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Fußball,
Köln
| Ich weiß nicht, woran es genau liegt. Seit Jahr und Tag hat der EffZeh ein eher schlechtes Bild – insbesondere wohl auch beim DFB. Ärgerlich, da es gerade dazu führt, dass in Spielen gegen den FC gepfiffen wird. Ein Phänomen, was nicht erst seit dieser Saison zu beobachten ist – aber in dieser Saison einen unrühmlichen Höhepunkt erlangt. In gerade einmal 12 Spielen. |
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In der 79. Minute verweist Schiedsrichter Manuel Gräfe den Kölner Novakovic wegen einer vermeindlichen Schwalbe mit Gelb-Rot des Feldes. Ob die Entscheidung nun gerechtfertig war sei dahin gestellt. Entscheidend ist, dass dieser Platzverweis in einer Phase kam, in der der FC nach dem Rückstand wieder ins Spiel gefunden hat. Danach brach die Zuordnung zusammen und der VfL Wolfsburg schenkte dem FC noch zwei weitere Treffer ein. – Ohne den Platzverweis und mit Konjunktiv wäre ein Punkt zum Auftakt noch möglich gewesen.
Der FC führt auf Schalke mit 1:0. Kurz vor der Halbzeit entscheidet Schiedsrichter Winkmann nach einem vermeindlichen Handspiel McKennas auf Elfmeter. Diese Entscheidung sehen doch einige Gelehrte als deutliche Fehlentscheidung an. In der Folge ist der FC völlig konsterniert und geht sang und klanglos unter. Reine Spekulation, ob der FC ohne diese Fehlentscheidung so untergegangen wäre, da das Team – auch nach der Niederlage gegen Wolfsburg – nicht besonders gefestigt war.
Ein Chaos-Spiel – an dem der Schiedsrichter Meyer direkt beteiligt war. Mit geführten 3 Fehlentscheidungen und gefühlten deutlich mehr Entscheidungen gegen den FC wurde das Spiel durch den Scheidsrichter maßgeblich beeinflußt. Ein zu unrecht gegebener Elfmeter gegen den FC und zwei nicht gegebene Elfmeter – einen für den HSV, einen für den FC – sprechen eine deutliche Sprache. Unterm Strich ein glücklicher Sieg, der souveräner hätte ausfallen können gegen konsternierte HSVler.
Scheidsrichter Weiner pfeifft ein Spiel des FC – ganz sicher keine glückliche Wahl: Weiner fällt doch des öfteren unverständliche Entscheidungen gegen den FC. Innerhalb von 5 Minuten entschied Weiner durch zwei Elfmeter gegen die Kölner bereits das Spiel. Highlight ist die rote Karte gegen Miso Brecke wegen rohem Spiel. Über diese Entscheidung darf man mehr als nur zweifeln. Insbesondere über das Urteil des DFB, Brecko anschließend für 3 Spiele zu sperren. Gegen Nürnberg wäre auf jeden Fall mehr drin gewesen, aber nicht, wenn man statt gegen elf gegen zwölf Mann spielt. Zwei Elfmeter und eine rote Karte gegen den FC sprechen Bände.
Zwar gewinnt der FC wie man so schön sagt kaltschnäuzig gegen Hoffenheim, jedoch entscheidet sich Scheidsrichter Sippel in der 43. Minute gegen den FC und wertet den Zweikampf zwischen Peszko und Vorsah nicht als Foul des Hoffenheimers und verweigert dadurch – wieder einmal – einen Strafstoß.
Ausgleichende Gerechtigkeit? Man weiß es nicht, jedenfalls kommt der FC glücklich bei den Entscheidungen dieser Spieltage heraus – zwei Tore wegen vermeindlichen Abseits nicht gegeben, ebenso einen Elfmeter nicht gegeben. Erfolgstechnis sprang indes nur ein Erfolg gegen Hannover 96 heraus, der aber nicht unverdient war.
Weiner – wieder einmal Weiner … was sich Schiedsrichter Weiner zu Beginn der zweiten Halbzeit gegen Bremen erlaubt hat war sehr grenzwertig. In einer spielentscheidenden Phase nach dem Bremer Anschlusstreffer verweigert Weiner – mal wieder – einen berechtigten Elfmeter gegen den FC nach Naldos deutlichem Handspiel. Im direkten Gegenzug entscheidet Weiner merkwürdigerweise auf ein Foul von Sereno im Strafraum mit roter Karte und anschließendem Elfmeter. Sereno mag Rosenberg gefoult haben, keine Frage, aber der Ball und die Spielsituation waren dermaßen weit weg, dass man niemals davon sprechen kann, dass Sereno eine Torchance klar vereitelt hätte. Was sich Weiner wieder einmal innerhalb von 5 Minuten geleistet hat ist unglaublich gewesen.
Fünf Elfmeter gegen den FC – wovon bei weitem die Wenigsten berechtigt waren. Drei nicht gegebene Elfmeter im Gegenzug. Krasse Fehlentscheidungen in spielentscheidenden Phasen und 2 rote, eine gelb-rote Karte gegen den FC für Fouls, die bei anderen Vereinen nicht mal gepfiffen werden.
Man sagt ja: Fehlentscheidungen gleichen sich über die Saison aus, aber es zeigt sich doch, dass im Zweifel gegen den FC gepfiffen wird. Das kann natürlich unterirdische Vorstellungen des Teams nicht entschuldigen, aber gerade in dieser Saison stehen die Schiedsrichter enorm unter Beobachtung, da nicht nur bei Spielen vom FC sehr merkwürdige Entscheidungen getroffen werden. Ärgerlich ist es aber dennoch.
Nur, damit man mich hier nicht falsch versteht: Schiedsrichterentscheidungen sind Tatsachenentscheidungen und direkt zu fällen und Fehler sind eben menschlich, genau das ist auch das Salz in der Suppe. Auf technische Unterstützung möchte ich dabei gerne auch in Zukunft verzichten. Nur schmeckt einem eben die Suppe nicht mehr, wenn sie versalzen ist. Aber was macht denn noch Spaß, wenn man sich als Fan nicht mehr über die versalzene Suppe aufregen darf?