und das Heimtrikot für die kommende Saison 2011/2012 so schön schlicht ‘Wiess‘ ist … fang ich schon mal an zu sparen für den nächsten Trikot-Ausverkauf im Mai 2012. Vielleicht passend zum DFB-Pokalsieg? .. Man wird ja noch mal träumen dürfen..
P.S.: Yank€€ .. kommst Du nochmal zurück oder sollte ich mir für ein Stadionbesuch, für den ich ja endlich anständig ausgestattet sein dürfte, jemand anderes suchen?
* Anlehnung an die Mitteilung zum neuen Heimtrikot 2011/12 vom FC Köln
SierraXTC am 10.05.11 um 21:31 Uhr
 Tags: iOS4, iPhone, Software, SportIch hatte ja vor einigen Wochen die iOS-App Runkeeper hier mal erwähnt. Mittlerweile habe ich mich ein wenig mehr mit der App beschäftigt und – im Gegensatz zu Runtastic bevorzuge ich sie im Augenblick eher, dazu aber später noch etwas ausführlicher.
Was es mit dem “Coaching” auf sich hat kann ich auch nicht sagen. Spezielle, dafür notwendige “Workouts” habe ich noch nicht erzeugt.
Mittlerweile hab ich auch dieses ‘Feature’ für mich entdecken können und nutze es auch entsprechend häufig. Als Coaching kann man individuelle Workouts erstellen, die gespeichert werden und jederzeit abrufbar sind. Diese Workouts können aus beliebig vielen, verschiedenen Intervallen zusammen gestellt werden. Während der Einheit erinnert einen dann die freundliche Tante daran, wann neue Abschnitte der erzeugten Intervalle beginnen.
Für mich logischerweise sehr brauchbar, da ich derzeit nunmal noch weit von Einheiten entfernt bin, bei denen ich konstant ein Tempo halten kann… Die Intervalle können in Zeit- oder Streckenabschnitten verschiedener Dauer und Geschwindigkeitsstufen konfiguriert werden. So stellt man sich seinen eigenen Plan zusammen und kann diese Zusammenstellung beliebig häufig wiederholen lassen.

Aktivitäten können auch im nachhinein noch bestehenden Routen zugewiesen werden (..)
Dies ist mehr oder minder nicht wirklich so: Man kann auf der Runkeeper-Webseite sich selbst Routen zusammenstellen, die man möglicherweise gerne läuft und vielleicht – mit wem auch immer – teilen möchte. Dabei ist das Erzeugen solcher Strecken eher etwas hakelig und bei weitem nur eine sehr grobe Annäherung an die eigentliche Strecke, insbesondere wenn man Fußwege, Trampelpfade oder sonstige, nicht befestigte Wege nutzen möchte.
Aus einer bereits synchronisierten Einheit kann man – soweit ich das bisher erkennen konnte – auf der Webseite selber nur neue Strecken erstellen und diese nicht mit bereits erzeugten Routen verknüpfen. Da ist Optimierungsbedarf, wenngleich die Notwendigkeit dieser Funktionalität mit der eigentlichen Social-Media-Komponente steht und fällt.
- Was ist nicht so “prall” …
Leider gibt es auch einige Dinge, die mich mittlerweile etwas stören: Das sind nicht zwingend Belange der App, denn die verrichtet nunmal gut ihren Dienst und saugt den Akku auch nicht sonderlich stark leer, trotz des GPS-Trackings. Aber selbiges ist mit den iPhone doch manchmal etwas irreführend: Strecken sind nicht unbedingt gleich lang, betrachtet man die getrackten Routen, dann läuft man durch Häuser, Gärten oder schwimmt im Kanal. Von daher sind die Angaben zu den Höhenmetern mit dem iPhone auch eher mit Vorsicht zu genießen.
Das Anlegen, respektive Editieren von Workouts in der App ist nicht besonders Benutzerfreundlich gestaltet, da könnte es auf alle Fälle Verbesserungen geben. Im Gegensatz zu anderen Diensten kann man sich nicht mit einem Facebook-Account anmelden – für mich persönlich nicht so schlimm, da ich solch ein “Feature” eh nicht nutze, kann aber für bestimmte Nutzer ein Killerargument sein. Auch die vorgeschlagenen Texte für Facebook oder Twitter gefallen mal überhaupt nicht. Dazu kommt die Social-Komponente auf der Webseite zur Zeit gar nicht in Fahrt: Über die Integration mit anderen Web-2.0 Diensten hinaus wurde erst vor kurzem die Möglichkeit geschaffen, Freunde bei Runkeeper zu adden. Mehr als das und bißchen Routen-Sharing ist da einfach nicht.
- Was unterscheidet Runkeeper von Runtastic
Ich habe bisher nur diese beiden Apps etwas ausprobiert. Gerade Runtastic wartet in meinen Augen mit deutlich mehr Hürden oder nervigen Eigenheiten auf. Angefangen von der Tatsache, das Features wie Workouts oder Sprachausgaben erst mit der kostenpflichten Version in Runtastic möglich sind – da hat das kostenlose Runkeeper zumindest die Nase vorn. Soweit ich das beurteilen kann bieten beide Dienste keine Im-/Export-Funktion um z.B. über Schnittstellen bereits getrackte Einheiten irgendwie auszutauschen. Einmal eins genutzt, dann hängt man gefühltermaßen fest.
Die Webseite von Runkeeper gefällt mir persönlich besser, da sie schlichter gehalten ist. Klar, die individualisierten Profile und die deutlich höhere Social-Komponente bei Runtastic sind nette, z.T. sehr ansprechende Gimmicks, jedoch wirkt die Seite extrem überladen und für mich unübersichtlich. Abgeschreckt wurd ich direkt mal, als mich Runtastic drauf hingewiesen hat, dass bei Ihrer Google-Maps Implementierung Opera mal nicht unterstützt wird. Dafür, das IE/Firefox/Safari/Chrome schon unterstützt werden find ich das schwach.
Die Runtastic-App macht auf den ersten Blick aber einen besseren Eindruck: Mehr Features, mehr Statistiken, mehr Informationen, die man zu einer Einheit hinterlegen kann – auf der anderen Seite sind viele Dinge davon eben erst in der kostenpflichten Variante voll zugänglich. Das Runtastic komplett eingedeutscht ist, ist sicherlich schön – für mich aber auch nicht unbedingt wichtig, so weit bin ich des Englischen noch mächtig, das ich verstehe, was mir die Tante über mein Gehechel drüber quatscht. Runtastic finanziert sich in der kostenlosen Version jedoch direkt über In-App-Werbung, davon ist man bei Runkeeper (noch(?)) verschont.
Grundsätzlich werde ich mindestens diese beiden Apps für die anscheinend gerade auch erst aufstrebende Masse an Fitness-Communities mit Apps für mobile Endgeräte im Auge behalten.
Vom optischen Eindruck der App bin ich klar Fan von Runtastic, aber ganz ehrlich – und das ist für mich z.Zt. der entscheidene Punkt – bin ich nicht gewillt für den vollen Funktionsumfang die paar Kröten zu latzen, wenn ich das alles auch für Umme hab. Vielleicht tut sich da bei Runkeeper in einigen Bereichen noch was, aber da bin ich eher pessimistisch, denn Runkeeper scheint eher die weniger verspielten – vielleicht seriösen und ambitionierten – Sportler ansprechen zu wollen.
Generell Im-/Export-Schnittstellen mögen durchaus interessant sein, werden vermutlich aber nie auf Grund der Kundenbindung angeboten werden. Immerhin finanzieren sich beide Dienste über Premium-Dienstleistungen auf der Webseite.
Von daher bin ich derweil nach wie vor mit meiner zufälligen, ersten Wahl zufrieden – wer gewillt ist, € 4,99 auszugeben (und nicht mit Opera surft) wird vermutlich bei Runtastic stärker auf seine Kosten kommen.
Runkeeper.com – Is there any way to export my Runkeeper data?
We have built in an export function and have placed it on the profile setting tab at the bottom http://runkeeper.com/settings/profile (we are still looking for a permanent home for this functionality). (..)
OK, da scheint sich was zu tun .. das Captcha funktioniert mit Opera – halleluja – natürlich nicht wirklich ..
SierraXTC am 08.05.11 um 18:52 Uhr
 Tags: Fußball, Köln
| Angesichts der Erwartungshaltung im Verein, im Umfeld und unter den Fans ist das gestern erreichte Ziel – der Klassenerhalt – eigentlich beschämend. Aber: Es ist ein Grund zu feiern nach dieser Saison, denn ein Verein wie der FC, der gehört nunmal in die erste Bundesliga. Das man überhaupt zittern musste darf man wohl dem – von mir zu Saisonbeginn noch positiv als Konstanz beurteilten Festhalten an Zvonimir Soldo – “verdanken”: Selbstbewußtsein gab’s gar nicht, Offensiv wurde mit Nova ein wichter Baustein im Team demontiert |
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und dann wundert man sich noch, dass die ehemalst sehr gute Abwehr nicht regelmäßig über sich hinaus wächst. Mit dem Griff zu Frank Schaefer und dem Absägen von Manager Meyer hat man immerhin endlich mal ein ordentliches Händchen bewießen. Erst unter Schaefer bekam das Spiel des Team ein erkennbares Gesicht. Das Konzept mit einem jungen, modernen Fußball-Lehrer schlug diese Saison ja bei überdurchschnittlich vielen Vereinen ein.
Umso mehr nervt es mich, dass das Wirken von Schaefer abrupt von Medien, Verein und Fans kaputt gemacht wurde. Das es nicht nur immer nach oben gehen würde, war Schaefer klar, auch als die einmalige Siegesserie im heimischen Stadion lief. Er sprach – wie sich gezeigt hat mit Recht – vom schwersten Abstiegskampf überhaupt. Trotzdem ist es unverständlich wie ein Team, was Anfang März schon gesichert schien, doch noch bis zum 33. Spieltag zittern muss. Vor allem wie man Mitkonkurrenten selbst stark machte (1:5 gegen Gladbach, 1:3 gegen den VfB und 1:4 gegen Wolfsburg) war erschreckend.
Aber das ist eigentlich typisch für die launische Diva vom Rhein wenn man die vergangenen Jahre betrachtet: Wenn es um nichts geht, dann sind die Beine schwer wie Blei und erst wenn einem das Wasser wieder bis zum Hals steht kann sich das Team ordentlich den Hintern aufreissen und zeigt dann auch, was es kann. Ziel kann es für die Verantwortlichen eigentlich nur sein, genau diese Laune dem Team auszutreiben, denn eigentlich kann der aktuelle Anspruch nur sein, sich im Niemandsland der Tabelle zu verstecken – keine Sorgen nach unten und nach oben reicht’s eigentlich nur mit viel Glück und merkwürdigen Konstellationen – so wie es sie dieses Jahr gegeben hat.
Daran Glauben schenken, dass Hannover, Mainz oder Freiburg nochmal so eine Saison spielen kann ich nicht – ebenso wenig wie man neue Abstiegs-Konkurrenten in Mannschaften wie Stuttgart und Bremen finden wird. Ich bin nach wie vor von der Qualität der Mannschaft des FC überzeugt, zumal mit Rensing, Eichner und Peszko das Team in der Winterpause um vernünftige Transfers bereichert wurde. Es fragt sich nur, wer das Training nächste Saison leitet – ich hoffe der kursierende Name Skibbe verschwindet alsbald wieder aus der Gerüchteküche.
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Auf alle Fälle steht dem Team und Finke noch etwas Arbeit bevor, es wäre jedenfalls schön, wenn man im letzten Spiel vor heimischen Publikum die Saison auch würdig zuende bringt, immerhin ist Platz 11 rechnerisch noch drin – und das wär ja für die ganzen Chaostage ein versöhnlicher Abschluss. Und mit einem Sieg gegen Schalke lässt man immerhin auch einen Champions League Halbfinalisten hinter sich. |
Ja, ich hör schon auf Erwartungen zu schüren …
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