Kategoriearchiv 'Linux allgemein'
SierraXTC am 18.05.10 um 09:36 Uhr

Mit Pfefferminz bin ich der Prinz

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Debian? – Hat doch schon Marc Shuttleworth bewiesen, das taucht ja anscheinend nix, weswegen die Entwicklungspower in das ach so grandiose Ubuntu gesteckt werden muss. Aber mal ehrlich, wir wissen doch selber, Ubuntu … und so – da ist ‘n Fork schon absolut sinnlosvoll: Mint macht, wenn nicht alles besser, zumindest alles gleich, bis auf das schicke, andere Wallpaper. :thumbsup:

Aber was wäre die schöne Welt des Software-Kommunismus, wenn man nicht von jedem Fork ‘n Fork machen könnte? Deswegen, man sehe und staune, das bessere “Mint” ist Peppermint. Noch Fragen? Ich hab keine mehr, denn das ist – bei aller Liebe zu OpenSource und freier Software – so ziemlich unnötig. Aber nun ja, ich freue mich schon jetzt auf den Fork von Peppermint, was dann neben einen noch leichtgewichtigeren Windowmanager (vielleicht als Anregung mal genannt: Framebuffer) ein noch schöneres Wallpaper mitbringt. :thumbsup:

SierraXTC am 03.02.09 um 07:57 Uhr

Bleeding Edge Junkie

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Der ein oder andere wird sich nun sicherlich verwundert die Augen reiben, aber bis gestern Abend leistet hier auf diesem Server noch ein Apache HTTPd 1.3 mit PHP 4.schlagmichtod seine durchaus treuen Dienst. Man kennt das ja:

Never change a running system

Aus unerfindlichen Gründen meinte ich aber quasi zwischen Tür und Angel ein Update durchführen zu müssen. Wieder erwarten lief das – auch dank dieser und jener Anleitung – völlig unproblematisch. Noch nicht mal der Apache2 benötigte viel Zuwendung in Bezug auf die Konfiguration.*

So verrichtet nun ein Apache 2.2.3 (latest Version: 2.2.11) mit PHP 5.2.0 (latest Version: 5.2.8) aus dem Debian Stable-Tree ihren Dienst. Ich hoffe, genauso treu, wie die alten Versionen. Wer derzeit noch Fehler findet braucht sie nicht zu behalten, ein kurzer Kommentar hier im Blog wäre sehr nett.

* Nachtrag:
Hach, welch’ Blödsinn. Natürlich bedurfte die Konfiguration noch einiger Zuwendung. Ich bin und bleib dem AddDefaultCharset treu und auch wenn ich beim HTTPd und bei PHP nun schon im 21ten Jahrhundert angekommen bin, so bleibt das DefaultCharset bei mir nach wie vor ISO. Ansonsten wollte die Konfiguration noch ein AllowOverride All haben, damit auch die Permalink-Struktur aufgelöst werden konnte.

Konkret für’s nächste mal dann:

<Directory />
(..)
AllowOverride All
</Directory />
(..)
</Directory /var/www/>
AllowOverride All
(..)
</Directory />

SierraXTC am 01.12.08 um 18:27 Uhr

“Just for fun” (II)

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Ich lese .. wirklich, mal etwas anderes als Fachliteratur oder Fachzeitschriften. Gut, es ist ein Buch, was ich schon mal gelesen habe und, zu aller Schande, der “Wälzer” ist nicht wirklich dick.

Vor rund 3 1/2 Jahren, in einer Zeit, in der ich noch die Muse und Zeit hatte, mich näher mit Linux zu beschäftigen, wanderte die Torvaldsche Biographie “Just for fun” in mein Bücherregal. In dem Buch beschreibt sich Torvalds selbst, seine Einstellung und seine Motivation. Er gibt sogar netterweise ein paar “goldene Regeln” mit auf den Weg und erklärt den Lesern aus seiner Sicht den “Sinn des Lebens“. Wie ich damals™ schon bemerkte, ist das Buch humorvoll und sehr kurzweilig geschrieben. In einigen Aussagen, insbesondere zum Thema geistiges Eigentum, ist das Buch – geschrieben zur Jahrtausendwende – aktueller denn je. Vielleicht lasse ich das ein oder andere Statement während der Vorweihnachtszeit mal hier im Blog einfließen.

Im Prinzip fehlt mir Linux schon. Auf dem betagten Desktop-PC läuft es zwar immernoch, aber man kann nicht davon sprechen, daß es gepflegt ist. Wenn ich nicht so wählerisch wäre, würde vermutlich auch endlich ‘n aktuelles Distribution mit einem aktuellen Kernel und dem aktuellen KDE auch hier wieder munter vor sich hin arbeiten. Mal sehen, ob ich in 2 1/2 Wochen vielleicht mal zwei Tage meiner ach so kostbaren Zeit dafür investieren kann – zufriedener würd es mich allemal machen. :D

SierraXTC am 05.06.08 um 19:15 Uhr

Gentoo goes Acer (III)

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Gentoo goes Acer Notebook
Official Logos by
Acer & Gentoo
Es ist ja nicht der erste Anlauf, das ich mich daran probiere meinen Laptop mit Linux zu betreiben. Mehr oder minder erfolgreich lief Gentoo schon bis Ende letzten Jahres auf dem guten Stück. Seit dem gab es zwar den ein oder anderen Anlauf, aber über eine minimale Basisinstallation kam ich aus purer Faulheit nicht hinaus. Nun also mal wieder bei schönstem Wetter ein erneuter Anlauf, nachdem ich mich über alle anderen Distributionen unzufrieden geäußert habe.

Der Vorteil ist, das Gentoo nicht nur von sich aus gut dokumentiert ist, darüber hinaus gibt es ein Gentoo Wiki mit vielen Informationen auch rund um spezielle Hardware. Alleine rund um die 56er Aspire-Serie von Acer gibt es diverse Einträge:

Wobei die letzten beiden vom Umfang her am meisten Informationen liefern aber trotzdem noch nicht alle Fragen beantworten. So muß man sich doch schon ziemlich die Konfigurationen aus den einzelnen Beiträgen zusammen suchen. Mittlerweile gibt es auch nicht mehr die suspend2 gepatchten Kernel-Sourcen. Das Projekt heißt nun TuxOnIce und ist nochmal umfangreich im Wiki dokumentiert.

Bleiben aber mitunter noch offene Fragen, mit welchem Kernel-Modul der SATA-Controller angesprochen wird und wie die Device-Namen dann lauten. Dadurch, das ich vermutlich damals den falschen Treiber ausgewählt habe funktionierte der ATAPI Brenner nicht richtig, da dieser wohl irgendwie mit über das Kernel-Modul angesprochen wurde. Ich glaube .. hdparm .. lies sich nicht aktivieren. Abgesehn davon ging auch noch die Systemzeit penetrant vor, wobei ich durchaus die Ansicht teile, das dies am Core2 Duo liegen könnte.

Wenn man einmal die Kernel-Konfiguration erfolgreich geschafft hat, dann ist zumindest der langwierigste und in meinen Augen nervigste Teil der Installation auch geschafft. Beim Rest kann man schon nicht allzu viel falsch machen. Problematisch wird es nur erst wieder, wenn ich mich dazu entscheide, die KDE4 aus einem Portage-Overlay zu ziehen, da es noch keine Sourcen im Gentoo-Zweig gibt … so ich diesmal überhaupt so weit komme … ;)

SierraXTC am 10.04.08 um 14:13 Uhr

New Milestone (IX)

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Schon länger konnte ich keine erfreulichen Uptimes von meinem kleinen Heimserver hier veröffentlichen. So kamen einfach zu häufig ungewollte Neustarts einem neuerlichen Rekord in die Quere. Seit dem ominösen uptime-record lief das System bisher höchstens 75 Tage am Stück bis zum nächsten Reboot.

Uprecord April 2008

Nun, am heutigen Tage rennt die Kiste also erstmals wieder mehr als 100 Tage in Folge. So sind es “nur noch” 440 Tage, bis zum nächsten Uptime-Record. Ich hoffe aber, daß das System nun weniger unter ungeplanten Ausfällen zu leiden hat als bisher und würd mich schon freuen, wenn’s nochmal 100 Tage ohne Probleme durch läuft. ;)

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