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Real LifeWieder einmal mit reichlich Verspätung kommt doch noch ein kleiner Bericht zur diesjährigen Bierbörse in LeverkusenOpladen.
Über meine Anreise ins schöne Rheinland hatte ich schon berichtet. Dank der Verspätung wurde es dann auch etwas hektisch, damit wir überhaupt den Bus zur Bierbörse erreichen konnten. Das Angebot der “Wupsi” liegt derzeit bei ¤ 4,- für das Bierbörsen-Ticket inkl. eines Gutscheins für ein Ganser-Kölsch. Irgendwie habe ich diesen Gutschein aber nicht einlösen können, worüber ich nun nicht zwingend traurig bin – nicht nur, daß es Kölsch ist, es ist Ganser Kölsch.

Letztlich waren wir gegen sechs Uhr auf der Bierbörse und platzierten uns im großen Festzelt, wo ein paar Bands spielten. Zunächst eine Glitter-Pop-Band, welche die Hits der 70er und 80er zum Besten gab. Dazu gab es Bitburger – nun gut, für dieses Bier muß man nun nicht zwingend zu einer Bierbörse fahren. Irgendwie verbrachten wir ziemlich viel Zeit im Zelt und durften so auch noch die nächste Band mitbekommen. Man muß vorab sagen, die Band wußte definitiv das Publikum zu unterhalten und Stimmung zu machen, kein Wunder, bei den großen Rockklassikern der 80er und 90er Jahre. Daß aber in Leverkusen nicht die Todesstrafe auf Nightwish-Cover steht, war mir nicht bekannt. Denn direkt zum Auftakt legte die Band mit einer sehr individuellen Version von “Over the hills” los – was Annette Olson heutzutage nicht wirklich gut hinbekommt sollten andere Bands vielleicht besser gar nicht erst versuchen.
Nun denn, erst im späteren Verlauf des Abends kamen wir dazu, ein wenig über die Bierbörse zu schlendern. Dabei gab’s unter anderem Augustiner, so’n Edelstoff ist eigentlich ein Muß, wenn man es frisch vom Faß genießen kann. Weiterhin wurde Pils aus Österreich probiert, dessen Name mir irgendwie entfallen ist. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn besonders gut, oder besonders schlecht war es nun nicht – einfach Durchschnitt. Im Anschluß haben wir noch “Kilkenny” und “Karmelita” genossen, ehe die Bierbörse mit einem Mühlenkölsch abgeschlossen wurde.

Leider schließt die Veranstaltung schon um zwölf Uhr Abends. So sollte unser Bierbörsen-Express-Supereinsatzbus schon kurz nach zwölf abfahren. Wiedermal mit etwas Hektik verbunden erreichten wir den Bus noch und durften eine wunderbar gefühlvolle Fahrt erleben. So schütteln einen nicht mal die Busfahrer in Dortmund durch.
Da ich unbedingt noch das “Schalanda” in Schlebusch kennen lernen mußte, verirrte ich mich dann auch dorthin und durfte dort das lang ersehnte *sigh* Ganser trinken. Alles in Allem kann man dennoch in jedem Fall von einem gelungenen Abend sprechen, zumal das Wetter auch weitestgehend mitgespielt hat.