|  
SierraXTC am 19.01.10 um 08:37 Uhr

Don’t be evil

Geschwafel

Taglogo Tags: , , ,

Fällig ist eine politische Debatte, an deren Ende neue internationale gesetzliche Regelungen stehen müssen.

Quelle: zeit.de

Ich stehe google auch durchaus kritisch gegenüber, man muss bekanntlich nicht alles toll finden, was die machen, aber nach internationalen gesetzlichen Regelungen zu rufen ist einfach nur absurd. Das ist in meinen Augen sowas von typisch “deutsch“, dieser enge Kleingeist – wenn einem irgendwas nicht passt, dann muss man erstmal alles regeln und Gesetze erlassen. Erinnert mich eher an einen Schrebergärtnerverein denn an einen sinnvollen Diskurs zu google.

Das führt einen geradewegs zu einem Blogartikel vom Wochenende, der sich mit der Kritik von Printmedien an google auseinander setzt. Während sich die Zeit, wie gehabt als “Holzmedium“, extrem paranoid gibt, sieht Andreas die ganze Sache zumindest für mich persönlich zu unkritisch. Denn

Es gibt im Moment keine Datenbank der Welt keinen Webdienst weltweit, in dem persönliche Informationen besser vor Missbrauch geschützt werden als bei Google.

empfinde ich doch als sehr gewagte These. Denn so vermeindlich transparent und “not evil” sich google nach außen zeigt – vor allem um besagtes Vertrauen überhaupt aufbauen zu können – so wenig kann man wirklich darüber erfahren, was in Moutain View tatsächlich mit den Informationen passiert. :shrug:

Wie überall liegt die Wahrheit möglicherweise irgendwo zwischen diesen Extremen …

SierraXTC am 04.09.08 um 09:13 Uhr

Google Chrome

Technikecke

Taglogo Tags: , , ,
Google Chrome Logo
official logo
Google Chrome
Die ganze Welt schreibt über Google Chrome, da darf ich natürlich auch nicht fehlen. Google ist mittlerweile aus dem Netz nicht mehr wegzudenken. Jeder “googelt“, viele nutzen Google Maps für ihre Routenplanung. Haben sich mit Google Earth schon auf’s eigene Dach geschaut oder analysieren ihre Webseiten mit Analytics. Darüber hinaus partizipieren viele – so auch ich – an Googles großem Geldfluß durch die Werbung, z.B. per AdSense.

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Portfolio von Google – und immer mit dabei ist das Tracking von Nutzerdaten. Ob nun harmlose Cookies, welche eine Suchhistorie aufbauen oder das automatisierte Durchleuchten von E-Mails bei Google Mail und noch vieles mehr, alles im Sinne des Web-Nutzers um diesen so gezielt mit den von ihm gewünschten Informationen zu versorgen.

Was hat das Alles nun aber mit dem neuesten Browser zu tun, der die Browserlandschaft bevölkert und von so Manchem schon als kommender IE-Killer im Browser-Krieg gesehn wird? Das Google eine Datensammelwut besitzt sollte man durchaus wissen, wenn man sich zur Zeit mit der ersten Beta-Version durch das Netz bewegt. So vergibt Google für jede Chrome-Installation eine eindeutige ID und sendet diese zusammen mit den angesurften URLs und eingegebenen Suchanfragen diese Informationen an Google. Diese Dinge sind nicht unbekannt und sollten zumindest im Hinterkopf verankert sein in einer Zeit, in der die Diskussion um Datenschutz und Datenvermeidung langsam aber sicher zunehmende Publicity erfährt.

Babytux in Google Chrome klein
click thumbnail to enlarge

Aber nun zum eigentlichen: Dem Browser. Chrome erfindet diese Software nicht neu. Ganz im Gegenteil – Google hat sich dabei in Redmond abgeschaut, wie man ein Produktiv sinnvoll zusammen stellt, wenn es im angepeilten Marktsegment längst nicht zu den Pionieren gehört. Man nimmt sich einige anscheinend sinnvolle Sicherheitsfeatures, wie sie wohl im kommenden Internet Explorer 8 integriert werden, schaut sich nette Usability-Gimmicks von Opera ab und nimmt noch hier und da eine Portion Firefox und Safari dazu, garniert mit etwas Marketing ergibt sich daraus ein ungeahnter Hype.

Das Chrome auf Webkit als Rendering-Engine setzt, ist keine Weltneuheit, Apple hat’s mit Safari schon vorgemacht. Auch muß sich die JS-VM V8 entsprechend noch beweisen. Und das allen Vorschußlorbeeren zum Trotz schon Exploits bekannt sind um die Sicherheits- und Performance-Features lahm zu legen zeigt, das Google noch viel Arbeit vor sich hat. Zumal der Browser nicht mit einem völlig überarbeiteten Bedienkonzept aufwartet.

Natürlich betrachtet man derzeit nur eine Beta-Version und Google wird mit Chrome vermutlich auch nicht zwingend auf die Vorherrschaft im Browsermarkt schielen, dazu ist die Konkurrenz um den IE8 und Firefox zu stark. Sicherlich wird sich irgendwo, insbesondere beim Vernetzen von Googles Portfolio mit Chrome die Nische finden, in die sich der Browser einnisten wird. Ich für meinen Teil sehe zumindest zur Zeit und auch in naher Zukunft keinen Grund den Browser zu wechseln, dafür bin ich einfach vollkommen zufrieden mit der aktuell eingesetzten Software. ;)

SierraXTC am 20.05.08 um 12:48 Uhr

“Soziale Netzwerke sind eine Gefahr für den Datenschutz”

Multi-/Media

Taglogo Tags: , ,

“Die Google-Gründer Sergei Brin und Larry Page haben bei einer Konferenz in Großbritannien gewarnt, von sozialen Netzwerken gingen Gefahren für den Datenschutz aus.”

Ja nee, ist klar – Google sind ja die Guten und würden die umfangreich erfaßten Daten ja nie mißbrauchen. Zumal Google ja sowieso “kaum” Daten erfaßt.

Google greift sich jetzt also nicht nur meine Mails, meine Blogposts, die Welt per Google Streetview, meine Excell-Files (als ob ich welche hätte) per Google Dings und alles ander per Google Bums ab, nein, jetzt wollen sie auch noch meine Krankenakte.

SierraXTC am 10.10.06 um 20:01 Uhr

Google kauft YouTube

Multi-/Media, Technikecke

Taglogo Tags: ,
Heute Vormittag vermeldete es schon Heise, Golem und natürlich viele mehr, aber an mir ist diese Nachricht bis vorhin vorbei gezogen. Dank Missi hab ich’s dann doch noch mitbekommen.
Google

Der führende Internetsuchmaschinenbetreiber Google kauft das Online-Videoportal YouTube für 1,65 Milliarden US-Dollar; (..) Die Übernahme des immer noch defizitären Startup-Unternehmens YouTube, das als eines der wichtigsten Beispiele für neue Anwendungen und interaktive Möglichkeiten des viel beschworenenen Web 2.0 gilt, ist für Google die mit Abstand teuerste Akquisition in der achtjährigen Firmengeschichte. (..) Die Übernahme soll im vierten Quartal 2006 abgeschlossen sein. YouTube soll als Marke bestehen bleiben und weiter alle 67 Beschäftigten, darunter die Gründer Chad Hurley und Steve Chen, behalten. (..)

Die “KrakeGoogle wächst also beständig weiter. Irgendwie kann ich mich nicht dagegen wehren, daß die Visionen von Epic 2014 noch zur Realität werden :Oo:

SierraXTC am 26.05.06 um 15:24 Uhr

Googles Picasa auch für Linux

Desktop, GNU/Linux, Technikecke

Taglogo Tags: , , ,

Was auf den ersten Blick wie eine schöne Überraschung klingt liest sich im Heise-Newsticker wie folgt:

Google bietet seine Bildverwaltung Picasa nun auch für Linux zum Download an.

Quelle: Heise.de

Soviel zur schönen Seite, kommen wir nun zu den wesentlich weniger schönen Dingen, die uns Google dann mit auf den Weg gibt. So ist die Tatsache, das die Download-Adresse von Picasa für Linux nur für Rechner innerhalb der USofA funktioniert, vermutlich ein temporäres Problem was mit der Zeit behoben wird und Google das Produkt weltweit den Leuten unterjubelt anbietet. Anders sieht es hingegen aus, wenn man sich anschaut wieviel Mühe sich Google mit einer Portierung seiner Software auf Linux gemacht hat:

Statt einer eigenen Linux-Version hat Google zusammen mit Codeweavers die Windows-Umgebung für Linux Wine überarbeitet, das die Windows-Systemaufrufe auf das Linux-API umsetzt. (..)
Die eigentliche Programmdatei soll in der Linux- und Windows-Version identisch sein – nur einige Programmtexte unterscheiden sich. Die zum Betrieb von Picasa unter Linux von Codeweavers modifizierte Wine-Version nebst einer ausführlichen Liste aller Änderungen ist aber auch von heimischen Rechnern erreichbar.

Quelle: Heise.de

Heißt also auf gut deutsch: Ich als Software-Hersteller frickel so lange an fremder Software rum, welche Windows®-Anwendungen auf Linux-Systemen lauffähig macht, bis meine Windows®-Anwendung eben auch auf Linux läuft und schreie in die Welt hinaus, das es eine Linux-Version meines Programms gibt. :roll:
Dann wissen ja nun Adobe oder Microsoft und Co. wie sie günstig ihre Software-Palette für Linux verfügbar machen. Nun gut, das wird vielleicht zur Folge haben, daß WINE letztlich dann doch ein gesamtes Windows® emuliert, aber das ist ja nicht das Problem der Software-Hersteller. Glücklichweise gibt es ja noch genug alternative, freie (und nicht nur kostenlose) Software, die ähnlichen Funktionsumfang wie Picasa bietet und dabei nativ für Linux erhältlich ist.

  |  
Kategorien
STATISTIK
  • Insgesamt 1170 Beiträge
  • mit 274,148 Wörtern
Juli 2010
M D M D F S S
« Jun    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  
SUCHE

Monatsarchiv
KOMMENTARE Commets RSS 2.0 Feed
  • Manuel zu Senk ju vor träwelling (XXXVI)
    Vor ein paar Wochen saß ich auch im ICE von Frankfurt ins Ruhrgebiet in einem Wagen mit defekter...
  • Stefan zu Macht's nochmal, Jungs!
    wo bleibt die Besprechung? ;-)
  • Yank€€ zu Macht's nochmal, Jungs!
    Erledigt. ;)
  • Top Kommentatoren
  • commanderx (112)
  • Manuel (67)
  • Yank (59)
  • Marc (53)
  • Stefan (33)
  • Links
    META
    SYNDICATION