SierraXTC am 08.02.12 um 15:43 Uhr

Golfsport VI

Geschwafel

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VW Golf V
kein Symbolbild

Als ich mich am Montagmorgen in mein Auto gesetzt habe und die Kupplung zum Anlassen getreten habe durchzuckte mich ein eisiger Schauer – nicht vor Kälte: Das Kupplungspedal klebte wie von einem Magneten gehalten am Bodenblech. Ja, also ähm. 8-O

Das war dann übrigens auch der Grund, warum ich mich gestern per ÖPNV durch den Alltag quälen musste. Tja, und nu? Nu geht man rein, ruft die Vertragswerkstatt seines Vertrauens an und fragt, ob mal einer rauskommen und gucken könnte. Konnte – nur nicht sofort. Anscheinend war ich Montag nicht der Einzige, der ein kleineres Problemchen mit seinem Auto hatte. So trudelte dann Mittags jemand ein, der auch nicht lange fackelte, sondern gleich mal meinen Wagen auf’n Rücken schnallte und damit davon tuckerte. Ähm, ja 8-O

Nichts als ärger?

Obige Antwort machte mich etwas nachdenklich. Wirklich? Nach reiflicher Überlegung komm ich zu dem Schluss: Nein, nicht wirklich. Unterm Strich hatte mein Wagen bisher insgesamt drei außerordentliche Aufenthalte in der Werkstatt. Klingt zwar auf Anhieb auch nicht grade wenig für 21 Monate, aber unter Berücksichtigung dessen, dass es sich um einen Gebrauchtwagen mit über 100.000km handelt ist das wohl tendenziell normal.

Wobei auch diese drei Aufenthalte sich im Wesentlichen relativieren:

  • Der Beginn mit dem Schaden am Wasserkühler und der Drosselklappe für den Turbo waren schon ein mächtiger Dämpfer, aber unter’m Strich auch der bisher einzige Schaden an dem Fahrzeug. Fällt vermutlich in die Kategorie “kann passieren, sollte es aber besser nicht”. Ziemlich teures Vergnügen, was über die Gebrauchtwagen-Garantie abgewickelt wurde.
  • Rund 1 Jahr später kam meine Kupplung (richtig, die Kupplung ..) gelegentlich nach längeren Strecken auf der Autobahn beim Kuppeln auch nicht auf Anhieb zurück. Nachdem die Kupplung entlüftet wurde gab’s keine Probleme. Keine Ahnung, wieso, warum, weshalb – die Vermutung fällt auf einen unsauberen Tausch der Bremsflüssigkeit (die auch den Kupplungskreislauf speist) bei einer Vertragswerkstatt zur 120.000km-Inspektion. Schwerwiegend war das Thema nicht – und mit einer Investition von €50,- auch überschaubar.
  • Und nun also wieder, die Kupplung. Man könnte da ja wilde Theorien anstellen, aber es war einfach nur zu kalt. Irgendwo im Kupplungskreislauf setzt sich Flüssigkeit ab. Keine Ahnung wieso, weshalb, warum – aber die is nunmal da. Wohl auch ein Grund, warum regelmäßig die Bremsflüssigkeit getauscht wird. Bei mir war der Anteil wohl so unglücklich hoch, dass dieser Anteil durch 2 Tage nicht gebrauch des Wagens bei -14°C eingefroren ist. That’s it. Ärgerlicherweise bedeutet das für mich, dass es wohl nicht ausgeschlossen ist, dass sowas bei extremen Temperaturen noch mal passieren kann (sofern ich den Wagen dann länger stehen lasse). Abhilfe schafft wohl ‘ne Garage. :)

Im Gesamten glaube ich, dass das nun nicht wirklich besonders viel Ärger mit dem Wagen ist. Dagegen stehen beispielsweise schon fünf reguläre Termine in den heiligen Hallen einer Werkstatt (2 x Reifenwechsel, 2 x Inspektion, 1 x TüV), welche auch ungleich teurer waren.

Übrigens bin ich durch diese Erfahrung dann auch mal in Kontakt mit der VW LongLife Mobilitätsgarantie gekommen. Ist ja echt schick: Wenn man liegen bleibt reicht ein Anruf beim Notdienst und man wird kostenlos zum nächsten VW-Partner abgeschleppt. Und das nur, weil man rechtzeitig, regelmäßig zum Wartungsintervall in der Werkstatt war. Gut – wenn ich mir dessen eher bewußt gewesen wäre, dann hätte ich mir logischerweise auch für die Zeit, in der mein Wagen in der Werkstatt stand ‘n Leihwagen gekrallt, der bis zu drei Tagen mit in dieser Mobilitätsgarantie mit drin ist.

Aber ich möchte ja eigentlich nicht von dieser Bonusleistung gebrauch machen. Und ich bin eigentlich recht optimistisch, dass mich mein Wagen auch nicht großartig im Stich läßt. Für 155.000km, die der Golf nun auf der Uhr hat läuft er bisweilen sehr zuverlässig.

SierraXTC am 07.02.12 um 21:19 Uhr

Senk ju vor träwelling (XXXVIII)

Geschwafel

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Aus mir bisweilen noch unerklärlichen Gründen steht mir mein Auto im Moment nicht zur Verfügung. Dies soll hier aber ausnahmsweise nicht das Thema sein – dazu vielleicht (oder eher: ganz sicher) später einmal mehr. So blieb mir nichts anderes übrig, als auf die Dienste meines so hoch verehrten ÖPNV zurück zu greifen. Aus diesen leidgeprüften Erfahrungen habe ich mich seinerzeit bekanntlich auch für das Luxusgut Individualverkehr entschieden. Mir schwante daher bereits gestern Abend schon Böses – immerhin ist Winter, ist ja bekanntlich nicht so das Ding von der Bahn.

Um einigermaßen zeitig auf der Maloche zu sein hieß es daher: Der frühe Vogel friert sich den Arsch ab. Halb sechs – früher an der Tagesordnung, heute gefühlt mitten in der Nacht – ging’s raus, nur um sich dann ab kurz nach sechs bei -14°C an der Bushaltestelle mit Cooper, Julia und Dieter anzufreunden. Ich musste feststellen: Sind wohl nicht so nette Zeitgenossen.

Als Pendler im Nahverkehr verfällt man öfter in höchst unsinnige Verhaltensmuster – zum Beispiel die regelmäßige Abfrage der Bahn App. Das Ergebnis ist immer das Gleiche: Gesichtspalmierung.

Obligatorische Verspätung im ÖPNV in NRW

Gut – man muss es DB Regio zu Gute halten: Es waren letztendlich nur 7 Minuten Verspätung. Was das bei einem Zeitfenster von 8 Minuten für Auswirkungen hat braucht man wohl nicht näher erläutern. Aber auch hier: Kein Thema!

Statt die Rückleuchten einer vor meiner Nase abfahrenden S1 zu sehen hörte ich die geradezu erleichternde Durchsage, dass die S1 ohne Halt bis Bochum Hbf. fährt. Naja, irgendwo zwischen Dortmund Hbf. und Bochum Hbf. wär ich indes schon gerne ausgestiegen. Immerhin wollt ich keinen Stadtbummel machen sondern zur Arbeit.

Freude über frühmorgendliche Ansagen in Bahnhöfen

Soll ich erwähnen, dass die Idee, statt dessen die nächste S2 nehmen zu wollen eine Schnappsidee war? Ach ja, Gründe? Gründe dafür, dass sowohl die S1 ohne Halt durch Dortmund rauscht und die S2 erst in Mengede einen Stopp einlegt? Naja, bastelt Euch aus “Winter“, “Frost” und “Weiche” selbst was Schlaues.

So kann ich geradezu euphorisch verkünden, dass das urbane Leben ja echt phantastisch ist: Es gibt durchaus genug Alternativen zum Schienenverkehr der Bahn. Und im Gegensatz zur Bahn klappt bei der DSW21 auch vieles besser. Zum Beispiel: Winter! Nur, dass es eben etwas länger dauert, wenn man sich im Berufsverkehr durch den Dortmunder Untergrund bis in die Außenbezirke schlagen muss. Statt ‘ner guten Viertelstunde dauerts dann halt mal 40 Minuten bei zweimaligem Umsteigen – Dortmund ist halt metropolesk.

Aber was beschwer ich mich? Ich bin für den Schnapp von €8,50 – so günstig ist die verbundübergreifende Verbindung mittlerweile für eine Fahrt – innerhalb von 105 Minuten von A nach B gekommen. Dabei konnte ich zweimal Bus fahren, zweimal U-Bahn fahren und einmal mit einem tollen, doppelstöckigen Zug mitfahren. Ist doch Service!

Verkehrsverbünde - die Endgegner im ÖPNV

Das es auch anders geht zeigte die Rückfahrt: Perfekte Anbindung – in geradezu rekordverdächtigen 65 Minuten war ich zu Hause. Mal von der Schulklasse im RE6 abgesehn war das im weitesten Sinne entspannend. Im sehr weit gefassten Sinne. Trotzdem versteh ich nicht wirklich, warum es im VRR nicht möglich ist, über den eigenen Verkehrsverbund hinaus gültige Fahrkarten zu erstehen. Unterschwellig ruft ein kleines Männchen in meinem Kopf unentweg ein böses Wort.

Aber unterm Strich bleiben eben die negativen Erfahrungen nachhaltig hängen: Eine Werbung, sein Auto in der Ecke stehen zu lassen und auf den Nahverkehr umzuschwenken war das wieder einmal nicht. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist einfach unterirdisch. Man kann ja mal auf Bus & Bahn zurück greifen, aber die Knalltüten, die im feinsten Werbejargon von “entspanntem Reisen” quatschen, die sind vermutlich selbst noch nie mitgefahren. Ich freu mich jedenfalls darauf, wenn wieder mein Auto vor der Tür steht. In diesem Sinne hab ich mir auch eine erneute Tortour mit den Öffentlichen für morgen geschenkt – ich muss mich noch von heute erholen.

SierraXTC am 02.02.12 um 19:42 Uhr

In Concert 2012

Multi-/Media

SierraXTC am 30.12.11 um 17:20 Uhr

TV-Tipp

Geschwafel

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Alle Jahre wieder an Silvester ein Muss: “Ein Herz und eine Seele – Der Silvesterpunsch”

  • 15:00 Uhr – SWR BW
  • 17:55 Uhr – NDR
  • 18:00 Uhr – WDR
  • 18:05 Uhr – RBB
  • 22:40 Uhr – WDR

“Er soll an sein Land denken und denkt an seine Lenden, das Schwein!”

In diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein erfolgreiches und gesundes 2012. :thumbsup:

SierraXTC am 23.12.11 um 20:06 Uhr

Weihnachtsstimmung 2011

Geschwafel, Photos

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Weihnachtsstimmung 2011 - Weihnachtsbaum
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