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Linux,
SoftwareAus unerfindlichen Gründen habe ich vor einiger Zeit die Suche nach einem vernünftigen Netzwerk-Manager für Linux intensiviert. Der Gnome Network Manager kam dabei für mich nicht in Frage, da ich das Tool für sehr rudimentär erachte. Es sollte schon eine Applikation sein, welche mehrere Netzwerk-Verbindungen/-Profile vernünftig verwalten kann, egal ob W-LAN oder Kabel-LAN. So bin ich dann auf wicd gestoßen.
wicd ist ein Python-Script mit graphischer Oberfläche und Tray-Icon. Das Tool setzt auf dbus auf und überwacht darüber die Netzwerk-Devices. Es zeigt verfügbare W-LANs an, inklusiver der unterstützten Verschlüsselungs-Mechanismen. Dabei kann man sich auch zu versteckten W-LANs über Eingabe einer bekannten SSID verbinden. Für Debian/Ubuntu sind Pakete im Netz und meines Wissens auch in den Repositories zu finden. Leider findet sich in portage noch kein Paket, ein eBuild für Version 1.3.1 kann man aber hier finden.

Wie aus dem eBuild ersichtlich, und schon erwähnt, benötigt wicd Dbus, welcher als Daemon auch aktiv sein muß. Dazu benötigt der Netzwerk Manager noch mehrere Python-Pakete, u.a. dev-python/pygtk, dev-python/pygobject, dev-python/pycairo und, was bisher nirgends zu lesen war, scheinbar notwendigerweise auch dev-python/dbus-python, ansonsten spuckt das Tool
ImportError: No module named dbus
beim Start aus. Ein Eintrag in der Autostart-Sektion von KDE startet dann auch direkt das Tray-Tool, womit man bequem Zugriff auf die Konfiguration erhält. Das Tray-Icon beinhaltet auch Information per Tooltip über die aktuelle Verbindung/-squalität. Den Zugriff auf das Tray-Tool erhält man über
/opt/wicd/tray.py

Irgendwie scheinen sich aber wicd und Knemo nicht miteinander zu vertragen – seit der Installation vom Netzwerk Manager läßt sich der Knemo-Daemon nicht mehr durch KDE starten.