SierraXTC am 14.07.10 um 10:33 Uhr

Schützenfest 2010

Geschwafel

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Achtung, Schützenfest

Hatte ich letztes Jahr noch Bedenken, dass das Fest ins Wasser fällt, hoffe ich dieses Jahr doch eher darauf, dass das herrliche Sommerwetter zwar gerne an sich so bleiben könnte, aber vielleicht so ca. 5° – 7° kühler sein dürfte. Bei Sonnenschein ist so ‘n OpenAir-Event :D doch deutlich ansprechender ;)

SierraXTC am 25.06.10 um 11:03 Uhr

Favoritensterben

Fußball, WM 2010

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Der fremde Kontinent mit all seinen Gefahren fordert seine ersten Opfer:

  • Frankreich
  • Italien
  • Spanien
  • England
  • Argentinien
  • Niederlande
  • Brasilien
  • Deutschland

“Was hab ich mich gefreut, dass Italien raus ist. Ich hatte einen inneren Reichsparteitag”

Quelle: reztips.eu

WM 2010 Verkehrsschild

Zusammenfassung

Zwei Wochen genießt man nun im alten Europa die WM im fernen Südafrika. Während bei uns langsam das Wetter feststellt, das wir wieder ein Sommermärchen benötigen, frieren sich unsere Fußballer am Kap den Poppo ab. Ein Wintermärchen findet derweil jedoch für viele Mannschaften nicht statt. Gerade die vermeindlich großen Teams aus Europa präsentieren sich in Südafrika in einem desolatem Zustand. Für Frankreich, Italien und England reichte es zusammen zu gerade einmal einem Sieg. Die Gegner waren nicht etwa Brasilien, Portugal, Argentinien und die Niederlande, nein es waren Neuseeland, Slowenien und Südafrika.

Ich will mich – gerade nach dem Spiel gegen Ghana – nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber von dem, was bisher über die Bildschirme flimmerte, waren die Leistungen der Deutschen, der Argentinier und der Brasilianer noch die ansprechensten. Nur wissen wir alle: Einigermaßen attraktiver Fußball wird nicht Weltmeister. Da trifft es sich gut, das der deutsche Knabenchor gerade zum letzten Vorrundenspiel seine Effektivität wiedergefunden hat.

Wie immer wachsen auf anderen Kontinenten Teams über sich heraus, mit denen im Vorfeld niemand gerechnet hat. Diesmal leidet neben Europa auch der Gastgeber-Kontinent unter extremen Schwächeperioden. Überragend präsentiert sich hingegen Südamerika. Bis jetzt stellt Südamerika schon drei Gruppensieger und mit Brasilien und Chile besitzen zwei weitere Teams noch die Chance den ersten Platz in der Gruppe zu erlangen. Die Chancen stehen also gut, das in Südafrika eventuell eine südamerikanische Mannschaft wieder einmal den Pokal holt. Rein “statitistisch” wären “sie” auch wieder dran: Seit 1962 in Chile wurde immer abwechselnd ein europäisches und ein südamerikanisches Team Weltmeister.

Ich habe damals™ schon geschrieben, das ich nicht der Ansicht war, das Italien einen besonders tollen/würdigen Weltmeister abgegeben hat, was eben an dem Fußball, den sie spielen, und der damit einhergehenden Theatralik liegt. Auch die Franzosen haben sich weder 2006 (trotz des tollen Kampfes gegen Brasilien), noch 2008 und erst recht nicht 2010 besonders mit Ruhm bekleckert. Von daher liegt es mir fern, diesen beiden Teams eine Träne nachweinen zu müssen. Gleiches gilt eigentlich seit 4 Jahren auch für den Fußball von der Insel. Die Auftritte sind selten überzeugend gewesen. So denke/befürchte ich, das – sollten “die deutschen Panzer” (O-Ton des britischen Boulevards) die Engländer wieder “überrollen“, evtl schon gegen eine spielstarke argentinische Mannschaft Schluß mit lustig sein könnte.

Von daher prophezeihe ich: Im WM-Finale steht mindestens eine südamerikanische Mannschaft.

SierraXTC am 23.06.10 um 07:36 Uhr

Selbstreferenzierend

Fußball, Nationalelf, WM 2010

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Vor fast genau vier Jahren schrieb ich es schon mal:

Wie war das damals noch: Fußball ist kein komplexes Spiel was man nur in langen Sätzen erklären kann,

“Football is a simple game: 22 men chase a ball for 90 minutes and at the end, the Germans win.”

“Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen während 90 Minuten einem Ball nach und am Ende gewinnt Deutschland.”

So einfach ist das :thumbsup: Damit wissen wir für heute bescheid ;)

Und, wo wir gerade bei Parallelen zur WM 2006 sind: Damals™ schon, hatte ich die Leistung einiger “Unparteiischer” entsprechend bewertet. Erschreckend ist, das sich seit dem nichts geändert hat.

SierraXTC am 15.04.10 um 10:24 Uhr

Tag des Deutschen Bieres

Geschwafel

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Ein denkwürdiger Tag ist es, der Tag des Deutschen Bieres, einberufen durch den Deutscher Brauer-Bund e.V. Es fällt mir jedes Jahr auf’s Neue auf, dass ich diesen Tag meist nicht respektvoll zu würdigen weiß. Die Ursache liegt vermutlich darin begründet, dass in den letzten Jahren dieser Festtag meist auf einen Werktag fiel.

Dies könnte sich in diesem Jahr ändern, der 23. April 2010 fällt nämlich auf einen Freitag. Damit sollten schon mal grundlegende Vorraussetzungen geschaffen sein, dem Tag die nötige Ehrerbietung zukommen zu lassen. Optimal wäre sicherlich, das – ganz bestimmt tolle – Frühlingswetter auch zu nutzen und den Holzkohle-Grill anzuwerfen. Lediglich letzteres führt zu einem kleineren Problem, denn irgendwie fehlt mittlerweile dafür die passende Location :(

SierraXTC am 18.02.10 um 14:52 Uhr

In Kölle jebützt*

Geschwafel

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Nun ist es auch schon wieder rund 1 Woche her, das ich Karneval in Köln gefeiert habe. Eine kurze Zusammenfassung zum Erlebten will ich aber noch nachtragen. Im wesentlichen, ums direkt auf den Punkt zu bringen, war es wie alle Jahre wieder auch: Schön, und zu kurz. :lol:

Los ging’s Donnerstag Morgen gegen halb zehn, bepackt mit Trolley und Umhängetasche zum Bahnhof. Ich frag mich, warum ich so viel Klamotten mit hatte, wenn ich eh nur 1 Tag da war. Der Bahnsteig in Hamm war wiedermal rappelvoll mit Jecken, die alle zusammen mit mir in den RE7 Richtung Köln einsteigen wollten. Entsprechend kuschelig sollte es werden. Während ich überglücklich noch einen Klappsitz ergattern konnte, wurde das Platzangebot im Zug von Bahnhof zu Bahnhof spürbar geringer. Mit Karnevalsstimmung war es an dem Morgen noch nicht so weit her, weswegen ich froh war, mich hinter meinem Buch zu verschanzen und durch den iPod mich von der Außenwelt abzukapseln. Das klappte so lange, bis irgendwelche “jecken” mittfünfzigjährigen Frauen irgendwelche Staubwedel durch die Gesichter der anwesenden Herren zogen. Nüchtern betrachtet sind Westfalen einfach extrem unlustig.

Die Fahrt fand ihren Höhepunkt im Ausstieg in Opladen. Mit viel Mühe konnte ich mich, inklusiver meiner Klamotten, bis zum Türbereich vorkämpfen, für die 3 Meter brauchte ich auch nur etwa 10 Minuten – um mir dann die letzten Kilometer vor Opladen von betrunkenen Karnevalisten ihre Alkoholfahne direkt ins Gesicht blasen zu lasse *schauder* Ich hoffe, nächstes Jahr fahr ich mit ‘m Auto.

Einem angemessenen Frühstück, traditionell abgehalten im Schlebuscher Grill, folgte dann die Weiterfahrt nach Köln. Wie eben alle Jahre wieder, begann die Tour auf dem Heumarkt. Direkt neben dem Reiterdenkmal sammelte sich die Gruppe, lauschte der Wiederholung der Übertragung auf Videowänden vom Alter Markt vom Vormittag. Merkwüdigerweise waren wir dieses Jahr gar nicht zum Zug auf dem Alter Markt. Vom Heumarkt ging’s nämlich direkt in die Altstadt. Für uns spielte sich vornehmlich alles im Freien ab, da die kleinen Kneipen in der Altstadt gerammelt voll waren, was uns später zum eigenen “Verhängnis” werden sollte. Generell war’s auch nicht wirklich verkehrt draußen durch die Gegend zu ziehen, immerhin war es zumindest wettertechnisch trocken und – im Vergleich zu Westfalen – vergleichsweise mild. Diese Meinung teilte aber nicht zwingend jeder, der anwesenden Jecken.

Irgendwann wurde aber genug gequängelt und wir haben nach wärmeren Örtlichkeiten gefahndet. Diese fanden wir – wie schon gesagt – nicht in der Altstadt. Ein einziges Lokal wurde auf dem Alter Markt zwar angetestet, aber innerhalb der Kneipe war man durch die sich bewegenden Menschenmassen ständig selber in Bewegung und hatte definitiv mehr als genug Körperkontakt, so voll war das da. Nach langem hin und her einigten wir uns darauf, doch wieder raus aus der Altstadt zu wandern. Ziel war – seit langem mal wieder – das “Reissdorf Brauhaus“. Für € 5,- Eintritt beglückte uns am frühen Abend das Brauhaus noch mit verhältnismäßig viel Platz und Luft zum Atmen.

Dort haben wir auch den Rest des Abends zu guter kölscher Karnevalsmusik verbracht, die – so hatte es den Anschein – einigen nach gewisser Zeit aber ein wenig auf den Keks ging. Die Stimmung im Brauhaus war, wie ich fand, super – zumal je später der Abend es auch umso voller wurde. Es war auf jeden Fall eine gute Idee, sich im Reissdorf niederzulassen, bisher wurden wir von der Location auch nicht enttäuscht. Gegen Mitternacht wurd es auch Zeit sich wieder auf den Weg zurück nach Schlebusch zu machen und Karneval für dieses Jahr Karneval sein zu lassen. Aber, ich komme wieder, keine Frage … ich werde mir zeitnah für den 03. und 04. März 2011 schon mal Urlaub nehmen. :)

* Motto der Session 2009/2010
** Bilder sind Mangelware, da sich der Photograf auf Portraits beschränkt hat

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