SierraXTC am 11.03.07 um 22:55 Uhr

Elive Revolution rl2

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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Die meisten Probleme lösen sich eigentlich schon, wenn man offenen Auges über Distrowatch surft. Ich hatte von vornherein im Hinterkopf dem 400er einen Enlightenment-Desktop zu verpassen. Natürlich ist eine aktuelle Version von e17 noch nicht mal in Debian Unstable vertreten – e17 ist ja auch noch lange nicht mal Beta – weswegen man früher oder später eh auf Backports hätte ausweichen müssen. Netterweise gibt es ein Projekt, welches Debian “etch” mit e17 kombiniert und als Live-CD zur Verfügung stellt. Elive-CD kommt dazu mit einem Installer daher, der das System auch direkt auf die Platte schaufelt.

So ganz flink war dieser Vorgang bei dem 400er nun nicht, vor allem die Konfiguration nach dem ersten, erfolgreichen Bootvorgang von der Festplatte dauerte doch sehr lange. Am Ende begrüßte mich aber ein komplettes Debian Testing System mit dem e17-eigenen LogIn-Manager “Entrance“. Während der Installation erkannte das LiveCD sogar direkt die verbaute Cirrus Logic PCI-Soundkarte. :thumbsup:

poochie Desktop e17 03/2007
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In jedem Fall erfreut mich das endgültige Ergebnis. Denn zu Beginn der ersten Versuche mit der elive-CD fror das System schon wieder ein. Bis ich denn auch endlich mal auf die Idee gekommen bin ACPI abzuschalten. Genau das scheint wohl die Ursache allen bisherigen Übels gewesen zu sein.

Nun werd ich mich in den kommenden Tagen ein wenig an der Konfiguration von e17 versuchen und das System mit der noch fehlenden – aber von mir dringend benötigten – Software ausstatten (ob amaroK wohl flüssig läuft?). Von der Performance her bin ich auch durchaus zufrieden. Viel von einem AMD K6-2 400MHz System mit gerade mal 256MB Arbeitsspeicher sollte man nicht erwarten, aber auch wenn die Anwendungen sich eine kurze Denkpause beim Starten gönnen, so läuft e17 doch mehr als passabel. Die Wechsel der virtuellen Arbeitsflächen gehen flüssig von statten und die Programme sind auch direkt da und werden nicht Pixel für Pixel aufgebaut.

Wer durch die paar Zeilen auf den Geschmack von Elive gekommen ist, findet sicher noch weitergehende Informationen in diesem ausführlichen Review. Für heute heißt es aber erst einmal

root@poochie # shutdown -hf now

SierraXTC am 11.03.07 um 16:56 Uhr

Merke! (V)

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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(EE) xf86OpenSerial: Cannot open device /dev/psaux no such
file or directory

.. oder in vielfältiger Variation aller anderen möglichen Input-Devices unter Debian beim Starten des X.org-Servers liegt daran, daß das Modul mousedev nicht geladen wurde. Dann klappts auch mit der PS/2-Mouse. :roll:

SierraXTC am 11.03.07 um 14:39 Uhr

Debian vs. Xubuntu

GNU/Linux, Technikecke

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Debian GNU/Linux Logo
Nachdem am Freitag Abend die erforderliche Hardware für “den 400er” zusammen gesucht und verbaut wurde, konnte ich mich frohen Mutes an die Installation von Debian GNU/Linux über die Netinstall-CD von “etch” heran gehen.

Jedoch kam kaum richtig Begeisterung auf, denn der Netinstaller fror das System jedesmal bei der Hardware-Erkennung der Netzwerkkarte ein. Erst als ich direkt zu Beginn der Installations-Routine das Kernel-Modul für die Netwerkkarte mit Realtek 8139-Chipsatz von Hand geladen habe lief der Installer komplett durch. Doch auch hier währte die Freude nicht lange: Der erste Boot von der Festplatte wiederum fror das System direkt ein – allem Anschein nach beim Erkennen der Netzwerkkarte. Logs in Form von dmesg oder /var/log/syslog liegen nicht vor, da zu dem Zeitpunkt des Bootvorgangs diese Daemon noch nicht gestartet waren.

Erstaunlich ist jedoch, daß die Knoppix-LiveCD genauso problem- los läuft, wie eine gerade eben erfolgreich durchgeführte Test-Installation von Xubuntu. Also muß wohl die Ursache bei dem Debian-Netinstaller zu suchen sein. Somit probiere ich es nun mit
Xubuntu Linux Logo

einer “sarge“-Netinstall. In der Hoffnung, daß mich Debian Stable nicht im Stich läßt. Ansonsten muß ich mir wirklich ernsthafte Gedanken darüber machen, auf welche Distribution ich dann ausweichen würde. Xubuntu ist für mich keine Alternative, da ich von *buntus in jeglicher Form pauschal nicht viel halte.

Zwischenstand: Der “sarge“-Netinstaller hat mit der Erkennung der Netzwerk-Hardware keinerlei Probleme und installiert das Basis-System. In der Hoffnung, daß es nachher auch gebootet wird. ;)

SierraXTC am 08.03.07 um 20:59 Uhr

uptime record

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Nun ist es passiert – der Linux-Gateway wurde heute zum ersten Mal seit dem 13. September 2005 wieder herunter gefahren. Das entspricht einer Laufzeit von

540 Tagen & 22 Stunden

Damit man mir das auch zu glauben vermag:

sierraxtc@scratchy:~$ date
Do Mär  8 17:28:18 CET 2007
sierraxtc@scratchy:~$ last -xf /var/run/utmp runlevel
runlevel (to lvl 2)                    Tue Sep 13 19:32 - 17:28
(540+22:56) 

utmp begins Tue Sep 13 19:32:15 2005

Grund für den Shutdown ist die Anschaffung einer neuen Festplatte beim ortsansässigen PC-Dealer meines Vertrauens gewesen. Damit nimmt die Umstrukturierung der Infrastruktur :lol: hier dann endlich einen Anfang.

Derzeit versuche ich mich daran, das alte Debian woody von der bisherigen Platte im Linux-Gateway auf die neue Platte zu portieren. Noch steht mir meine Zeit nicht in dem Maße zur Verfügung, daß scratchy komplett neu aufgesetzt wird.

Nächstes Ziel ist es nämlich erstmal mit dem aussortierten Gerippe von homer – ebenfalls ein AMD K6-2 400MHz auf dem gleichen Board wie der Gateway – einen weiteren Desktop-PC zu schustern. Dort soll dann die alte Platte aus scratchy verbaut werden. Zumindest sieht so die Theorie aus – erste Probleme in der Praxis sind natürlich schon aufgetreten. :roll:

SierraXTC am 23.02.07 um 15:37 Uhr

vServer gesucht (II)

Technikecke

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vServer
Image by Actu-Lan.com
Seit rund einem Vierteljahr dauert nun meine Suche nach einem neuen vServer an. Nachdem nun ISPone ausgeschieden ist und ich nur noch zwischen zwei Anbietern schwankte, fiel dann letztlich auch netclusive raus. Denn eine halbjährliche Abbuchung reißt bei meinem Konto auf einen Schlag ein zu großes Loch. Daher würde ich gerne bei der monatlichen Abbuchung, die auch Vollmar anbietet bleiben. Heute hatte ich dann auch schon die Bestellung beim letzten, verbliebenen Hoster abgeschickt,

ehe ich mich umgehend an deren Support wenden konnte, um den Auftrag zu widerrufen. Denn eins hatte ich erst – ganz klein auf Seite 2 – in der Auftragsbestätigung gelesen. Darin ging es um den Betrieb von IRC-bezogenen Diensten, die mit dem Angebot nicht gültig waren.

Dieses Angebot gilt nicht für Betreiber von IRC-bezogener Dienste (Internet Relay Chat) wie z.B. Shells, Bouncer und Eggdrops. Für ein gültiges Angebot (Dedicated Server für IRC-bezogene Dienste) wenden Sie sich bitte an vertrieb@hosteurope.de. Bei Missachtung behält sich Host Europe das Recht zur fristlosen Kündigung des Vertrages vor.

Eigentlich wär ich schon ganz gerne bei Host Europe untergekommen, 10GB Plattenplatz, 500GB Traffic inklusive, Debian ohne Plesk und Monitoring lesen sich schon mal nicht schlecht. Aber was nützt mir ein vServer, wenn ich darauf keinen Bouncer oder Eggdrop laufen lassen kann, dann würde mir auch ‘n Shared-Hosting-Angebot genüge tun. :cry:

Schade – also geht die Suche nun weiter. Pretago – scheinbar eine Tochter von netclusive – hat zwar auch nette Angebote, aber bucht direkt für 12 Monate im Vorraus ab. 8-O

Oder eben Strato, wo ich mich für “nur” drei Monate zum Spartarif binden müßte, bei – anscheinend – monatlicher Abbuchung nach Ablauf der festgeschriebenen Vertragslaufzeit. Soweit ich das bisher auch sehen kann, immerhin ohne Einschränkungen in Bezug auf IRC-Dienste. Aber es ist eben Strato … :shrug:

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