SierraXTC am 11.05.09 um 14:34 Uhr

Kulinarisches (I)

Geschwafel

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Heute bin ich zum ersten Mal mit einem sonderbaren Gericht in Kontakt gekommen – vielmehr habe ich über dessen Existenz Kenntniss erlangt. Dieses “Underground-Gericht” mag vermutlich so manchem Kenner diverser Frittentanken noch immer verborgen sein. Daher sei eine kurze Vorstellung hier eben erwähnt:

Taxiteller
Image by www.akropolisgrill.de

Allem Anschein nach wird vornehmlich im Ruhrpott der sogenannte Taxi-Teller verkauft. Quasi ‘ne gepimpte Mantaplatte:

Im Ruhrgebiet wird unter der Bezeichnung „Taxiteller“ eine Kombination aus Pommes mit Mayo, Currywurst mit Sauce und Gyrosfleisch mit Tsatsiki verkauft.

Quelle: Wikipedia

Ich bin noch etwas irritiert von der Zusammenstellung zwischen Currywurst und Gyros mit Tzaziki, aber ich glaub den Spaß geb ich mir bei Zeiten mal und werde über den Rausch der Sinne, den man vermutlich erleben wird, berichten. Eine Frittentanke, die solch ein Menü offeriert habe ich schon ausfindig gemacht. :thumbsup:

SierraXTC am 04.12.08 um 19:36 Uhr

“Gruben-Light Dinner”

Geschwafel

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Nun, es ist schon fast wieder einer Woche her, aber einen kurzen Nachtrag zur firmeninternen Weihnachtsfeier möchte ich dann schon noch liefern. Immerhin wurde, im Gegensatz zur Vorjahres-Veranstaltung, eine wie ich finde recht interessante Location ausgewählt.

Freitag, nach den Monatsbilanzen und einem netten Kaffeetrinken mit wirklich leckerem Kuchen ging es mit’ nem Bus die rund 90km ins tiefste Sauerland. Und wir waren wirklich tief drin – so tief, daß stellenweise noch Schnee lag. So tief, daß es wirklich saukalt war.

Es ging jedenfalls nach Ramsbesck, zu einem stillgelegten Erzbergwerk. Bevor der gemütliche Teil der Veranstaltung beginnen konnte – dem besagten Gruben-Light Dinner – fuhr man zunächst mit der Grubenbahn ins Bergwerk ein und bekam dann eine umfangreiche Führung durch die Stollen.

Der “junge Herr“, welcher uns an dem Abend in die Interna des Erzabbaus einführte war ein Sauerländer ganz besonderer Sorte: Im Sauerland ist man bekanntlich etwas mundfaul, daß man aber so extrem auf Verben, Adjektive und Artikeln verzichtet, war auch mir neu. Die darüber hinaus noch sehr eigenwillige Betonung von Fachvokabular machte letztlich die Führung zu einer höchst amüsanten Veranstaltung. :D

Den Abschluß fand der Gang durch das Bergwerk an der Kippstation, welche im hinteren Teil durchaus das Ambiente eines guten Restaurants bot. Dort wurde dann das Dinner – in Form von Schweinshaxen mit Sauerkraut und Kartoffeln aus ‘nem Henkelmann (als Hauptspeise) gereicht. Lecker war es auf jeden Fall und im Gesamten, mit der Führung auch unterhaltsam und interessant. Klar ist die An- und Abreise für eine knapp 3,5 stündige Veranstaltung vielleicht sehr aufwending, aber so etwas untypisches, wie ich finde, macht man nun nicht alle Tage. Ich würde es jedenfalls bedenkenlos weiter empfehlen. :thumbsup:

SierraXTC am 10.10.06 um 22:26 Uhr

IRC goes Real-Life (III) (*Preview*)

Geschwafel, Lustiges/Sinnloses

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Düsseldorf Altstadt @ Night
Image by AndiH
Vor einigen Wochen wurde im IRC-Channel #howyoudoin.de angeregt, eine Neuauflage des User-Treffens zu veranstalten. So geht es aller vorraussicht nach am Freitag Abend nun in die dritte Runde, nachdem wir uns zum ersten mal im Oktober 2005 in Bochum und dann im April 2006 bei mir in Hamm getroffen haben. Diesmal ist die “verbotene Stadt” (O-Ton Yank¤¤) als Ziel angepeilt.

Sinnvollerweise bleiben wir wieder im wunderschönen Nordrhein-Westfalen und diesmal wird die “längste Theke der Welt” aufgesucht – eingefleischte Fans der offziellen Landeshauptstadt *hust* werden erraten haben, daß es uns in die Altstadt verschlagen wird. Schon am späten Nachmittag wird uns dann die Bahn an den Rhein bringen – immerhin sitzt man für den Katzensprung gute 90 Minuten im RegionalExpress. Da ich mir auch absolut sicher bin, das unser City-Guide FightingDwarf uns in die auserwähltesten Kneipen führt kann ja nix schief gehen. Vielleicht haben wir sogar wieder so’n Glück mit dem Wetter wie letzten Herbst, wo wir die ersten Stunden noch bei angenehmen Temperaturen im Freien verbringen konnte.

hmjammi Bier

P.S.: Schon irgendwie auffällig, das ich den Namen der verbotenen Stadt gar nicht genannt hab. Naja, eh nicht so schlimm ;)

P.P.S.: Diesmal versuch ich wieder an die Digicam zu denken :P

SierraXTC am 06.06.06 um 18:27 Uhr

Callasande 2006

Geschwafel

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Langsam muß auch mal der Zeitpunkt kommen, an dem ich mich hier im Blog offiziell zurück melde. Das vergangene Pfingstwochenende war schön, aber auch ein wenig anstrengend. Normalerweise fährt man ja in einen Urlaub um sich zu entspannen und Kraft zu tanken, aber nach knapp vier Tagen in denen meine Bereitschaft für Aktivität mich selbst schon erschreckt hat ist der Akku eher leer als voll :D

  • Die Anreise

Los ging’s am Freitag gegen viertel nach zehn. Das durchwachsene Wetter war für den größten Teil der Hinfahrt ganz angenehm, so fühlte man sich nicht wie in einem Backofen gefangen. Während der ersten – und einzigen – kurzen “Frühstücks”-Pause über die etwas mehr als 300km mußte dann aber auch schon die Sonnebrille aus der Reisetasche gepackt werden. Die Hinfahrt verlief glücklicherweise ohne Probleme und ohne größere Staus, auch wenn in den Niederlanden trotz (oder gerade wegen) der Höchstgeschwindigkeit von 120km/h die Verkehrsdichte auf den Autobahnen zunahm. Eine nette kleine Überraschung gab’s dennoch: In den Niederlanden bremst man lieber ganze Autobahnen aus, statt entsprechend hohe Brücken zu bauen. Mit etwas Sorge und Mißtrauen betrachteten wir auf dem Hinweg noch den Vorgang, den Verkehrsfluß herunter zu bremsen und vor roten Ampeln zu stellen – damit einfach nur ein paar Bötchen weiter schippern können :roll: Ich hoffe bisher ist kein deutscher Architekt auf so schlaue Ideen gekommen.

Hollands Highways
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  • Die Location

Wie schon mal verlinkt ging’s zum Campingplatz Callasande, der aber entgegen der vermuteten Namensähnlichkeit zum Feriendorf Callantsoog gar nicht bei diesem liegt, sondern in Groote Keeten. Groote Keeten wiederum liegt rund 5km nördlich von Callantsoog – mitten in der Pampa. Im Vergleich zu den Ferienhochburgen Callantsoog oder Julianadorp war Groote Keeten ein eher beschauliches Kaff wo zwischen Ortsein- und Ortsausfahrt mit ‘nem Auto nur wenige Sekunden lagen.
Der Campingplatz an sich wird wohl – und das nicht nur um Pfingsten rum – vornehmlich von Familien, respektive holländischen Dauercampern gebucht. Jedenfalls hatte es ganz den Anschein, als ob wir in unserer Altersklasse nahezu allein auf dem Platz waren. Zugewiesen (oder auch online gebucht – however) bekamen wir den Platz “250. Vier einzelne Stellplätze sind durch Büsche und Hecken zu einer großen, geschützten Parzelle zusammen gelegt. Dem Lärmschutz vor uns unseren Nachbarn wären sogar komplett einzeln abgetrennte Stellplätze vielleicht gut gewesen :D Rund 80qm sollten die Stellplätze groß sein und die Fläche wurde von uns bis auf die letzten Quadratzentimeter auch ausgenutzt. Gebucht für sechs Personen, drei Zelten und ein Auto belegten wir von Sonntag auf Montag mit elf Leutchen, fünf Zelten und einem Wohnmobil den Stellplatz.

Zeltburg Callasande
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  • Das Wetter

Im Vergleich zu Rømø 2004, wo man nicht nur im Meer davon schwimmen konnte hatten wir dieses Jahr eigentlich schon absolutes Traumwetter. Tagsüber waren es sicherlich stellenweise über 20°C bei meist wolkenlosem Himmel. Wenn der Wind fehlte, dann merkte man richtig, wie die Sonne ballerte. Durch den Wind am Strand war es dann teilweise aber schon wieder etwas frisch. Obwohl literweise Sunblocker, Sonnencreme und Sonnenöl geflossen sind hatte nach dem ersten Tag am Strand (Anm.: das war erst Samstag) so ziemlich jeder irgendwo ‘nen Sonnebrand. Mich hatte es nett im Gesicht erwischt. Nachts wurde es dafür umso kälter. Um zu später Stunde überhaupt draußen sitzen zu können mußte man sich schon in lange Hose, mehrere Lagen T-Shirts, Sweat-Shirts und/oder Jacken packen.

  • Tag 1 – Freitag

Nachdem wir ja schon verhältnismäßig früh los gekommen sind am Freitag Vormittag waren wir auch gegen halb drei die ersten, die von uns den Platz erreichten und einchecken konnten. Da diese kleinen Igluzelte im Nu aufgebaut sind und so der Kofferraum schnell geleert war ging’s direkt im Anschluß nach Schagen um dort in einem Supermarkt notwendige Lebensmittel für’s Wochenende einkaufen zu können. Diesmal schleppten wir – abgesehn von mehreren Tonnen Grillfleisch – kaum Nahrungsmittel mit nach Holland. Bei Albert Heijn wurden wir dann auch fündig. Da wir vermeindlich hinreichend Grillmaterial hatten beschränkte sich der Einkauf auf den Getränke-Vorrat für Freitag und Frühstück-Utensilien für Samstag.
Zurück am Platz trudelten die Nächsten ein, die auch den Grill und das Grillfleisch mitbrachten. Mit dem ersten Bierchen, aus den zwei Kisten

Amstel, konnte in Ruhe der Grill angefeuert werden. So wartete man noch auf die Letzten, die Freitag Abend noch ankommen sollten, bei kühlem Bier und Grillen. Da aber die erfrischenden Temperaturen des Nachts noch etwas befremdlich erschienen hielten wir’s am ersten Abend auch nicht allzu lange aus. Immerhin blieb noch ‘ne halbe Palette “Bier” – ja, so hieß das gute und vor allem billige Dosenbier – über.

  • Tag 2 – Samstag

Nach einer seeligen Nachtruhe ging’s Samstag Vormittag schon gegen halb zehn aus den Federn. Aber eine erquickende Dusche und ein ausgewogenes Frühstück – keine falschen Gedanken, so richtig mit Brötchen und so – machen einen ja direkt fit für den Tag. Damit auch für den Rest des Wochenendes für Getränke gesorgt war mußten einige nochmal zum guten “Albert” fahren und die Rationen für die verbleibenden zwei Tage und Abende kaufen. Nachdem man gegen Nachmittag wieder vollzählig war ging’s zum ersten mal zum Strand. Der Fußweg wurde vom Platz mit rund 900m angegeben. Gefühlt waren es aber eher einige Kilometer bis man endlich das Wasser erreicht hatte.

Dünenlandschaft
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Wie man sieht waren alleine die Dünen, die es zu überqueren galt, schon recht weitläufig. Am Strand wurde noch ein wenig gekickt bevor einige – darunter auch ich – auf die Idee kamen die etwa vier Kilometer Fußweg nach Callantsoog am Strand zu gehen. Das “kleine” Stückchen war schon ein bißchen anstrengend, aber in Callantsoog gab’s ‘ne nette Frittenschmiede die ganz leckere holländische Frites zubereitet hat. Nach der kurzen Erholung ging’s an den Dünen zurück zum Campingplatz. So im gesamten dürfte das auch wieder ein knapp 10km langer Spaziergang gewesen sein. Aber an Aktivität für den Tag war das noch lange nicht alles

  • Holland – Deutschland

Abends wollten wir noch ein wenig hinter dem Ball hertreten, da u.a. ich aber dieses eingezäunte Mini-Feld mit Mini-Toren auf Asphalt nicht ganz einladend empfand wechselten wir später zum “Affenkäfig“, wo dann zwei junge Holländer mitkicken wollten. Soweit war das ja alles noch OK, die “Kurzen” (dürften etwa irgendwo im Teenager-Alter gewesen sein) konnten ja nett dribbeln, aber das Fußball ‘n Mannschaftssport war ist denen wohl etwas entgangen. Der Truppe um die zwei noch recht angenehmen Holländer schloß sich später ein Witzbold an. Mit seinen dummen Kommentaren wurde er geradezu sympathisch von uns aufgenommen :roll: Naja, was soll man sagen, wir haben gewonnen. Wie hoch? Irrelevant. Wenn’s auch eher rustikal und nach Stolperfußball bei uns aussah können wir uns nun “rühmen” paar Kaasköppe holländische Teenies besiegt zu haben :lol:

Dann war aber auch mal gut an Leibesertüchtigungen für den Tag. Wie soll’s anders sein, endlich gab’s mal wieder Grillfleisch, lecker gekühltes Dosenbier und Küstennebel. Zumindest tat man sein Bestes um von Innen sich kälteresistent zu machen.

  • Tag 3 – Sonntag

Ein “Urlaub” für Langschläfer war dies jedenfalls nicht. Um neun Uhr rum krochen die ersten – zu denen diesmal auch ich zählte – schon wieder aus ihren Zelten. Zum Frühstück wurden wir dann von den letzten zwei Nachzüglern überrascht, die sogleich mal für weitere Getränke gesorgt hatten. Bis man sich aber so gesammelt hat, alle Leutchen fit genug waren, gefrühstückt hatten, das nächste Zelt stand usw usf dauerte es ein wenig, aber dann ging’s wieder den kurzen Weg an den Strand.

Strand von Groote Keeten
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In der fein knallenden Sonne wurde auch wieder etwas gekickt – einen trieb es gar ins Wasser. Ehrlich gesagt, ich würde das Meer jetzt nicht als wirklich “wohltemperiert” bezeichnen. Diesmal ging’s am späten Nachmittag auf direktem Weg zurück zum Zeltplatz um dann auch endlich mal Grillen zu können. Wurd ja auch mal langsam Zeit. Ich befürchte das trotzdem wohl noch immernoch einiges an Fleisch, Würstchen und anderem Grillgut (Putenspieße, Holzfällersteaks, etc pp) übrig geblieben sein müßte. Nach dem Motto, daß es sich mit vollem Bauch besonders gut spielen läßt ging’s nochmal zum sehr “körperbetonten” Fußball-Spiel gegeneinander.

  • Deutschland – Deutschland

In dem oben schon beschriebenen Mini-Feld ging’s bei drei gegen drei ganz schön zur Sache. Eigentlich sind solche Plätze ja eher was für die technisch beschlagenen Spieler, wir spielten aber irgendwie deutlich rustikaler. Nicht, daß man nicht nach den bisherigen Aktivitäten schon genug Muskelkater und blaue Flecke davon getragen hätte, das Spiel hatte eine solide Härte. Zweimal wurde bis zehn gespielt, zweimal durfte sich unser Team knapp geschlagen geben. Nun denn, wir haben ja immerhin nicht gegen Holländer verloren ;)

Der Rest des Abends war ganz nett, mit elf Leuten um den Tisch zu sitzen war ganz witzig – nur etwas fraglich, ob unsere Nachbarn das auch so empfanden. Bis auf die Nacht von Samstag auf Sonntag gab’s aber keinen der sich über uns beschwert hat. Mittlerweile sollten wir ja auch so solide und ruhig geworden sein, daß es alles gesittet abläuft – wohlgemerkt, sollten :P

  • Die Abreise

Der Heimweg wurde am Montag schon sehr früh angetreten. Um acht bin ich aus ‘m Schlafsack gefallen, direkt duschen gewesen und danach wurde sofort alles zusammen geräumt. Ohne Frühstück waren wir um viertel nach neun schon vom Platz. Auch auf der Rückfahrt hatten wir Glück, daß wir in keinen Stau kamen. Pünklich zur Kaffeezeit war ich dann auch wieder zu Hause. Ein bißchen kaputt war ich schon, so daß das Auspacken auf heute verschoben wurde. Abschließend war’s ein schönes Wochenende mit weniger Streß als ich eigentlich schon befürchtet hatte, “Schönwetterzelten” klappt ja meist auch ganz gut bei mir. Noch so’n netter Camping-Urlaub würde mir sicherlich auch gefallen, aber ich glaub mal nicht, daß es dazu dieses Jahr nochmal kommen wird. Scheinbar wurden die Überlegungen zum “Center Parc 2006” am Wochenende wieder konkretisiert. Mal schauen, was da noch auf mich zukommt ;)

SierraXTC am 15.05.06 um 01:14 Uhr

/nick Alter_Sack*

Geschwafel

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So! Das ist auch geschafft!

Jetzt bin ich also achtundzwanzig Jahre alt. Entgegen meiner eigentlichen Idee, daraus keine große Sache zu machen wurde letzten Endes doch wieder gefeiert. Das es sich die Familie nicht nehmen läßt zu gratulieren und dem Geburtstagskind ein wenig den Tag angenehm zu gestalten ist immer sehr nett. Aber, fangen wir am Besten vorne an: Schon am Freitag Abend habe ich mir den Spaß gegönnt und die Leidensgenossen im IRC eingestimmt auf meinen *hust* Ehrentag. So freute man sich dann mit mir zusammen um 000 Uhr über mein Jubiläum, welches dann noch spontan mit der Schwester bei angenehmen Frühlingstemperaturen auf der Terasse eingeleitet wurde. Am Samstag selbst gab’s dann mit meiner Freundin und der Familie lecker Kaffe und Kuchen (Schwarzwälderkirsch und eine Erbeer-Torte *hmjamm*) und natürlich die obligatorischen Geschenke:
Fangen wir bei Brina an, die mir zum Geburtstag eine Karte für das “Wir sind Helden“-Konzert in Köln im Tanzbrunnen geschenkt hat :thumbsup: So geh ich innerhalb eines Jahres zum zweiten mal zur vielleicht zur Zeit besten deutschsprachigen Band *g* Auf jeden Fall freu ich mich schon sehr auf das August-Wochenende wo wir dann nicht nur in Köln “Wir sind Helden” sehen werden, sondern auch am Tag vorher noch ( fast schon tradinionell) die Bierbörse in Leverkusen aufsuchen werden. Zu der Konzertkarte bekam ich dann noch eine ganz wichtige Utensilie, nämlich für meine frisch renovierte Toilette noch eine hübsche Klobürste :lol: Von meinen Großeltern wurde mir der sehnliche Wunsch nach einem ordentlichen Schreibtisch-Stuhl erfüllt. Endlich habe ich so einen schicken Chef-Sessel aus echt Leder mit angenehmer Wipp-Funktion :thumbsup: Nachdem mein alter Stoff-Schreibtisch-Stuhl durch die typische Sitzweise im Schneidersitz am PC auch schon ganz schön abgegriffen war wurde es natürlich Zeit wieder angenehm und vor allem bequem zu sitzen. Den Stuhl hab ich dann natürlich direkt auch zusammen gebaut. Meine Schwester war ganz kreativ und hat mir ein “Brötchen-Puzzel” geschenkt, damit ich meine grauen Zellen entsprechend trainieren kann. Falls jemand nicht weiß, was ein “Brötchen-Puzzel” ist: Einfach ein wenig Paniermehl in der Tüte und man hat das Brötchen im Do-It-Yourself-Verfahren ;) Dazu gab’s dann noch ‘n Kasten leckeres Erdinger Hefe-Weizen von ihr, was bei schön warmen Temperaturen sicherlich mal für die entsprechende Erfrischung sorgen wird. Von meiner Mutter gab’s dann auch ein wenig Geld, was vielleicht in einen kurzen Zelturlaub in Holland über Pfingsten investiert wird – aber da bin ich mir noch nicht wirklich sicher. Dazu noch eine schöne Sonnebrille, damit ich den Urlaub und vor allem den Sommer auch genießen kann.
Nach dem Kaffee und den ganzen schönen Geschenken wurde es auch mal Zeit den aufkommenden Hunger mit totem Tier vom Grill zu besänftigen. Es wurde also mal wieder lecker gegrillt und glücklicherweise hielt sich das Wetter so lange auch, daß man nicht nur z.T. in der Sonne draußen sitzen konnte, sondern auch in Ruhe den Grillfreuden beiwohnen konnte. So wurde es langsam auch Zeit, daß die ersten Freunde eintrudelten. Dafür, daß ich eigentlich nicht großartig den Abend beworben habe kamen immerhin acht Leute, was in meinem Zimmer für leichten Platzmangel und ein wenig Stimmung sorgte. :thumbsup:
Diesmal wurde nich geschwächelt, immerhin gingen fast vier Kisten leckeres Krombacher weg und der letzte Gast verlies mit dem Vogelgezwitscher gegen fünf Uhr den Keller. Alles in allem war es ein gelungener Abend an dem nicht nur Bier-technisch ordentlich zugeschlagen wurde, auch die Fressalien wurden dankend aufgegriffen :lol:
Zum guten Abschluß des Wochenendes wurde am heutigen Muttertag noch mein Vater aufgesucht, der mir mit seiner Familie einen weiteren sehnlichen Wunsch in Form eines DVD-Brenners erfüllt hat, der dann morgen den Weg in den Desktop-PC finden wird. Dazu gab’s noch ein paar Rohlinge, damit der Brenner auch direkt was zu tun hat und ein *ähm* naja – interessantes T-Shirt mit einem Motiv von mir als ich ungefähr zwei Jahre alt war und bei meinen Großeltern in der Küche mitgeholfen habe beim Spülen :lol: Darüber der Spruch: “Kaum älter geworden”. Ich denke, es werden sich sicherlich genug Gelegenheite finden an denen solch ein Shirt seinen Einsatz finden wird :thumbsup: Dazu gab’s auch wieder lecker Kaffee und Kuchen und zur Abrundung des Tages wurde nochmals der Grill angeworfen. Zum guten Gesamtbild paßt dann noch letztlich das Geschenk vom Freund meiner Mutter, der mir eine leckere Flasche Hörnerwhiskey mitgebracht hat. Ich denke, eisgekühlt wird ein Glas sicherlich spätestens am 09. Juni auf den Sieg gegen Costa Rica den Weg durch den Rachen finden :)
Wie man lesen kann bin ich mehr als glücklich und zufrieden und habe mich nicht nur sehr über die zwei schönen Tage und vielen Geschenke gefreut. Auch das so viele an mich gedacht haben ist wirklich sehr schön. So werde ich diese Tage noch bei einem leckeren Bierchen ausklingen lassen und mich seelisch auf das nächste Großereignis am nächsten Wochenende vorbereiten: Goldene Hochzeit meiner Großeltern.

* by Yank¤¤

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