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Diesmal hab ich mich – in weiser Vorraussicht – schon gegen kurz vor zehn auf den Weg zum Hammer Bahnhof gemacht. So ganz trau’ ich der Linie 6 nämlich auch nicht mehr, das ein Zeitfenster von fünf Minuten nicht durch Verspätungen aufgebraucht wird. Aber, das wäre gar nicht nötig gewesen: Am Bahnhof angekommen zeigte die Info-Tafel für den RE7 von Münster nach Köln schon fünf Minuten Verspätung an.
Aus den fünf Minuten wurden dank eines Triebwerkschadens gute 35 Minuten Verspätung ehe dann ein – eher für Regionalbahnen eingesetzter Triebwagen – versuchte, die Menschenmassen am Bahnsteig aufzunehmen. Trotz der Verspätung wurde um mich herum im Zug ordentlich gefeiert, dem ich mich auch nicht entziehen durfte. In Hagen angekommen machte der Zug dann vollends schlapp und man durfte in einen ordentlichen Doppelstockwagen umsteigen.
Mit gut 50 Minuten Verspätung traf ich dann irgendwann am Donnerstag auch in Opladen ein. Wie “alle Jahre wieder” hieß es auch diesmal wieder:
In Opladen kurz “gefrühstückt”, das Motto des gastronomischen Betriebs in dem gespeist wurde war: “Döner macht schöner“. Danach ging’s zum Freund die Schlafutensilien ablegen und sich in das ungemein kreative Kostüm eines OP-Arztes *hust* zu werfen. However, diese Verkleidung hat vor allem dem Vorteil bequem und sehr robust zu sein

Wir haben uns dann direkt wieder aufgemacht um per KVB zum “Heumarkt” zu kommen. Wie auf obigem Bild leicht zu erkennen ist, war schon reichlich Volk unterwegs. Von dort aus ging’s bei bestem Karnevalswetter rüber zum “Alter Markt” um auf den Zuch zu warten. Diesmal haben wir – eben dank strahlendem Sonnenscheins und angenehmen Temperaturen – den gesamten Nachmittag auf der Tribüne am “Alter Markt” bei Reissdorf und “Kölle Alaaf” verbracht.

Weiter ging’s von dort aus runter zur “Uferpromenade” an den Rhein. In den engen Gassen befinden sich ja einige Kneipen, da aber schon die Gassen überfüllt waren, haben wir es vorgezogen das nächste Kölsch dann doch lieber draußen zu trinken. Auf dem weiten Weg vom Rheinufer aus zum “Reissdorf Brauhaus” wurden natürlich noch einige kurze Zwischenhalte eingelegt.

Da es aber schier unmöglich war gegen halb acht ins Brauhaus zu kommen, da sich die Leute vor der Tür die Füße platt standen, ging’s zur Überbrückung in eine kleine Eck-Kneipe gegenüber. Mit viel kölsche Tön und reichlich Kölsch ließ sich die Zeit bestens überbrücken, bis der Andrang vorm Reissdorf sich legte und man in einer überschaubaren Zeit auch dort an die Theke kam. So klang im Brauhaus dann auch der feucht-fröhliche Abend für mich gegen halb eins aus.
Wieder mal ein schönes Erlebnis Weiberfastnacht in Köln zu feiern. Ich hoffe ja, das es auch nächstes Jahr nochmal wieder klappt. Aber dann wird’s vermutlich nicht so schön und frühlingshaft, meines Wissens nach ist schon am 07.02.2007 Weiberfastnacht *brrr*