SierraXTC am 10.09.07 um 12:03 Uhr

The scratchy Show (IV)

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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08. Juni 2007 .. das ist nun auch schon wieder drei Monate her. 3 Monate, in denen ich nichts weiter am Fileserver scratchy gemacht habe (außer den üblichen World-Updates). Was hatte ich nicht noch alles für offene Baustellen: Unter anderem eggdrop, ftpd, bind, jabber, ircd .. im Endeffekt hab ich nicht die Zeit und Motivation gefunden an irgendeiner Baustelle groß zu frickeln. Bis Freitag ..

Ein ftpd ist auch 2007 nicht zwingend unverzichtbar – auch wenn die eigene Upload-Geschwindigkeit 16kB/s nicht überschreitet. Jedenfalls wurd mir auch ein wenig auf die Füsse getreten. So fiel zunächst die Wahl nach der richtigen Software schwer. Zur Auswahl standen pure-ftpd und proftpd. Nachdem das Gentoo-Wiki vornehmlich vor pure-ftpd-HowTos strotzt und ich auf dem alten Debian-System zumindest die wesentlichen Grundlagen von pure-ftpd kennen gelernt habe, entschied ich mich also für pure-ftpd

Kurz zur Historie: Irgendwie hab ich damals pure-ftpd nicht über ein Start-Script aufrufen können – warum auch immer, stattdessen mit einem kurzen Befehl mit insgesamt 14 Parametern, wovon ich bei einigen nicht mal mehr wußte, was sie bedeuten. Schön, das unter Gentoo alles einfacher ist.

Paket nach dieser Anleitung emergt und das Config-File angepaßt. Sehr schön dokumentiert alles und nun weiß ich auch, wofür die ganzen Parameter alle stehen. Hätte ich aber auch schon längst hier nachlesen können. Um die Link-Sammlung zu komplettieren noch ein Link zu einer deutschsprachigen Dokumentation.

Jedoch wollte es auf Anhieb doch nicht klappen. Zunächst wurd ich vom Server wegen falscher Authentifizierung geschmissen. Ursache dafür scheint mir, das, nachdem man einen virtuellen User angelegt hat, die puredb nochmal neu aufbauen muß. Warum auch immer :shrug:

Und irgendwie hab ich, trotz Portforwarding, kleinere Probleme mit dem passive mode. Obwohl in der Konfiguration die Option -N für den Betrieb hinter einem NAT-Router empfohlen wird, bekam ich damit nur einen active mode zu Stande. Ohne den Parameter klappt es besser, wenngleich ncftp meldet:

Falling back to PORT instead of PASV mode.

Nach etwas Recherche konnte ich das Problem aber auch lösen. Es reicht nämlich nicht aus, einfach nur den Portbereich für die Passive-Ports anzugeben und im Router weiter zu leiten, man soll dann auch noch den Host, respektive die IP des Routers mit dem Schalter -P angeben. Danach bekommt man auch erfolgreich eine Verbindung im passive mode zu Stande. Jedenfalls steht die Grundkonfiguration, bis ich pure-ftpd in ein chroot einsperre werden vermutlich noch Monate ins Land ziehen, aber es ist zumindest angedacht.

SierraXTC am 26.07.07 um 18:19 Uhr

New Milestone (VII)

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Lange ist es her, daß ich meinen Uptime Record feiern durfte – wenngleich dieser auch eher inoffiziellen Charakter hat. Nun kann ich aber den ersten Meilenstein auf dem Weg zum nächsten Rekord verbuchen. Das Gentoo-System, welches als (File-) Server läuft, hat mittlerweile auch schon die ersten 50 Tage ohne Reboot hinter sich gebracht:

Milestone July 2007
by “My Simple PHP Sysinfo”

Eine Sache erstaunt mich jedoch immer wieder, wenn ich von solchen Milestones berichte: Auch, wenn vor einiger Zeit beim Server-System ein wenig die Hardware durch getauscht wurde – CPU gewechselt, Board gewechselt, System-Platte geändert – so ist die verbaute Hardware mittlerweile ein Relikt längst vergessener Zeiten, auch das Netzteil gehört nicht zu den High-End Produkten die man in einem Desktop-System verbauen kann, dennoch schnurrt das System seit Jahren mit diesen antiken Komponenten meist mehr als minder ausfallfrei vor sich hin. Auch Staub und Dreck führten nicht zu eklatanten Schäden.

Ich klopfe natürlich wie immer auf Holz und sage toi-toi-toi, daß dieser Zustand anhält. Dennoch überrascht mich nach wie vor immer mal wieder, wie solch ein System dieser Dauerbelastung Stand hält. :thumbsup:

SierraXTC am 12.07.07 um 06:42 Uhr

World of Warcraft (II)

GNU/Linux, Gesellschaftsspiele, Linux allgemein, World of Warcraft

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World of Warcraft official logo
official logo by
Blizzard Entertainment
Ja nun – es ist doch passiert: World of Warcraft gefällt mir gut und der Preis von ¤ 19,99 bei Gamestop für das Basis-Spiel fand ich auch akzeptabel. Also hab ich schon letzte Woche Freitag im Laden vor Ort zugeschlagen – jedoch muß ich erst noch den Key ausprobieren. Noch bin ich nicht

dazu gekommen, meinen Gast-Account zu einem Voll-Account zu aktivieren *hust*. Aber das wird sich spätestens wohl diese Woche Freitag ändern müssen. Damit das Spiel aber auch die gebührende Aufmerksamkeit von mir bekommt reicht es aber nicht aus, auf dem Desktop-PC unter Windows® XP installiert zu sein. Also hab ich gezielt im Gentoo-Wiki gesucht und wurde natürlich auch fündig: HOWTO Install and update World Of Warcraft with wine.

Montag Abend hab ich’s auf meinem Laptop ausprobiert und grundsätzlich bleibt zur Zeit festzuhalten: Es läuft – zwar noch mit kleineren Krankheiten, aber ich kann auf dem Laptop unter Gentoo World of Warcraft in 1280×800 spielen. Kinderkrankheiten sind z.Zt. noch, daß der Sound arg scheppert. Ich weiß nicht, ob das mit ALSA und der Hardware zusammen hängt – dazu probiere ich WoW auf dem Desktop unter Linux grade aus – oder ob WINE da das Problem ist. Dadurch könnte auch das Problem herstammen, daß WoW sich nicht sauber beendet. Man kann zwar den Server verlassen, aber das Spiel an sich beendet sich nicht. Auch muß ich jedesmal noch eine AGB abnicken, obwohl die config.wtf angepaßt wurde.

Also warte ich gespannt ab, ob sich Erfolg auf dem Desktop-Rechner einstellt, denn der ist zum Spielen IMHO doch besser geeignet. A pros pos Spielen .. Ja, wo man nun so teuer investiert hat muß man natürlich auch ab und zu mal ein “realm” besuchen. Mein Taure mit dem klangvollen Namen “Hathagat” auf “Gilneas” ist mittlerweile auch schon bei Level 17 und bereitet mir doch zusehends Freude. Lediglich zwischenzeitlich hatte ich doch eher weniger Spaß, da ich mich irgendwie zwischen “Mulgore” und dem “Brachland” mit Quests verfranßt hab. :shrug:

Nun ja – wenn das Wetter weiterhin so dermaßen bescheiden bleiben sollte, wie die letzten Wochen über, dann kann ich vermutlich beruhigt meinen ersten “Freimonat” auch ausgiebig ausnutzen. :roll: :D

SierraXTC am 23.06.07 um 19:49 Uhr

Pimp my Desktop (VIII)

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

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.. soweit, so gut: Linux ist nun in Form von Gentoo auf meinem Acer Aspire 5633 WMLi. Wie angedeutet gibt es noch einige Baustellen, aber das System ist nun zumindest im Großen und Ganzen schon ordentlich zu benutzen. Nicht überraschend dürfte sein, daß ich mich auch für KDE als Desktop-Umgebung entschieden hab.

Linux Laptop Gentoo Desktop June 2007
click thumbnail to enlarge

Auch hier wieder die von mir sehr beliebten Dekorationen in Form von:

Am Bootsplash muß ich aber noch etwas basteln, da die GeForce Go scheinbar keine Framebuffer-Auflösung von 1280×800 schafft und ich mich so mit gestreckten 1024×768 in der Konsole zufrieden geben muß. Dadurch wirkt der Bootsplash arg gedrungen. Ansonsten scheinen die Sensoren (lm_sensors) soweit auch zu funktionieren. Wird in der Systray als auch in gKrellm angezeigt.

Ungetest ist bisher, in wieweit Power-Management funktioniert und ob Suspend funktioniert. W-LAN läuft bekanntermaßen, der Bootsplash verdeckt immerhin die Fehlermeldung des ipw3945d, letzten Endes aber verbindet sich der W-LAN Chip mit dem Router. Jedoch gibt es – zumindest laut knemo – öfter mal kurzzeitige Verbindungsabbrüche. Das ist etwas suboptimal.

SierraXTC am 20.06.07 um 21:03 Uhr

Gentoo goes Acer (II)

GNU/Linux, Linux allgemein, Technikecke

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Eigentlich wollte ich heute über ganz etwas anderes bloggen, aber über die Fortschritte der Gentoo-Installation auf meinem Acer-Laptop muß ich dann doch dringend berichten. Schon mit der ersten Kernel-Konfiguration, welche ich hilfreicherweise im Gentoo-Wiki fand, startet die Basis-Installation. Trotzdem gilt es noch den Kernel mittelfristig anzupassen, u.a. für gensplash und die SATA-Unterstützung. Zumal sehr viele Treiber fest in den Kernel kompiliert wurden. Weiterhin konnte ich schon dem
Gentoo goes Acer Notebook
Official Logos by
Acer & Gentoo

X-Server WXGA mit der Auflösung von 1280×800 beibringen und kann schon mit einer schlanken fluxbox arbeiten. Daneben konnte ich auch erfolgreich den internen W-LAN Chip von Intel zur Mitarbeit bewegen. Wenngleich der Daemon beim Booten sich irgendwie aufhängt und mit einem “Workaround” erst neu gestartet werden möchte. Aber das sind Feinheiten, um die man sich später noch kümmern kann. Prinzipiell ist es erstmal wichtig, daß alles soweit unterstützt wird.

Heute Nacht darf der Laptop ein wenig an KDE arbeiten – immerhin röhrt das Gerät auch unter Volllast kaum spürbar im Vergleich zum Desktop-PC, so daß ich keine Angst um meine Nachtruhe haben brauch. Dann geht’s bald mit ALSA weiter und im Prinzip wäre das System dann schon zu großen Teilen fertig. Aber da warte ich erstmal gespannt, ob das mit den Hardware-Sensoren (lm_sensors) auch alles klappt und in wiefern dieser, mit Suspend-Treibern gepatchte Kernel, auch die einzelnen Stromspar-Funktionen unterstützt.

Wenn denn irgendwann das System soweit nutzbar ist, werd ich – nicht nur zur eigenen Notiz – die Konfiguration auch hier zusammenfassen. In der Hoffnung, daß meine offenen Tabs bis dahin noch überschaubar bleiben und ich bei den ganzen Dokumentationen noch durchblicke. ;)

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