Kategoriearchiv 'Desktop'
SierraXTC am 23.06.07 um 19:49 Uhr

Pimp my Desktop (VIII)

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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.. soweit, so gut: Linux ist nun in Form von Gentoo auf meinem Acer Aspire 5633 WMLi. Wie angedeutet gibt es noch einige Baustellen, aber das System ist nun zumindest im Großen und Ganzen schon ordentlich zu benutzen. Nicht überraschend dürfte sein, daß ich mich auch für KDE als Desktop-Umgebung entschieden hab.

Linux Laptop Gentoo Desktop June 2007
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Auch hier wieder die von mir sehr beliebten Dekorationen in Form von:

Am Bootsplash muß ich aber noch etwas basteln, da die GeForce Go scheinbar keine Framebuffer-Auflösung von 1280×800 schafft und ich mich so mit gestreckten 1024×768 in der Konsole zufrieden geben muß. Dadurch wirkt der Bootsplash arg gedrungen. Ansonsten scheinen die Sensoren (lm_sensors) soweit auch zu funktionieren. Wird in der Systray als auch in gKrellm angezeigt.

Ungetest ist bisher, in wieweit Power-Management funktioniert und ob Suspend funktioniert. W-LAN läuft bekanntermaßen, der Bootsplash verdeckt immerhin die Fehlermeldung des ipw3945d, letzten Endes aber verbindet sich der W-LAN Chip mit dem Router. Jedoch gibt es – zumindest laut knemo – öfter mal kurzzeitige Verbindungsabbrüche. Das ist etwas suboptimal.

SierraXTC am 11.04.07 um 21:10 Uhr

Pimp my Desktop (VII)

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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Es mag ja möglicherweise Mitleser geben, die sich durchaus fragen, was denn aus dem zweiten Rechner geworden ist, der noch vor dem Osterwochenende voller Euphorie zusammen gefrickelt wurde. Zur allgemeinen Beruhigung sei gesagt, poochie geht es gut. Ohne nennenswerte Probleme ließ sich Gentoo installieren – es dauerte nur halt etwas länger. Mittlerweile finden sich alle notwendigen Anwendungen, die man so für den täglichen Gebrauch benötigt, auf dem System und die Boxen spucken auch Töne aus.

Gerade letzteres entwickelte sich doch zu einem Problem, da ich die CirrusLogic-PCI-Karte (bisher) nicht zur Mitarbeit überzeugen konnte. Der knatternde VIA-OnBoard-Chip stellte sich da weniger an. Da ich mit der Frickelei einige unnötige Stunden verbracht habe, bin ich auch nie so richtig dazu gekommen, die XFce-Oberfläche mal halbwegs zu gestalten. So ist das optische Erscheinungsbild noch relativ schlicht gehalten – vor allem, da noch so nette Gimmicks wie Widgets fehlen. superKaramba möchte irgendwie auch noch nicht so, wie ich es gerne hätte. Aber bevor ich da großartig verzweifle probiere ich doch erstmal Alternativen aus.

Poochie XFce Desktop April 2007
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Wenn man da noch den ein oder anderen, älteren XFce-Desktop früherer Tage von mir in Erinnerung hat, dann bietet der aktuelle Desktop noch viel Potential um mit Eyecandy aufgepeppt zu werden. A pros pos Eyecandy .. da ich ja eh schon ‘ne alter Kernel-Konfiguration und damit einhergehend die sys-kernel/gentoo-sources verwende, lag es nahe direkt auch mal ‘n Bootsplash einzurichten.

ThinkLinux Bootsplash

Wie zu erwarten heißt das Theme “Think Linux“, ist hier zu finden und sieht dann in der Framebuffer-Konsole ungefähr so aus. ;)

SierraXTC am 05.04.07 um 08:49 Uhr

Knemo – Netzwerk-Monitor

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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Gestern Abend hab ich mir mal ein wenig Zeit zum stöbern auf KDE-Apps.org genommen. Ohne dabei gezielt zu suchen bin ich über verschiedene Netzwerk-Monitore gestolpert, die den Status der Verbindung anzeigen und die übertragenen Bytes, sowie je nach Netzwerk-Verbindung natürlich auch noch mehr Informationen liefern. Oftmals pappt man sich solche Status-Anzeigen in einen System-Monitor wie GKrellM oder mittels Widgets direkt auf den Desktop. Die werden dann natürlich durch die geöffneten Anwendungen verdeckt. Abhilfe schaffen kleine Tray-Icons, wie man sie für die Netzwerkverbindung z.B. von Windows® her kennt. Eine Lösung dafür stellt Knemo dar.

KNemo displays for every network interface an icon in the systray. Tooltips and an info dialog provide further information about the interface. Passive popups inform about interface changes. A traffic plotter is also integrated.

Knemo ist ein System-Dienst, der automatisch beim Start von KDE gestartet wird – sofern als solches auch konfiguriert. Im Konfigurationsdialog legt man die zu überwachenden
Knemo Network Monitor LAN Status

Schnittstellen an und wählt für diese das Systray-Icon für die Verbindung aus. Welche Informationen im ToolTip-Fenster (siehe oben) angezeigt werden sollen kann man ebenfalls explizit im Dialog auswählen. Jedoch gelten die Einstellungen generell für alle Schnittstellen. Weiterhin besteht noch die Option den Datenplotter – ein kleines Fenster, welches grafisch den Netzwerk-Traffic anzeigt – farblich zu gestalten und einige Events mit Klängen zu unterlegen.

Knemo Network Monitor WLAN Status

Weiterhin bringt Knemo noch einen Traffic-Logger mit, der für jede Schnittstelle den Datentransfer sammelt und aufaddiert. Im Dialog zur Schnittstelle werden diese Daten entsprechend aufbereitet für die aktuelle Verbindung, bzw für Tages-, Monats- und Jahresstatistiken. Für eine LAN-Verbindung vielleicht nicht unbedingt so spannend, aber für Dial-Up-Verbindungen sicherlich ein interessantes Feature.
Was man bei solchen Projekten vielleicht auch noch dazu sagen sollte: Knemo läuft absolut stabil. Und, was ich halt so schön an Gentoo finde, das Paket findet man im Portage-Tree. Für Kubuntu finden sich auch fertige Pakete.

Knemo Network Monitor Traffic Logger

SierraXTC am 30.03.07 um 16:35 Uhr

Show me your Desktop

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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Es hat ja lange gedauert, bis ich mich glücklich schätzen konnte, wieder auf ein benutzbares System zugreifen zu können. Nachdem Anfang der Woche die dicken Dinger wie KDE oder OpenOffice kompiliert wurden, konnte ich seit ungefähr Mittwoch auf ein fast fertiges Gentoo-System zugreifen. Mittlerweile sind die “Kleinigkeiten” von Instant Messenger über Bildbearbeitung bis zu Multimedia-Programmen auch alle installiert. Lediglich das ein oder andere Config-File wartet noch auf die Bearbeitung.

Gestern Abend mußte dann auch das KDE optisch ins rechte Licht gerückt werden, damit einem auch gefällt, was man dort tagtäglich betrachten darf. Geändert hat sich – gegenüber den bisherigen “Pimp my Desktop“-Einträgen – nicht viel. Deswegen auch die leicht abgewandelte Überschrift. Lediglich das Wallpaper hat sich verändert. :P

Gentoo KDE Desktop March 2007
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Um den Desktop – vor allem für mich selbst – nochmal kurz aufzuschlüsseln, damit ich beim nächsten Crash auch wieder alle Themes & Icons finde:

Nun fehlen “nur” noch solche Kleinigkeiten wie W-LAN oder Bootsplash. Aber das ist nicht wirklich besonders dringend und kommt, wenn ich da mal Lust drauf hab. Vielleicht teste ich auch nochmal Beryl/AIGLX an – der letzte Versuch scheiterte, da der Window Decoration Manager emerald sehr instabil war.

SierraXTC am 16.03.07 um 16:45 Uhr

Elive Revolution rl2 (II)

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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Ja – die 250er Pladde liegt immernoch ungenutzt hier auf dem Schreibtisch rotwerd .

Ich bin über die Woche nur eher sporadisch dazu gekommen, mich intensiver um die neue Errungenschaft namens poochie zu kümmern. Gestern Abend konnte ich dann feststellen, daß die e17-Version, welche mit der eLiveCD-Unstable-Version 0.6.5 ausgeliefert wird, ein CVS-Build von Mai 2006 war. Laufende Versionsnummer müßte das 0.16.999.026 gewesen sein. Das ist natürlich schon ein wenig veraltet und somit ist es im Nachhinein auch kein Wunder, daß aktuelle Themes nicht funktionieren wollten. Ergo: Update auf eine aktuellere Version.

Dazu ist ein Blick in das Wiki des eLiveCD-Projekts ganz hilfreich. Dort findet man auch Einträge für die sources.list für Test Branch Repositories. Nach dem obligatorischen

# apt-get update
# apt-get dist-upgrade

begrüßte mich dank meiner eigenen Schusseligkeit nix mehr. Warum da noch ‘n X-Server lief wird mir zwar auf ewig ein Rätsel bleiben, aber daß ich mich vom LogIn-Manager “Entrance” hab verschaukeln lassen, muß ich mir wohl doch selber ankreiden. Jedenfalls sah der Desktop-Hintergrund genauso wie bei e17 aus, jedoch die Pager und Menüs nicht. Naja, es hat etwas gedauert, bis ich gemerkt hab, daß das e16* war. :roll:

poochie Desktop e17 03/2007-v2
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Mittlerweile hat e17 auch eine etwas individuellere Gestaltung angenommen und funktioniert als zweiter Desktop-Rechner ganz passabel. Das Opera, X-Chat, Evolution, GAIM und amaroK dem Rechner einiges abverlangen war mir von vornherein klar. Das System ist aber nicht extrem träge, so daß man durchaus auch mit allen diesen Anwendungen arbeiten könnte. Man sollte nur nicht grade hektischer Natur sein.

Etwas irritiert bin ich jedoch vom Ressourcen-Verbrauch von amaroK, dessen Oberfläche im Vordergrund sich gerne alle verfügbare CPU-Ressourcen krallt, im Hintergrund sich jedoch dann angenehm zurückhaltend zeigt. Nun fehlen noch ein paar “Kleinigkeiten” wie Pseudo-Transparenz für’s XFce-Terminal oder XChat (Stichwort: e17setroot) direkt beim Start von e17, oder eben ein angepaßter Vanilla-Kernel. Aber wohl für letzteres sollte ich mal ‘n ruhiges Wochenende einplanen – das kommende WE steht ja für den Umzug des Gentoo-Systems von der 80er auf die 250er Platte im Desktop-Rechner an. ;)

* Die eLiveCD bringt neben der sich stetig in Entwicklung befindlichen Version e17 auch noch den etwas betagteren Window-Manager Enlightenment DR16 – kurz e16 – mit.

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