RAM-Mangel
Technikecke, Windows
Tags: Computer, Hardware, Linux, WindowsNicht nur durch die Abwesenheit meines Laptops während der letzten Tage ist mein Desktop-Rechner (u.a. dank dem hier) weiterhin mein “Haupt”-Arbeitsgerät zu Hause. So quälen sich die 1666MHz und 512MB RAM mit meinem heißgeliebten Gentoo während des Kompilierens. Jedoch läßt es sich damit unter KDE noch sehr angenehm und flüssig arbeiten – wenn man nicht grad Compiz nutzt *hust*. Die 512MB RAM werden vielleicht zu 2/3 von den unter KDE laufenden Programmen ausgelastet. So lange man nicht Bloatware wie eclipse nutzen möchte reicht der Riegel voll und ganz aus.
Anders sieht es aber unter Windows® aus: Durch’s WoW-Spielen sitz ich z.Zt. nun häufiger auch nach der Arbeit vor dem Graphik-Adventure aus Redmond und wunder mich nur noch. Da sind hier mal 23MB für die Google Sidebar weg, dort mal wieder ‘n paar MBs für diverse Apple-Helper die zu iTunes und Quicktime gehören, hier noch ‘n Dienst im Hintergrund und schwupps fragt man sich, wenn man ‘n Browser oder ‘ne andere Anwendung starten will, wo denn der ganzen RAM hin ist. Ich bin eher zufällig durch einen Blick auf den langen blauen Balken in der Sidebar drauf aufmerksam geworden, als ich trotz Opera, visualIRC, Outlook, iTunes und Pidgin noch WoW starten wollte, das XP reichlich beschäftigt ist – erschreckend.
Es lohnt sich nun auch nicht wirklich noch viel Geld in dieses betagte Arbeitsgerät zu pumpen – aber mit dem Gedanken an mehr RAM spiele ich schon seit Monaten. Aber so 2GB DDR-RAM (nein, kein DDR2) sind mit – wenn ich die Preise recht überschaue – ¤ 80,- bis ¤ 110,- verhältnismäßig teuer, wenn man in Relation setzt, daß man lustige Aufrüst-Sets oder 08/15-PCs schon für nur ‘n bißchen mehr bekommt. Gut das Weihnachten kostspielig genug ist und ich mir über “neue Gagets” keine Gedanken machen brauch.



