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| Auch in den Kommentaren bei mir hatte sich die Meinung manifestiert, dass “man mit diesem und jenen eh mehr machen kann“, als mit dem iPad. Dem hat – meines Wissens nach selbst Steve Jobs – nie jemand widersprochen. Ich hatte lediglich auch schon im ersten Eintrag zum iPad schon angemerkt, dass genau das anscheinend von Apple eben nicht gewollt zu sein scheint. Weswegen – banal gesagt – eben auf dem iPad ein OS3.x und kein Mac OSX z.B. läuft. |
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In einem Artikel auf Spreeblick bringt sich Johannes Schardt für das iPad in Stellung und führt diese Sicht- und Denkweise aus seinem Blickwinkel weiter aus. Wenngleich ich – insbesondere im zweiten Teil seines Artikels – bei weitem nicht immer seine Ansichten teile, so stimme ich mit ihm darin überein, das die Simplizität des Gerätes beim iPad der entscheidende Mehrwert sein wird und nicht eine vermeindliche Konkurrenzsituation mit den “ich-kann-alles-und-das-sowieso-viel-besser” Netbooks.
Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich sage nochmal:
Hingegen kann ich mir allerdings nicht vorstellen, dass das iPad als Speichertank für Digitalphotographie, Bildbearbeitung, Office oder heimische Medienzentrale jemals dienen sollte, geschweige denn dienen wird.
Letztlich stellt sich ja auch die Frage, ob dieses Konzept überhaupt angenommen wird. Auch wenn das beim iPod oder dem iPhone anfangs auch kein Schwein sich vorstellen konnte. Aber an Hand der Anzeichen, wie sehr das Gerät totgeschrieben wurde bisher, dürften sicherlich schon reichlich Vorbestellungen eingegangen sein.
Der Computer wird endlich alltagsfähig (..) Doch innerhalb dieses neuen Paradigma, lassen sich ohne weiteres professionelle, hochspezielle Applikationen und Arbeitsprozesse denken. Bis diese kommen, wird noch einige Zeit vergehen, aber die Weichen sind gestellt.
Obige Ansicht hingegen kann ich nicht so ganz teilen und wird, glaube ich, auch dem Gerät an sich nicht gerecht. Die große Revolution ist das iPad nun nicht – denn wenn, dann kam diese schon längst mit dem iPod touch. Denn das iPad ist definitiv viel zu weit davon entfernt ein “alltagstauglicher Computer” zu sein, geschweige denn, überhaupt ein Computer zu sein.
Ich will hier nicht als Apple-Fanboy das Tablet hochloben, ich denke nur, das die ganzen Verrisse in den Medien und Blogs, die in den letzten Wochen verbreitet wurden – insbesondere durch die Fixierung auf fehlende Funktionalitäten – einfach der Zielsetzung nicht gerecht werden. Denn, wie gesagt, ich seh – zumindest für mich – eigentlich überhaupt keinen Nutzen in dem Gerät, aber es mag sicherlich Nutzer geben, die auf genau so etwas gewartet haben.