SierraXTC am 08.02.11 um 14:11 Uhr

Betongleitwände

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Betongleitwände
image by TFODE

Seit etwa 20.000km bewundere ich nun die Bauarbeiten auf der A2 – den Ausbau auf sechs Spuren auf knapp 9km zwischen der Anschlussstelle Hamm und dem Kamener Kreuz. Dabei fällt insbesondere ins Auge, das die Abgrenzung der einzelnen Richtungsfahrbahnen in der Mitte nicht mehr wie früher durch Leitplanken

geschieht. Warum eigentlich? Denn anscheinend ist es nicht so einfach, so ‘n paar Betongleitwände sauber zu gießen. In kleineren, als auch größeren Teilen mussten nun schon mehrfach einzelne Elemente neu gegossen werden. Sehr schick war heute auch das in sich zusammengefallene Element in Höhe von Bönen, da darf man wohl auch nochmal ran.

Irgendwie erschließt sich mir nicht ganz der Vorteil. Die Fertigung scheint mir teuerer und aufwändiger als die Montage von Leitplanken zu sein. Ob ich einen Aufprall mit 100km/h auf eine dieser Betongleitwände einer flexiblen Leitplanke vorziehen sollte kann ich auch nicht wirklich sagen – zumal ich auch keinen Bedarf habe, es ausprobieren zu wollen. Und zu guter Letzt sind diese Beton-Elemente eben so dermaßen unflexibel, dass eine geänderte Verkehrsführung durch Baustellen nicht mehr “mal eben so” möglich ist.

Bei den meisten Betonschutzwandsystemen verschieben sich bei einem Fahrzeuganprall die Ortbetonwände oder Schutzwände aus Fertigteilen je nach Wirkungsbereich um einige, jedoch wesentliche, Zentimeter, sofern sie nicht hinterfüllt sind. (..) Der Durchbruch auf die Gegenfahrbahn wird damit verhindert. (..) Nach Unfällen lassen sich Betonschutzwand vergleichsweise schnell wieder ersetzen – die Betonkörper selbst sind Opfermaterial im Sinne einer Knautschzone, die die Aufprallenergie absorbiert, und werden nach einem Unfall routinemäßig entsorgt – und einrichten.

Quelle: TFODE

Gerade die Aussage “sofern sie nicht hinterfüllt sind” irritiert mich: Der mit Sand und Kiesel aufgefüllte Raum zwischen den beiden Betongleitwänden kann doch dann nicht mehr diese Verformung beim Aufprall bieten, oder? Gut, das mit dem Durchbruch auf die Gegenfahrbahn ist klar und sicherlich ein gewichtiger Aspekt, denn so manch ein 40-Tonner hat auf der Gegenfahrbahn wohl schon für unliebsame Begegnungen gesorgt. Wobei wiederum das “vergleichsweise schnelle Ersetzen” von mir angezweifelt wird, so wie die Arbeiter auf der A2 mit den Elementen rumhampeln.

Nun ja, ich hoffe, das ich den grauen Kästen nie näher als 50cm komme, von daher sollte es mir eigentlich egal sein – aber man hat halt nun reichlich Zeit während man durch die Baustelle schleicht, um sich über das, was dort auf der A2 fabriziert wird, Gedanken zu machen. Wenn man mal etwas googlt, dann zeigt sich auch keine wirklich eindeutige Meinung, welches System vorteilhafter ist.

TAZ-Artikel von 2008
Wikipedia – Betonschutzwand
Wikipedia – Schutzplanke

SierraXTC am 15.11.10 um 10:35 Uhr

Golfsport (III)

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Am Sonntag war es dann soweit:

Golf 120.000km

Zusammenfassend bleibt es doch ein teures Vergnügen:

  • 1 Defekt
    ~ € 300,-
  • 1 Satz Winterreifen
    ~ € 300,-
  • 1 Inspektion
    ~ € 350,-
  • ca. 850l Diesel
    ~ € 1030,- (ø 5,67l)

läppert sich halt auf Dauer … dann mal, auf die nächsten 15.000km :thumbsup:

P.S.: Ja, es waren Sonntag in der Tat frühlingshafte Temperaturen in Hamm

SierraXTC am 10.11.10 um 21:08 Uhr

Wettertechnisches (VII)

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Herbstlaub
Wer mich kennt, der weiß, dass dies nicht meine Jahreszeit ist. Dem Herbst, und – dank eigener Wohnung – dem Winter kann ich persönlich nicht viel abgewinnen.

Es ist nass. Es ist kalt. Es ist dunkel. Die drei wenig motivierende Eigenschaften der zweiten Jahreshälfte. Man wird wach und es ist dunkel, man geht aus dem Haus und es ist dunkel, den ganzen Tag über wird es im Büro nicht hell und im Zweifel illuminieren ekelhafte Neonröhren die Räumlichkeiten. Fährt man nach Hause, dann ist es: dunkel!

Im Moment ist das da draußen nichts Halbes und nichts Ganzes: Für’n Herbst noch zu mild, dafür aber reichlich Nässe von oben. Als ich mal jung war, da mochte ich es, wenn es draußen dunkel wurde und wir/ich mit dem Auto unterwegs waren. Überall diese tollen Lichter und so. Ja, grandios .. wenn man heute mit übler Kopp-Pinne aus’m Büro latscht und dann bei dem Wetter über die Bahn nach Hause eiert fragt man sich wirklich, wieso einem sowas mal gefallen konnte.

Stau und Sauwetter A2 Kamener Kreuz

Grade dieser wunderschöne Sprühfilm, der durch den neuen Asphalt erzeugt wird, ist ziemlich schrecklich. Außer Gischt sieht man mit Mühe noch das ein oder andere verschwommene Bremslicht und das war’s auch. Komisches Zeugs, was die da beim Ausbessern der Bahnen verbauen. Kommt dann noch ‘n Horst mit klasse eingestellten Scheinwerfern (letzter Lichttest 1919) entgegen, der einen kurzzeitig erblinden läßt, hab ich immer mein Späßken.

Nee, ganz ehrlich, das ist nichts für mich. Ihr könnt mich zu Weihnachten und zu Weiberfastnacht nochmal wecken, den Rest der Zeit verschwinde ich dann mal im Winterschlaf. Besonders motivierend ist das da draußen ja allemal nicht. I need coffee

SierraXTC am 27.10.10 um 16:42 Uhr

Golfsport (II)

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Beim TDI ist der rechtzeitige Zahnriemenwechsel sehr wichtig, da sonst ein kapitaler Motorschaden droht.

Das so ein Zahnriemen beim Golf Diesel durchaus wahnwitzig wichtig zu sein scheint war mir nicht unbekannt. Beim Stöbern im Netz, in welchem Intervall denn der Zahnriemen zu wechseln ist, kam ich immer auf 120.000km. Entsprechend horrend fielen auch die voraussichtlichen Kostennoten für meine anstehende Inspektion aus. Während meines Wechsels auf Winterreifen bei A.T.U. hatte ich mir diesbezüglich einen Kostenvoranschlag erstellen lassen. Das Ergebnis bereitete mir lange Zeit reichlich schlaflose Nächte: € 750,- inkl. Material und Montage. 8-O

Naja, gestern nochmal beim VW-Händler nachgefragt, was der denn für das “Rundum-Sorglos“-Paket haben möchte. Er wollte sich heute bei mir melden – was er dann auch tat. Insbesondere mit einer etwas freudigen Überraschung: Statt die rund € 400,- zusätzlich für die Wasserpumpe und den Zahnriemen latzen zu müssen reicht es bei meinem Modell aus ‘ne normale Inspektion durchführen zu lassen. VW hat den Intervall-Zyklus bei “neueren” Modellen auf 150.000km angehoben (ab Modelljahr 2007).

Gut, aufgeschoben ist nicht aufgehoben, aber nun sind’s also noch 30.000km (dürfte ca. 12 Monaten bei meiner Fahrleistung entsprechen) Zeit, bis diese Kosten fällig werden. Da sieht man mal, in was für einen Irrglauben einem die Laien in den diversen Foren im Netz versetzen können. :P

SierraXTC am 31.08.10 um 18:18 Uhr

Sachen gibt’s

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Man lernt nie aus:

Bis Ende September dauert die alle fünf Jahre stattfindende bundesweite Verkehrszählung.

.. richtig, 2010 ist genau 5 Jahre nach 2005. Nun ja, das es sowas in der Art sein müsste, so oft, wie mir diese bewarnwesteten Gestalten auf den Autobahnbrücken aufgefallen sind, war zu vermuten. Immerhin bin ich in sofern schlauer, das diese armen Leutchen, die offensichtlich ganz schön lange und ganz schön oft da die Autos zählen müssen, sogar alle 5 Jahre wieder kommen.

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