SierraXTC am 07.10.10 um 19:08 Uhr

Neues Gadget für mich (XIX)

Apple, Technikecke

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Apple Logo
official Apple Logo
An einem Tag im August setzte ich spontan die fixe Idee im Kopf in die Tat um: Eine Bestellung im Apple-Store UK wurde in Auftrag gegeben. Lange drei Wochen blieben mir – laut Apple-Vorhersage – um gut zu überlegen, ob ich die Bestellung nicht vielleicht doch besser storniere. So dachte ich zumindest. Innerlich schon damit abgefunden, das mein neuestes Gadget genau während meines Urlaubs erst eintrudeln würde.

Doch am 03. September bekam ich eine Mail von Borderlinx, das dort eine Lieferung für mich eingegangen sei. Borderlinx?

Borderlinx ist quasi ein “Postfach im Ausland” – durchaus seriös, da es eine Tochter des weltweit größten Logistikers DHL/Deutsche Post ist. Funktioniert so: Man meldet sich bei Borderlinx an, bekommt dann je eine Adresse in den USofA und in Groß-Britannien, an die man sich dann Waren aus Shops dieser Länder schicken lassen kann (z.B. Apple-Store oder Amazon). Von dort werden die Waren dann zur Lieferadresse nach Deutschland gegen Versandgebühren und Zoll geschickt. Die Logistik übernimmt – logischerweise – DHL/Deutsche Post.

DHL Tracking

Da es sich um einigermaßen teures Gadget für mich handelte, habe ich mich im Vorfeld ein wenig zu Borderlinx eingelesen und reichlich Erfahrungsberichte durchstöbert. Alles in allem spiegelten diese Berichte genau das wieder, was ich erlebt habe:

Die Adresse wurde zwar vom Online-Store nur mit “Nachdruck” angenommen, aber als Lieferadresse so akzeptiert. Die Bestellung wurde seitens des Shops nicht storniert und erfolgte an eben jene Auslandsadresse. Nach Eingang einer Zahlung (z.B. per PayPal oder Kreditkarte) wird das Paket dem Logistiker übergeben und erhält einen DHL-Tracking Code. Über diesen läßt sich über die internationale DHL-Seite das Paket verfolgen. Aus Groß-Britannien ist übrigens der Standard-Versand bei mir exakt genauso schnell gewesen wie ein Express-Versand, welcher übrigens preislich aber auch nicht teurer ist als der Standard-Versand.

Was also musste ich mir denn unbedingt in einem ausländischen Apple-Store bestellen? Seit einiger Zeit ärgerte ich mich nun schon über den Akku und den Gesamtzustand meines Sony Ericsson w910i. Alles in allem mag man resümieren, das – wenngleich ich das w910i mochte – das Mobiltelefon leider nicht den Erwartungen entsprechen konnte. Also musste ein neues Gerät her. Und insbesondere bei solchen Ausgaben sollte man im Vorfeld zwei- oder vielleicht auch dreimal überlegen: Vor allem, ob es wirklich nötig ist. Mein Mobiltelefon war nahezu zeitlebens immer ein Gadget. Es sollte eben mehr sein, als ein einfaches Gerät zum telefonieren.
Apple iPhone 4
image by Apple.com

Seit dem iPod touch 2G habe ich schon öfter mit einem iPhone geliebäugelt. Was wäre es doch schön, wenn man auch unterwegs die unterhaltsamen, nützlichen oder total sinnlosen Apps nutzen könnte. Und letztlich fiel dann die Entscheidung durch die Antwort auf die Frage nach einer einfachen Synchronisation mit einem iMac zu Gunsten des iPhones.

Auspackbilder iPhone 4

Am 05. September also erhielt ich dann mein Apple iPhone 4 mit iOS 4.0.2 mit 16GB. Also exakt dem Speicherplatz, den mein iPod touch 2G hat. Gekostet hat das Gerät im Apple-Store £ 499,-, was in etwa knapp *seufz* € 600,- entspricht, je nach Tageskurs. Dafür ist das Gerät eben von Hause aus “unlocked” und für alle SIM-Karten zu gebrauchen. Zum Vergleich: Neupreis solcher “unlocked” Geräte in Deutschland liegt z.Zt. bei z.T. über € 1000,-.

Auspackbilder iPhone

Keine Frage, der Preis ist immernoch happig für ein Mobiltelefon. Im Vorfeld hab ich – wie gesagt – ohnehin ein paar Monate überlegt, nachdem ich meinen Vertrag bei O2 ohne neues Gerät verlängert habe. Letzten Endes wollte aber eben mein Sony Ericsson w910i nicht mehr. Der Akku hält – trotz Einschränkung auf GPS-Netze – nur noch vielleicht zwei Tage und das Gerät hängt sich öfter auch mal auf. Die Bedienung, welche ich ja schon durch den iPod touch kennen lernen konnte, die Apps und letztlich die natürlich nette Kombination mit meinem iMac führten dann zu der Entscheidung in Richtung iPhone und nicht zu einem Android-Gerät.

Auspackbilder iPhone

Ganz entspannt hat dann auch das iPhone sich mit iTunes und allen iPod touch Einstellungen synchronisiert. Das Adressbuch hatte ich netterweise auch mal etwas auf Vordermann gebracht und im “Nu” war das iPhone auch einsatzbereit. Lediglich das übertragen der Musik dauerte, wie üblich per W-LAN und USB1.1 vom Server, einige Zeit. Eine – notwendige – Micro-SIM Karte hatte ich schon bei O2 geordert. Zur Zeit gibt es dort Multicards noch ohne extra Aufpreis, so dass in meinem iPhone nun eine neuen Micro-SIM steckt und im alten w910i eine neue normale SIM-Karte.

Einem “direkten” Vergleich habe ich das iPhone mit dem iPod touch nun nicht unterzogen, aber deutlich wird schon: iOS 4.0.2 4.1 macht auf dem 4er mehr Spaß. Lediglich ein Jailbreak, welcher ja mittlerweile anscheinend sogar legal ist, ist zur Zeit immernoch nicht möglich. Dazu fehlen mir an dieser Stelle z.B. “downgrade” Dateien, respektive ein direkter Jailbreak für das aktuelle iOS 4.1.

Im Gegensatz zum iPod touch umhüllt nun von Beginn an eine Silikon-Hülle das iPhone. Diese Dinger sind – mit meinen Erfahrungen mit dem iPod – absolut sinnvoll und werterhaltend. Vor allem, wenn man auch auf den Touchscreen eine Schutzfolie klebt.

Von der Optik empfinde ich das iPhone 4 schicker als den iPod touch, bzw. das iPhone 3G(S) mit dem abgerundeten Rücken. Aber, das ist reine Geschmackssache. Was nun die ominöse Sache mit dem Empfang betrifft, so kann ich dazu nur sagen, das ich diese Probleme nicht reproduzieren konnte, aber dem “Hören-Sagen” nach, entsteht das ja Problem durch die Überbrückung beider Antennen im Gerät, was vor allem Auftritt, wenn man keine Hülle benutzt. Was sich eben bei mir ausschließt. Jedoch ist der 3G-Empfang von O2 in meiner Butze eher durchwachsen, so dass ich auf 3G auch zunächst weitestgehend verzichten werde und 3G nur hin und wieder zum Surfen einschalte.

Da ich auch einen netten Abnehmer für meinen iPod touch gefunden habe, lindert dies das Loch, das mein neustes Gadget mir nunmehr in die Kasse reißt. :thumbsup:

SierraXTC am 01.09.10 um 19:18 Uhr

Déjà vù?

Apple, Technikecke

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Ping ist über den Mac, Windows-Rechner und auch in Form einer App für das iPhone und den iPod touch verfügbar. Das soziale Netzwerk ist auf Musikfans zugeschnitten und informiert Freunde nicht nur über den gerade laufenden Song, sondern soll anhand der Songsauswahl auch Gleichgesinnte finden. Eine Folgen-Funktion gibt es bei Ping auch. Sie informiert über Updates ausgewählter Accounts.

Klingt für mich nun nicht viel anders als last.fm – lediglich mit dem Unterschied, das Netzwerk direkt mit ‘nem riesengroßen Shop zu verknüpfen. Von Abo-Funktionen ist dabei ja auch schon die Rede:

(..) Man kann seine Freunde und Lieblingskünstler in Ping abonnieren und so die Musik, die jene Person hören und direkt im App Store erwerben. Ob man selber avon anderen personen abonniert werden möchte kann jeder Nutzer selber entscheiden (..)

Dabei rückt dann direkt die “neue Oberfläche” in den Hintergrund – die würd mich just in diesem Moment deutlich mehr interessieren. Abgsehn davon, das ich nach so vielen Jahren als traditionsbewußter User das Logo lieb gewonnen hab. Das Neue ist pottenhässlich. Ich hoffe, sie haben ihre Kreativität dann wenigstens wirklich in eine bessere Usability von iTunes gelegt. :lol:

SierraXTC am 20.08.10 um 08:23 Uhr

Update (II)

Apple, Technikecke

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So Updates sind ja schon ‘ne richtig stressige Angelegenheit. Gerade deswegen dauert es meist ewig, bis mich diese penetranten Meldungen in iTunes, das ein Update für meinen iPod verfügbar ist, so sehr nerven, das ich diesen Stress auf mich nehme und endlich das Betriebssystem aktualisiere.

iPod touch iOS4 Buuf2-Theme

So ein Update kann ja ein einfacher Klick sein – muss es aber nicht. Vor allem, wenn man sein Gerät jailbreakt. Auch da könnte alles einfach sein, aber sowas kann ja jeder. Dann kann man gar nicht so schön fluchen, hoffen, das die Daten noch irgendwie wieder auf die Kiste kommen, sich über zerstörte Backups und unbekannte Fehler wundern. Daher – vergeßt jailbreakme.com – Spaß hat man nur mit redsn0w.

Gut, man könnte ja erstmal auch das normale iOS in iTunes installieren, als direkt die Brechstange jailbreak rauszuholen. Wenn man das macht, dann hat man irgendwie auch keinen Streß und keine Schweißperlen auf der Stirn. Nun gut, letzten Endes hat’s dann doch geklappt den iPod auf iOS 4.0.2 zu hieven und den jailbreak durchzuführen.

iPod touch iOS4 Buuf2 Theme

Das hatte lediglich zur Folge, das meine iTunes Musikbibliothek, die physisch auf der externen USB-Platte an meinem Server liegt, mal wieder komplett mit dem iPod zu synchronisieren war. Auch da könnte es schön einfach sein, aber nein, synchronisiert wurde fein über WLAN während die USB-Platte natürlich nur mit USB1.1 an den betagten Server angeschlossen ist. Die paar (zehn) Gigabyte haben vielleicht grade mal 3 ½ Stunden gebraucht.

Fragwürdig ist lediglich, warum iTunes ein selbstgebasteltes Backup von iOS 3.1.2 nicht fehlerfrei auf ein originales iOS 4.0.2 zurück spielen kann. Aber da ja an allen Ecken und enden die Synchronisations-Informationen hinterlegt sind, sind solche Backups auch eher unnötig und nur was für Weicheier. No risk, no fun :lol:

Mit dem Update hab ich mal ein paar Minuten nach einigermaßen brauchbaren Winterboard-Themes mich umgeschaut. Richtig glücklich bin ich nun noch nicht, ich befürchte, da muss ich in Zukunft wirklich mal selbst Hand anlegen. Kurzfristig hab ich mich dann für das Buuf2-Theme entschieden. Etwas nervig ist bei diesen “fertigen” Themes immer, das nur eine Hand voll gescheiter Icons dabei sind.

Tweetdeck for iPhone
image taken by adamp.com

Nebenbei hab ich mir noch Tweetdeck for iPhone angeschaut und frage mich ernsthaft, warum ich das erst gestern Abend ausprobiert habe. Auch auf dem iPod ist Tweetie mehr schlecht als recht und Tweetdeck setzt die gewohnte Handhabung des Desktop-Clients auch angenehm in iOS um. :thumbsup:

Auffallend ist aber schon, dass das iOS4 den iPod deutlich träge macht und das alles gefühltermaßen noch unrund läuft. Da fliegt man schon mal hin und wieder aus der ein oder anderen App und spürt deutliche Hänger bei der Eingabe. Und das, wo ich noch nicht mal dieses ominöse, angeblich sehr Akku-zehrende Multitasking ausprobiert habe. ;)

SierraXTC am 17.08.10 um 20:55 Uhr

TweetDeck

Apple, Geschwafel, Technikecke

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Nun denn – dann hat es TweetDeck heute auch auf den Mac geschafft. Bei aller Liebe, aber Tweetie konnte mich irgendwie kein Stück begeistern.

Tweetdeck MacOS

TweetDeck läuft auf den von mir genutzten Windows-Systemen allesamt und erfüllt seinen Zweck. Ordentliche Integration eines URL-Shorteners (freie Auswahl) und eines Bilderdienstes (ebenfalls mehrere zur Auswahl). Das kann Tweetie – trotz werbefreier Version dank MacHeist – mir in der Form irgendwie nicht bieten. Im Prinzip könnte ich es nun auch auf dem iPod testen.

SierraXTC am 09.03.10 um 18:51 Uhr

Ausstieg in Fahrtrichtung Links (XII)

Geschwafel

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