SierraXTC am 04.12.10 um 23:44 Uhr

World of Warcraft (XVIII)

Gesellschaftsspiele, World of Warcraft

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Ja, es gibt doch nochmal einen Beitrag von mir zu WoW. Ich muss gestehen, das ich Anfang Oktober nochmal kurz für rund 2 Wochen rückfällig geworden bin. Aber auch dieser kurze Rückfall hat meine Entscheidung nur bestärkt. Also, warum dann nochmal das Thema WoW aufgreifen?
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Passend zum Weihnachtsgeschäft wirft Blizzard die 3. Erweiterung von WoW auf den Markt. Und vieles, was es im Vorfeld zu lesen gab muss sich nun bewähren. So habe ich grade den Artikel auf buffed.de zu Cataclysm gelesen und dieser bestätigt meine Einschätzung vom Sommer 2009 und zeigt mir, das WoW zwar nett, aber nicht besonders spannend ist.

Wie komme ich zu dieser Annahme, wo ich doch weder zur Zeit online aktiv bin, geschweige denn Cataclysm getestet habe? Ich stütze mich dabei auf meine im Spiel gemachten Erfahrung zu der Erweiterung Wrath of the lichking und eben dem “Testbericht” von buffed.de. Das alleine reicht mir persönlich um zu dem Schluss zu kommen, das es für einen ehemaligen Spieler eher nach wie vor uninteressant ist, den brach liegenden Account wieder zu reaktivieren.

Wie gesagt, das Ganze ist rein subjektiv. Dazu muss ich jedoch zumindest ein klitzekleinwenig ausholen: Wie zu vermuten hatte ich durchaus auch Zeiten, in denen mir das Spiel viel Spaß gemacht hat. Aber – so ich denn mal am PC spiele, so spiele ich doch aus dem Grundinteresse einer gewissen Herausforderung gegenüber. Diese war – ab spätestens – Patch 3.2 für mich nicht mehr gegeben (Jaja, ich weiß, das ich den LK nicht gelegt habe – aber es geht mir dabei eher um den gesamten Eindruck.).

Und ja, tatsächlich steigt der Anspruch. Er steigt nicht unbedingt in Vashj’ir und Hyjal, die kaum komplizierter sind als die Sturmgipfel oder Eiskrone zur WotLK-Veröffentlichung. In Tiefenheim und Uldum geht es aber bereits deutlich härter zu. Im Schattenhochland schließlich war in der Cataclysm-Beta Grüppchenbildung dringend zu empfehlen.

Quelle: buffed.de

Widerspricht meiner vorgefertigten Meinung ja schon, aber: Leveln ist nur ein kurzer – zwar wiederkehrender – Bereich im Spiel. Während man, dank Wotlk-Talentbaum und Erbstücken zur 2. Erweiterung jegliche heroischen NPCs ganz einfach mal solo im Schnelldurchgang metzeln konnte ist ein Anheben des Schwierigkeitsgrads auf den ersten Blick ganz nett. Das wird sich aber mit zunehmender Spielzeit in Cataclysm genauso wieder relativieren, wie es schon zu BC- und Wotlk-Zeiten war. Auch da wird man mit Patch 4.2 oder höher vermutlich mit dem x-ten Twink auf wenig Herausforderung stoßen: Gecraftete Items und Erbstücke gibt es weiterhin und Blizzards-Nerfkeule schwingt immer wie ein Damoklesschwert über dem Spiel. Also: Same procedure ..

Eine kreative Freiheit bei der Wahl der Talente sucht Ihr ebenso vergebens wie den Pfad der Titanen (..) Ihr habt statt zwei Glyphenarten drei, könnt statt sechs Glyphen neun einsetzen. Das ist weder spannend noch fordernd. (..) Vereinfachungen gibt es auch bei Items.

Quelle: buffed.de

Schlußfolgerung: Es wird weiterhin einfacher. Der Talentbaum ist schon Pre-Cataclysm abgestumpft. Es war – in Kombination mit der Ausrüstung – eines der letzten Theorycrafting-Betätigungsfelder. So fummelt man hier und da ‘n bißchen an sekundären “Stats” rum, sieht zu, das man auf sein “Cap” kommt und metztelt fröhlich weiter. Gähn, same procedure ..

So vielversprechend die Instanzen wirken, so angreifbar ist die Beuteverteilung. In guter WotLK-Tradition müssen Fans von Tier-Sets nämlich nicht zwingend auch raiden.

Quelle: buffed.de

Damit sind wir beim Killerargument, warum Raiden in WoW unsinnig geworden ist: Nach wie vor (wie schon während der gesamten Wotlk-Ära) werden T-Sets verschleudert. Warum also Endgame und Raidinstanzen, wenn sich die Spieler nach wie vor Ihre lila Items durch den x-hundersten Instanz-Lauf abfarmen können? Ergo hat Blizzard die Kritik der Spieler an der 2. Erweiterung überhaupt nicht verstanden. Ich tendiere nach wie vor dazu, das meine Prognose, alte T-Set Teile gegen Geld im Blizzard-Shop kaufen zu können mittelfristig Realität wird. Dazu wird die “Königsdisziplin” – 25 mehr oder minder begabte Spieler bei Bosskämpfen eine einigermaßen einheitliche Choreographie abzuhalten – weiter verwässert. Da ist der Spagat zwischen pushen von Gilden und Endcontent-Raids in meinen Augen einfach gescheitert.

Diese Entwicklung ist bezeichnend für das übergreifende Konzept für die Klassen: Mit Cataclysm wird alles einfacher. Das hilft Einsteigern, unterfordert aber mitunter die Profis.

Quelle: buffed.de

Dies ist das eigentliche Fazit des Artikels auf buffed – was sich einfach so mitten in dem langen Text versteckt. Sprich, die von mir eigentlich gewünschte Herausforderung schwindet weiter: Ob im PvE-Endcontent (trotz Crowd Control), generell im – in WoW nie ausbalancierten – PvP, der weiteren Abwertung von Handwerk oder eben dem hinterher Werfen von epischen Items: Alles in allem in Wotlk schon mal da gewesen und schon dort hat es nie den Flair von Classic/BC erreicht.

Ich weiß nicht, ob der buffed-Artikel nun “Lust” auf die Erweiterung machen sollte. Bei mir führte es eigentlich nur dazu, endgültig Amen zu sagen und auf Diablo 3 zu warten. Die wenigen positiven Aspekte des Artikels können einen nun wirklich nicht mehr dazu veranlassen zu Cataclysm zu greifen.

SierraXTC am 15.09.10 um 06:55 Uhr

“Let’s Golf”

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Spielen auf dem iPhone/iPad ist an sich so’ne Sache. Letztlich dient es mir eigentlich auch nur als kurzer Zeitvertreib zwischendurch. So beschränkt sich die Spielerei in den meisten Fällen auf etwas Bejeweled 2. Irgendwann kam irgendwie durch eine dieser Kostenlos-Aktionen mal “Let’s Golf” auf den iPod. Wirklich gespielt hab ich’s aber nie – bis jetzt: Im Urlaub fand sich in “Let’s Golf” eine schöne, kurzweilige Zerstreuung zwischen den Aktivitäten.

Gameloft Lets Golf

Die Steuerung ist recht simpel und damit auch für mich geeignet. Im ersten, obigen Bildschirm bekommt man die Abschlag-Position angezeigt, die Möglichkeit schon mal rechts oder links entsprechend zu korrigieren, sowie die Auswahl-Option des Schlägers, mit dem man den Ball weit dreschen möchte. Ein touch auf die Map des Lochs führt einen zu einer weiteren Ansicht. Nun wird auf die Zielstelle gezoomt und man kann dort das Zielfeld entsprechend nochmal ausrichten.

Gameloft Lets Golf

Alles in allem relativ überschaubar. Wenn man rechts unten den gelb leuchtenten Button berührt, dann öffnet sich die Anzeige für den Schwung und die Präzision des Abschlags. Schwupps fliegt das Ei über das Green in Richtung Loch. So spielt man Loch um Loch inklusive automatischem Speicherns, wenn man das Spiel verläßt. Das wirklich schöne an dem Spiel ist dabei durchaus der Umfang. Für – Normalpreis – € 4,99 bekommt man mehrere Courts, die man nach und nach freispielen muss, diverse Gimmicks, wie Ausrüstung oder neue Spiel-Charaktere.

Gameloft Lets Golf

Gut, eigentlich keine Frage, für mein Spielaufkommen auf dem Gerät hätte ich mir das Spiel vermutlich nie im App-Store gekauft, wenn es nicht per Angebot in iTunes geflattert wäre. Man muss nun nichts extrem Tolles erwarten, aber man bekommt ein grundsolides Golf-Spiel, was einen lange motivieren kann und auch nach mehreren Runden noch für Abwechslung sorgen kann. Einen sehr ausgiebigen Testbericht findet man übrigens auf Macnotes.

Gameloft Lets Golf

SierraXTC am 09.09.10 um 07:54 Uhr

World of Warcraft (XVII)

Gesellschaftsspiele, World of Warcraft

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Da war doch was? Ja, genau, WoW spiel(te) ich doch auch. Richtig, spielte. Seit nunmehr knapp 2 ½ Wochen war ich nicht mehr im Spiel online. Der letzte Tag, an dem ich Azeroth betreten habe, war auch der Tag, an dem eben das – rechtzeitig gekündigte – Abo auch ausgelaufen ist.

Geht das überhaupt, so – von heute auf morgen – aufzuhören? Das Spiel hat es mir zum Ende, also zu meinem Spielzeit-Ende hin, recht leicht gemacht. Klar, keine Frage: Ich hab gerne WoW gespielt. Sogar recht viel Zeit zwischendurch in der Parallelwelt verbracht. Es war durchaus entspannend – in den meisten Fällen – Abends sich ein wenig in Nordend abzulenken.

Warum hört man dann auf, wenn’s einem – eigentlich – gut gefällt? Tja, es lief bei mir einfach nur noch auf’s “raiden” der aktuellen End-Content-Instanz Eiskrone hinaus. An und für sich sogar recht erfolgreich, auch wenn ich mir den Titel des “Königsmörders” nicht erspielt habe. Aber nach Abschluß seiner täglichen Instanz-Durchläufe mit Anzahl X an Charakteren und dem warten darauf, das sich irgendwie, irgendwo eine brauchbare Gruppe für eine 10er oder 25er Instanz findet um letztlich feststellen zu müssen, das man zu Letzterem eigentlich selber gar nicht motiviert war und ansonsten nur noch in Dalaran herumstand um ein wenig zu chatten schien das Ende eigentlich besiegelt.

Nein, irgendwo bin ich bei den Veränderungen, die seit dem Patch 3.2 (Einführung von Prüfung des Kreuzfahrers) ins Spiel kamen, nicht mitgekommen. Nicht Ausrüstungstechnisch und auch nicht im Bezug auf nette Mitspieler. Eher im Bezug auf auf die von Blizzard eingeführten Änderungen. Ich fand WoW zu BC-Zeiten spannend, auch wenn ich da bei weitem nicht so aktiv war. Auch fand ich noch Naxxramas und Ulduar spannend. Aber mit den Änderungen an dem System Zufallsgruppen zu finden, dem System Ausrüstungen zu bekommen verlor ich nach und nach Laune am Spiel. Letztlich rennt man mit Charakter Y zum X-ten mal in der Woche durch die mit Sicherheit zum 1000sten Mal schon betretene Instanz. Abwechslung und Spannung sieht anders aus.

Nachdem man nun seit Dezember 2009 dauerhaft Eiskrone raiden durfte musste war irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht. Denn, wenn man sich gezwungenermaßen über das Erfolgssystem im Spiel zu halten versucht, dann sollte man mal drüber nachdenken, ob es nicht alternative, spannendere Freizeitgestaltungen gibt. Rein prinzipiell könnte ich reichlich über meine WoW-Erfahrungen berichten. Immerhin hab ich ja reichlich Erfahrungen machen können. Und irgendwo war ich sicher auch angetan von dem ein oder anderen Charakter. Aber auch die schönsten Abende im TS konnten nicht mehr wirklich für Begeisterung sorgen. Von daher – wie ich schon gefragt wurde: Ich vermisse nichts. ;)

Auch wenn man nie nie sagen soll, so sehe ich es “schon” nach rund 2 ½ Wochen als sicher an, das ich zu Wotlk nicht mehr WoW spielen werde. Ob ich noch das kommende Addon mal anspielen werde will ich nicht ausschließen, aber auch da sind die Informationen, die einem z.B. buffed liefert, eher abschreckend, als motivierend. Die Welt – ob real oder Azeroth – dreht sich auch so weiter und immerhin kann ich sagen: “Joa, hab’s auch mal gespielt, war ganz nett.:lol:

SierraXTC am 09.03.10 um 18:51 Uhr

Ausstieg in Fahrtrichtung Links (XII)

Geschwafel

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09. März 2010:

SierraXTC am 03.03.10 um 10:11 Uhr

Tales of Monkey Island

Apple, Technikecke

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Seit ich Mitte Februar auf golem.de gelesen hab, das Telltale Games die “Tales of Monkey Island” auch für Mac OS herausgebracht hat, spielte ich mit dem Gedanken mit die 5 kleinen Adventures
Tales of Monkey Island
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mittelfristig zu zulegen. Einen kleinen Einblick in die Serie hab’ ich schon im November bekommen, während meiner letzten Berufsschultage. Durch die Mac-Portierung ist das Spiel zunehmend interessanter geworden, jedoch konnte ich mich bisher nicht dazu durchringen, die $35 dafür aufbringen zu wollen.

Heute kam indes ein neues Software-Bundle bei MacHeist heraus. Neben so .. nun ja .. für mich unglaublich brauchbaren Anwendungen, wie z.B. RipIt findet sich u.a. eben auch Tales of Monkey Island mit in dem Software-Bundle. Gut, es steht zu hoffen, das entsprechend 50.000 lustige Käufer sich für das Bundle finden, damit das Spiel auch von der Demo zur Vollversion wird, aber das hat bei den meisten, von MacHeist vertriebenen Bundles bisher anscheinend auch funktioniert.

So, denn kauft mal alle fleißig das Paket, damit ich auch hoffentlich möglichst überhaupt Guybrush Threepwood durch die Gegend steuern kann. Die restlichen Anwendungen werd ich mir in den kommenden Tagen aber auch mal genauer anschauen. Vielleicht ist ja auch da etwas brauchbares dabei, für das ich im Zweifel wohl sonst nie Kohle auf den Tisch gelegt hätte.

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